<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395</id><updated>2011-08-03T12:57:07.368+02:00</updated><category term='Im und ums Dojo herum'/><category term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category term='Aus dem täglichen Leben'/><category term='Auf der Matte'/><category term='Editorial'/><category term='Gut unterhalten mit Bambusregen'/><category term='Aus der Rumpelkammer'/><category term='Aus der Paperback-ryu'/><title type='text'>Bambusregen</title><subtitle type='html'>Gedanken zu den japanischen Kampfkünsten</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>78</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4446449319085672245</id><published>2010-06-14T10:46:00.003+02:00</published><updated>2010-06-14T12:04:32.143+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Die Vuvuzela-Störung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin zwar kein Fußballfanatiker, aber da nun einmal gerade Weltmeisterschaft ist, sehe ich mir auch verschiedene Spiele im TV an. Und natürlich kann auch ich den Lärm der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vuvuzelas&lt;/span&gt; hören, mit dem die südafrikanischen Fans das Stadion beschallen. Ich will diese Dinger hier nicht gutheißen, dazu ist der Geräuschpegel mit 120 Dezibel einfach zu hoch; außerdem lebt die weltweite Fußballkultur von den Schlachtgesängen der Fans, welche landestypische Anfeuerungs- oder Schmählieder anstimmen, um ihre Mannschaft zu unterstützen oder die Moral der Gegner zu untergraben. Das kann schon schaurig-schräg sein, ist aber unterhaltsamer als dieser monotone Dauerton, der leider zur südafrikanischen Fußballkultur gehört. Das kann man finden wie man will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Berichterstattung in den Medien fokussiert nun immer mehr Beschwerden der Zuschauer und Kommentatoren und ein Trötenverbot wird in Betracht gezogen. Das ist eine Art des Umgangs damit. Wie geht man mit solchen Störungen als Kampfkünstler um?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eigentlich ganz einfach: man darf keine Störung zulassen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Geräusch oder beispielsweise einen Angriff handelt. Ein Ziel der Übung ist es, einen Zustand der Leere zu erreichen und dadurch eine allumfassende Wahrnehmung zu erlangen.  Diese Wahrnehmung hat keine Grenzen, keine Limitierung, sie unterliegt keiner Beurteilung und hinterlässt keine Spuren. Wenn man also die Wahrnehmung im Stadion auf die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vuvuzela&lt;/span&gt; lenkt, dann ist sie darauf limitiert und begrenzt und führt zu einer negativen Beurteilung. Dies führt zu einer Störung der eigenen inneren Balance. Die hinterlassene Spur ist sofort für Dritte erkennbar und führt zu einer Lücke in der Wahrnehmung, die umgehend zu einem Angriff führt, übt man Kampfkünste aus. Wir alle kennen das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann man dem entgegentreten? Die Antwort ist so simpel wie schwierig umzusetzen: wir dürfen nichts aus unserer totalen Wahrnehmung herauslösen und in den Fokus rücken. Unsere Limitierung auf diesen einen Aspekt macht uns angreifbar und bringt uns aus unseren inneren Gleichgewicht. Es gibt keine Abtrennung. Das ist die Erfahrung, die wir machen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sagte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Koretoshi Maruyama Sensei&lt;/span&gt; vor einigen Jahren? "Nehmt es als das wahr, was es ist. Es ist nichts als ein Geräusch. Wenn ihr so damit umgeht, rückt ihr es immer mehr in den Hintergrund und verliert seine Bedeutung."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denkt mal darüber nach!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4446449319085672245?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4446449319085672245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4446449319085672245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4446449319085672245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4446449319085672245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2010/06/die-vuvuzela-storung.html' title='Die Vuvuzela-Störung'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8158835188535689129</id><published>2010-05-22T09:39:00.004+02:00</published><updated>2010-05-22T10:11:30.543+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Die potentiell tödlichste Kampfkunst</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neulich, kurz vor der Übung, habe ich mich mit einem älteren Herrn unterhalten, dessen Tochter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kung Fu&lt;/span&gt;-Unterricht nimmt. Als wir auf unterschiedliche Konzepte innerhalb der ausgeübten Künste kamen, sagte er:"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kung Fu&lt;/span&gt; ist die potentiell tödlichste Kampfkunst auf der Welt." Jede weitere Diskussion war darauf hin leider ohne jegliches Ergebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;jede&lt;/span&gt; Kampfkunst potentiell tödlich, besonders (und gerade) für jemanden, der darin ungeübt ist. Darin unterscheidet sich keine Kunst von der anderen. Lethale Schläge und Tritte im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kung Fu&lt;/span&gt; bergen ein genauso enormes destruktives Potential wie ein Wurf im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aikido&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Judo&lt;/span&gt; oder ein Schnitt im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iai&lt;/span&gt;. Besonders die waffenlosen Künste sind ja nicht nur auf Immobilisierungstechniken beschränkt. Wenn jemand fällt, ohne lange Zeit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ukemi&lt;/span&gt; geübt zu haben, wird er sich, je nach Untergrund, mit großer Wahrscheinlichkeit mehrere Knochenbrüche zuziehen, bei Stürzen auf den Rücken kann eine Querschnittslähmung oder der Tod nicht ausgeschlossen werden. Und in der Übung im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dojo&lt;/span&gt; ist die Vorbildung der einzelnen Schüler so detailliert, daß Verletzungen ausgeschlossen sind. Passiert doch etwas, ist es nicht auf die Kunst zu schieben, sondern auf die Unachtsamkeit der Schüler oder auch des Lehrers. Von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Morihei Ueshiba Osensei&lt;/span&gt; wird erzählt, daß in einem seiner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dojo&lt;/span&gt; einmal ein Schüler zu Tode kam. Er war darüber sehr aufgebracht, denn das sei letztendlich nicht das Ziel der Kampfkunst. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;In den klassischen Künsten soll Leben bewahrt, nicht zerstört werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem anderen Gespräch ein paar Tage später, erzählte mir ein junger Mann, er hätte im Fernsehen eine ganz tolle Sendung gesehen, in der die Techniken verschiedenster "Meister" gemessen wurden, um festzustellen, wer denn den härtesten, schnellsten Schlag oder Tritt ausführen könne. Was soll so eine Sendung? Mäßig begabte Kampfkunstaspiranten könnten so etwas zum Anlaß nehmen, jedes Teil zu übernehmen und daraus die "potentiell tödlichste" (effektivste) Kampfkunst zu stricken. Das ist nicht der Inhalt der klassischen Künste. So etwas führt zu militärisch eingesetzten "Systemen" wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Krav Maga&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sambo&lt;/span&gt;. Aber welchen Sinn hat so etwas außerhalb des Militärs? Letztendlich führt so etwas zu einer destruktiven Charakterbildung der Schüler, denn der Ansatz führt ausschließlich zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vernichten&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich: wenn ich als allerletzte (und nicht als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;allererste&lt;/span&gt;) Zuflucht den Weg in die Kampfkunsttechnik nehmen muß, weiß zumindest ich, wie das Ende sein wird. Aber wie schon gesagt: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;das ist nicht der Sinn!&lt;/span&gt; Als wacher Geist erkenne ich schon vorher eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, der Konfrontation den Zündstoff zu nehmen. Ich habe es in der Hand, meinen Charakter entscheiden zu lassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8158835188535689129?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8158835188535689129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8158835188535689129' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8158835188535689129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8158835188535689129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2010/05/die-potentiell-todlichste-kampfkunst.html' title='Die potentiell tödlichste Kampfkunst'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8799895868052187897</id><published>2010-04-24T00:15:00.004+02:00</published><updated>2010-04-24T00:18:00.498+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Ein Sprichwort</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In letzter Zeit geht mir immer wieder ein altes chinesisches Sprichwort durch den Kopf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wenn du nur lange genug am Ufer des Flusses sitzt, treibt eines Tages die Leiche deines Feindes vorbei."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das klingt erst einmal ziemlich hart. Aber was ist die Mitteilung des Zitats?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hab Geduld. Irgendwann regelt sich alles von selbst."&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8799895868052187897?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8799895868052187897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8799895868052187897' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8799895868052187897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8799895868052187897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2010/04/ein-sprichwort.html' title='Ein Sprichwort'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-6711245388403054790</id><published>2010-04-24T00:10:00.003+02:00</published><updated>2010-04-24T00:14:53.631+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Machen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was tun, wenn das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, in dem man mal geübt hat, plötzlich (warum auch immer) aufhört zu existieren und kein anderer Lehrer in Sicht ist? Sich in den Schlaf weinen? Aufhören? Den Verband wechseln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal ehrlich: das ist doch alles keine Alternative. Da gibt es nur eins: SELBERMACHEN! Zeigt, daß ihr etwas gelernt habt! Zeigt, daß ihr einen Arsch in der Hose habt (oder Eier, je nach Jargon)!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr euch bewegt, findet ihr auch eine Lösung. Nur wer sich nicht mehr bewegen kann, ist verloren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-6711245388403054790?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/6711245388403054790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=6711245388403054790' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6711245388403054790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6711245388403054790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2010/04/machen.html' title='Machen!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-1638785946001066156</id><published>2010-03-03T20:15:00.004+01:00</published><updated>2010-03-03T20:27:46.882+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Die inspirierende Katze</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/S462uvPIguI/AAAAAAAAAQI/aBBeB1VaX2Q/s1600-h/100_0835.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/S462uvPIguI/AAAAAAAAAQI/aBBeB1VaX2Q/s320/100_0835.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444489913607684834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe gerade eine Weile mit einer unserer Katzen gespielt. Dazu habe ich ein paar Lederfetzen an einem Band, das wiederum an einem Holzstab befestigt ist (im Bild hinter der Katze rechts). Die Katze liebt es, diesen Fetzen hinterher zu jagen und sie durch zu kauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei fällt mir immer wieder auf, wie wenig sich Katzen anstrengen und wie ihre gespannte Aufmerksamkeit mit einer entspannten Muskulatur einher geht. Aus dem Stand auf den Sessel springen ist kein Problem, auch ein beständiges im Kreis rennen bringt sie nicht von der Jagd ab. Und das es nahezu unmöglich ist, eine Katze festzuhalten, wenn sie nicht will, haben viele schon erfahren. Diese Tiere sind so entspannt, sie fließen förmlich wie Wasser durch die Hände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz passend fällt mir folgendes Zitat von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dilys Laing&lt;/span&gt; ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lege mein Buch "Der Sinn des Zen" nieder und sehe die Katze. Sie lächelt in ihr Fell und glättet es zart mit rosaroter Zunge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Katze, ich möchte Dir gerne dieses Buch leihen, aber ich glaube, Du hast es schon gelesen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hebt den Kopf und schaut mich schnurrend an:" Sei doch nicht albern. Ich habe es geschrieben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle meinen Dank an &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hermine Katz&lt;/span&gt; für das Modellsitzen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-1638785946001066156?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/1638785946001066156/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=1638785946001066156' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1638785946001066156'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1638785946001066156'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2010/03/die-inspirierende-katze.html' title='Die inspirierende Katze'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/S462uvPIguI/AAAAAAAAAQI/aBBeB1VaX2Q/s72-c/100_0835.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8689180310882261475</id><published>2010-02-27T18:31:00.002+01:00</published><updated>2010-02-27T18:38:48.820+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Perfekte Welt</title><content type='html'>In einer perfekten Welt entspricht der Rang eines Kampfkünstlers seinem Können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer perfekten Welt leben perfekte Menschen, ob Kampfkünstler oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer perfekten Welt ist alles voller Harmonie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perfektion ist Illusion. Was also macht man in dieser unperfekten Welt, mit unperfekten Menschen, unperfekten Kampfkünstlern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich versuche, meinen Frieden damit zu machen. Ich bin genug damit beschäftig, an meiner eigenen Unperfektion nicht zu verzweifeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die unperfekte Welt akzeptiere ich als solche. Den unperfekten Menschen versuche ich zu vergeben und nachsichtig mit ihnen zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8689180310882261475?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8689180310882261475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8689180310882261475' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8689180310882261475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8689180310882261475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2010/02/perfekte-welt.html' title='Perfekte Welt'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-632406770197426271</id><published>2010-01-01T11:54:00.003+01:00</published><updated>2010-02-27T17:48:49.636+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Editorial'/><title type='text'>Neujahr</title><content type='html'>Erster Tag im Jahr.&lt;br /&gt;Nichts ist böse, nichts ist gut,&lt;br /&gt;sondern alles - lebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Shiki&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-632406770197426271?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/632406770197426271/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=632406770197426271' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/632406770197426271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/632406770197426271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2010/01/neujahr.html' title='Neujahr'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2917809591368087425</id><published>2009-05-22T23:27:00.003+02:00</published><updated>2009-05-22T23:34:50.284+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Das Geschenk des mokuso</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Immer wieder einmal stellt sich die Frage nach dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mokuso&lt;/span&gt;, nach seinen Inhalten (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;haha&lt;/span&gt;*) und nach seiner Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier kommt nun ein Kurzessay: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mokuso&lt;/span&gt; ist das Geschenk einer Übergangsphase, die uns die Möglichkeit gibt, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;unsere&lt;/span&gt; Welt mit all &lt;span style="font-style: italic;"&gt;unseren&lt;/span&gt; Problemen hinter uns zu lassen und just diese Probleme auf den Mikrokosmos &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; zu projizieren, um mit den hier erarbeiteten / erkannten Lösungen das tägliche Leben besser zu meistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, liebe Kommandogeber: das mal gut sacken lassen und vielleicht das nächste Mal dieses Geschenk dankbar annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(* das wäre jetzt zuviel, aber "loslassen" ist ein gutes Stichwort!)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2917809591368087425?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2917809591368087425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2917809591368087425' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2917809591368087425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2917809591368087425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2009/05/das-geschenk-des-mokuso.html' title='Das Geschenk des mokuso'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-6224984947185145192</id><published>2009-05-10T13:43:00.005+02:00</published><updated>2009-05-10T15:24:29.729+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Mai 1940 sah es in Großbritannien nicht rosig aus: das Land befand sich im Krieg und die konservative Regierung unter Arthur Neville Chamberlain wich einer neuen Allpartei-Koalitionsregierung. Ihr Kopf war niemand anderes als Winston Churchill. Seine Antrittsrede am 13. Mai, die eine seiner berühmtesten ist, drückte die Haltung aus, die er sowohl sich, seiner Regierung als auch dem Volk abverlangte:„I have nothing to offer except for blood, toil, tears and sweat“ („Ich habe nichts zu bieten außer Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß“). Die Extremsituation des Kriegszustandes erforderte diese Konsequenz, eine Mischung aus Arbeit, Verletzung, Verlust und Trauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während sich Nationen eher unfreiwillig einer extremen Belastung aussetzen, nimmt ein Kampfkünstler, der sich ernsthaft mit der von ihm gewählten Kampfkunst beschäftigt und an ihr wächst, diese Extreme als gegeben. Im besten Falle ist ihm vor, zu oder kurz nach Beginn der Übung klar, daß der Weg, den er von nun an beschreiten wird, gepflastert ist mit Plackerei, Erschöpfung, Verletzungen und Frustration. Es ist ein wichtiger Teil seiner geistigen Haltung, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Ausnahmslos jeder Kampfkünstler kommt an Punkte, die all seine körperliche und geistige Widerstandskraft und Ausdauer fordern, um nicht an ihnen zu scheitern. Diese Momente sind die absoluten Schlüsselpunkte in der Entwicklung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Schülern der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muto ryu&lt;/span&gt; war klar, daß diese Haltung für sie unabdinglich war. Die letzte Prüfung ihrer Ausbildung war das dritte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seigan&lt;/span&gt;, eine Marathonprüfung mit eintausendvierhundert Zweikämpfen über sieben Tage, die die physischen und psychischen Grenzen der angehenden Schwertkämpfer ausloten sollte beziehungsweise sie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;hinter&lt;/span&gt; diese Grenzen führen sollte. Der erste Kandidat dieser Prüfung war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kagawa Zenjiro&lt;/span&gt;. Er erinnerte sich später:"Am ersten Tag begannen die Kämpfe 6 Uhr morgens. Zehn Gegner traten mir gegenüber und bis auf eine kurze Pause zu Mittag, konnte ich mich nicht setzen oder mich meiner Übungskleidung entledigen bis ich gegen 6 Uhr Abends zweihundert Kämpfe absolviert hatte. Dies war fordernd, aber ich war in guter Verfassung. Nichtsdestotrotz sandte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu Sensei&lt;/span&gt; am Abend einen Boten mit der Nachricht:" Du läßt nach. Du mußt mehr geben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Tag entschloß ich mich, alles zu geben, was ich konnte. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu Sensei&lt;/span&gt; instruierte meine Gegner, kein Mitleid zu zeigen. Zum Nachmittag hin litt ich unter großer Ermüdung. Irgendwie absolvierte ich die geforderten 200 Kämpfe und humpelte heim. Meine Beine waren so geschwollen, daß ich kaum aufstehen konnte, um die Toilette aufzusuchen. Gegen Ende des dritten Tages stolperte ich durch das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, gerade noch in der Lage zu stehen. Gerade zu diesem Zeitpunkt kam ein ehemaliger Schüler ins &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, ein Mann, der bekannt war für seine unfaire Taktik und nichts lieber tat, als seine Gegner ernsthaft zu verletzen. Mein Schmerz und meine Erschöpfung wichen; ich konzentrierte mich vollständig auf meinen verschlagenen Gegner.. Selbst, wenn er mir den Schädel einschlagen würde, er würde ebenfalls fallen. Mein Schwert hoch über meinen Kopf erhoben war ich bereit, hinüber zu springen, um mit ihm zusammen zu treffen, als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu Sensei&lt;/span&gt; ausrief:"Exzellent! Exzellent! Hört nun auf!" Ich war verwirrt, weil ich die erforderliche Anzahl Kämpfe noch nicht bestritten hatte, aber &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; bat mich, nicht darüber nachzudenken und nach Hause zu gehen. Meine Frau half mir am nächsten Morgen auf die Beine. Es regnete, aber ich konnte meine Arme nicht heben, um den Regenschirm zu halten, also legte mir meine Frau eine Decke um die Schultern. Ich ging zur Übungshalle in der Gewißheit, daß dies mein letzter Tag auf Erden werden würde - ich war fest entschlossen, eher zu sterben als das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seigan&lt;/span&gt; nicht abzuschließen. Als ich ankam, wartete &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu Sensei&lt;/span&gt; bereits auf mich. "Bereit, weiter zu machen?" fragte er mich. "Ja!" antwortete ich sofort. Zu meiner Überraschung wies mich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; an, zu stoppen und ließ die anderen Schüler den Übungstag abschließen." &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kagawa&lt;/span&gt; hatte den Sinn der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muto ryu&lt;/span&gt; erfasst und mußte nicht weiter geprüft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte noch hinzugefügt werden, daß sich diese Prüfung in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts zugetragen hat, also zu einer Zeit, als das Führen eines Schwertes nicht mehr dazu diente, die Unversehrtheit von Leib und Leben zu sichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kommt jemand dazu, sich freiwillig solch einer Tortur zu stellen? Oder anders gefragt: warum bevölkern heutzutage Schüler &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojos&lt;/span&gt;, deren Hauptbeschäftigung oftmals so aussieht, daß sie über mehr oder minder große Wehwehchen jammern? Oder noch anders gefragt: Ist der durchschnittliche Schüler überhaupt bereit, seinen geistigen und körperlichen Ist-Zustand seiner geistigen und körperlichen Entwicklung unterzuordnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir mich selbst als Beispiel: ich war physisch nie sonderlich stark. In meinem rechten Knie ist kaum noch Knorpelmasse vorhanden, in meinem linken Knie fehlt der Innenmeniskus und das innere Kreuzband ist auch hin. Mein rechtes Bein ist mehr als einen Zentimeter kürzer als sein linkes Pendant. Ich trage einen Keil im Schuh, da sonst der Hüftschiefstand Schmerzen bis in die rechte Schulter hervorruft. Ich trage eine Brille und kann seit kleinauf nicht richtig räumlich sehen. Allein diese Defizite würden mich dazu prädestinieren, ständig Ausreden zu suchen, warum ich etwas nicht tun möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wird gerade das kultiviert, anstatt an diesen Defiziten zu arbeiten. Ich fahre viel Rad, um die stützende Muskulatur auszuarbeiten. Durch das Laufen auf den vorderen Fußballen kann ich den Schiefstand kompensieren. Ich übe ohne Brille, um das fehlende räumliche Sehvermögen mit räumlicher Erfahrung wett zu machen. Das sind Opfer, die ich bringen muß, um an der Übung teilnehmen zu können - ohne zu jammern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe ich schwache Handgelenke, muß ich die Handgelenke stärken. Habe ich einen schwachen Rücken, muß ich ihn stärken. Das gilt für jedes Defizit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich bin auch ich nicht gefeit gegen Ermüdung, Verletzung, Frust oder Wut. Aber ich bin bereit, das in Kauf zu nehmen und Opfer dafür zu bringen. Das ist die Haltung, mit der ich mich auf den Weg mache. Ich habe immer noch die Wahl, aufzuhören. Aber ich bin mir von vornherein darüber klar, worauf ich mich da einlasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kagawa-san&lt;/span&gt; ist übrigens nur einer von dreien, die das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seigan&lt;/span&gt; bestritten haben. Ich persönlich ziehe meinen Hut vor diesen Männern und bin doch froh, das nicht tun zu müssen. Aber selbst wenn: ich hätte es ja von Anfang an gewußt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ich Churchill als Aufhänger genutzt habe bedeutet nicht, daß ich den Krieg glorifizieren möchte. Vielmehr ging es mir um das Zitat und das, was es ausdrückt. Wer allerdings glaubt, daß Kampfkunst keine Extremsituation sei, der sollte sich und seine Tätigkeit grundsätzlich überdenken. Kampfkunst ist so extrem, wie das Leben extrem ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-6224984947185145192?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/6224984947185145192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=6224984947185145192' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6224984947185145192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6224984947185145192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2009/05/blut-muhsal-tranen-und-schwei.html' title='Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2509151054357838717</id><published>2009-04-02T16:15:00.002+02:00</published><updated>2009-04-02T16:45:14.633+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Über Graduierungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Graduierungen bringen viele Leute dazu, mehr oder minder qualifizierte Aussagen darüber zu machen. Eine, die mir auch neulich wieder einmal zu Ohren kam ist, daß ein erworbener &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dan&lt;/span&gt; nichts wert sei. Ich finde, dazu muß mal etwas gesagt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Üblicherweise bekommt man eine Promotion zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dan&lt;/span&gt; nicht geschenkt. Es gibt zwar durchaus Organisationen, in denen ein höherer Grad verliehen wird, aber das geschieht frühestens ab einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sandan&lt;/span&gt; und dann auch erst nach einer eingehenden Überprüfung durch einen Lehrer, der der oberen Ebene angehört. Auch das ist kein Geschenk. Vorausgesetzt ist natürlich, daß der Aspirant schon einige Prüfungen abgelegt und bestanden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Prüfungssystem ist klar gegliedert. Im Regelfall beginnt die Laufbahn mit der Aufnahme der Übung. Nach gut einem Jahr, manchmal geht auch mehr oder weniger Zeit ins Land (abhängig von Talent und Fleiß des Einzelnen) und die erste Prüfung steht ins Haus. Das ist immer eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kyu&lt;/span&gt;-Prüfung. Je nach Schule ist das der zehnte, fünfte oder selten der erste &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kyu. &lt;/span&gt;Erst nach dem bestandenen ersten Schülergrad kann man zu einer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dan-&lt;/span&gt;Prüfung zugelassen werden. Die Zeitspanne bis dahin ist ebenfalls variabel. Eins jedenfalls steht immer vor einer Prüfung: harte Arbeit. In jeder Prüfung wird zumindest ein dem Level angemessenes technisches Niveau gefordert, das sich der Schüler erarbeiten muß. Das ist die Anforderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens kann so gesagt werden, daß die jeweilige Graduierung ein Spiegel des technischen Verständnisses der Kampfkunst ist. Je höher der Grad, desto umfangreicher auch die Kenntnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dan-&lt;/span&gt;Graden gibt es die Besonderheit, das die Inhaber oft selber Lehrer oder auch Assistenzlehrer sind. Sie geben ihr  erworbenes bzw erarbeitetes Wissen an die Schüler weiter und lernen dabei selbst noch. Sicherlich kann man anhand der Graduierung nicht auf die Tiefe des Verständnisses schließen, die abhängig vom Einzelnen eh variiert, aber kann man wirklich sagen, der Rang sei wertlos?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde so eine respektlose Aussage in einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; unpassend, da sie pauschal jeden Lehrer herabsetzt. Diejenigen, die so eine Niveaulosigkeit propagieren, sollten nicht versuchen, sich damit zu profilieren. Es könnte sein, daß jemand ihre Kenntnisse und ihr Verständnis abklopft. Das Ergebnis könnte erschreckend und beschämend sein. Es wäre besser, den Mund zu halten und es besser zu machen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;baka!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Graduierung hat immer den Wert der geleisteten Arbeit, mit allen Konsequenzen: Verletzungen, Blutblasen, Rückschläge...was ist daran wertlos?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denkt mal darüber nach.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2509151054357838717?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2509151054357838717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2509151054357838717' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2509151054357838717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2509151054357838717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2009/04/uber-graduierungen.html' title='Über Graduierungen'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4314806427062342818</id><published>2009-02-05T01:04:00.005+01:00</published><updated>2009-02-05T01:06:49.071+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gut unterhalten mit Bambusregen'/><title type='text'>Toyama ryu iaido</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="283" height="229"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8sAyrQbuZjU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8sAyrQbuZjU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="283" height="229"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4314806427062342818?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4314806427062342818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4314806427062342818' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4314806427062342818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4314806427062342818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2009/02/toyama-ryu-iaido.html' title='Toyama ryu iaido'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-6518617969065320534</id><published>2009-02-01T15:58:00.001+01:00</published><updated>2009-02-01T15:59:32.970+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Rückschnitt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gefühlt ist der Winter ja nun fast vorbei und allenthalben macht sich die Frühlingsvorbereitung breit, so auch bei mir. Zur Zeit verwende ich viel Aufmerksamkeit auf meinen bonsai.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist kein besonders guter oder wertvoller kleiner Baum. Ich habe ihn zu meinem vierzigsten Geburtstag geschenkt bekommen und begehe seitdem mit ihm den Anfangspfad dieser faszinierenden Kunst. Ich habe nämlich von bonsai bisher wenig Ahnung. Aber zum Glück ist das kleine Bäumchen sehr robust und hat sehr viel Geduld mit mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im letzten Jahr habe ich ihm erst einmal frische Erde spendiert. Ich wußte ja nicht, wie lange er schon in seiner Schale ausharrte, da empfand ich das als nötig, zumal ich nun einen Startpunkt habe, wann ich die Erde wieder austauschen muß. Und da der Baum von Mai bis September auf dem Balkon stand, dankte er es mir mit einem schönen kräftigen Wuchs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich nun über den letzten Sommer sehr gut beobachten konnte, wo und wie die frischen Blätter und Äste austreiben, überdenke ich nun den Rückschnitt. Schließlich soll mein bonsai nicht unkontrolliert wuchern sondern ein Bild der Harmonie und der Schönheit werden. Unkontrollierter Wildwuchs würde unter Umständen nicht mehr rückgängig zu machen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampfkünstler, die Ewigen Schüler, sind den bonsai da sehr ähnlich. Auch sie benötigen einen regelmäßigen Rückschnitt, damit die frischen Triebe nicht unkontrolliert wuchern. Auch bei ihnen ist es sehr schwer, vielleicht sogar unmöglich, den unkontrollierten Wildwuchs rückgängig zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre es nicht für jeden Schüler von Vorteil, wenn er sich zu Beginn des Jahres Gedanken über seine Auswüchse und seinen nötigen Rückschnitt machen würde? Denn auch Kampfkünstler, auch wenn deren Kunst unterschwellig gewalttätig ist, sollen einmal ein Bild der Harmonie und Schönheit werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-6518617969065320534?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/6518617969065320534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=6518617969065320534' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6518617969065320534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6518617969065320534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2009/02/ruckschnitt.html' title='Rückschnitt'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-89001563260070982</id><published>2009-01-30T09:08:00.005+01:00</published><updated>2009-01-30T09:49:30.388+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Paperback-ryu'/><title type='text'>Der tiefere Blick</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer sich aktiv am Kampfkunstgeschehen beteiligt und seiner Passion auch schon einmal reisend nachgeht, der wird sich immer mal wieder geärgert haben, daß seine geistige Aufnahmekapazität sehr limitiert ist. Bei Seminaren mit sehr guten Lehrern ist der hintergründige Informationsfluß oft der derart groß, daß man als Schüler meist nur einen Bruchteil behält und davon, weil die Zusammenhänge mit der Zeit verloren gehen, auch nur ein weiterer Bruchteil einigermaßen verstanden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYK-tQON7tI/AAAAAAAAAP4/1v7oE6R9ets/s1600-h/curtis_letgo.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 194px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYK-tQON7tI/AAAAAAAAAP4/1v7oE6R9ets/s320/curtis_letgo.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5297005796399115986" /&gt;&lt;/a&gt;Gerade im amerikanischen Raum bemerkt man immer wieder Schüler, die sich während der Vorträge der Lehrer seitenweise Notizen machen. Manch einer bemüht sogar ein Diktiergerät, was allerdings bei den Voraussetzungen in einer Halle nicht mit guter Tonqualität belohnt wird. Der Hall überdeckt vieles und selbst leiseste Geräusche in der näheren Umgebung lassen Halb- oder auch ganze Sätze verschwinden. Das Endergebnis ist somit nahezu zu einhundert Prozent unbefriedigend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das es auch professioneller geht beweist &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Christopher Curtis&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt;, Chief Instructor der Hawaii Ki Federation und offizieller Advisor für Deutschland und die Niederlande. Seine Exkurse über die Hintergründe und elementaren Wesenszüge der Kampfkunst werden schon seit einigen Jahren als Transkriptionen auf der Homepage der Hawaii Ki Federation veröffentlicht und somit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Das lädt natürlich zum wiederholten Nachlesen, Nachdenken und Nachfragen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da aber selbst das Nachlesen im Internet oder aufwändige Herunterladen und Ausdrucken der Texte ein unangenehmer Aspekt ist,  erschien 2007 das Buch "Letting go", welches 23 der wichtigsten Texte in einem Buch versammelt. Von dem Untertitel "Talks on Aikido" sollte man sich nicht verunsichern lassen. In vielen Kapiteln wird klar, daß es sich bei der Kampfkunst nur um den Bus handelt, den man auf dem Weg zu nehmen beschlossen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich tatsächlich tiefer mit Kampfkunst beschäftigt wird hier eine wahre Schatzkiste an Wissen finden, die viele Aspekte aus Kampfkunst und ihrer Verbindung zum Leben selbst offenbart. Dieses Buch ist einer meiner Favoriten!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Beziehen kann man "Letting go" auf Seminaren der&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.ki-aikido-germany.org/" target="_blank"&gt;German Ki Federation&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder direkt über die Homepage der&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.hawaiikiaikido.org/" target="_blank"&gt;Hawaii Ki Federation&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier einfach unter dem Menüpunkt "Products" nachsehen. Unter "Transcripts" kann man auch Leseproben und weitere Texte nachlesen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Christopher Curtis "Letting go - Talks on Aikido"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;MAKS Publications&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;306 Seiten, ISBN 978-0-9655021-0-8&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Preis US$ 25.- (zuzüglich Porto) / EUR 25.- &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-89001563260070982?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/89001563260070982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=89001563260070982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/89001563260070982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/89001563260070982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2009/01/der-tiefere-blick.html' title='Der tiefere Blick'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYK-tQON7tI/AAAAAAAAAP4/1v7oE6R9ets/s72-c/curtis_letgo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3247851741016576076</id><published>2009-01-29T09:35:00.005+01:00</published><updated>2009-01-31T01:38:28.791+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Wer viel fragt...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich muß es ja zugeben: eine ganze Zeit lang war auch ich begeisterter Nutzer der Dienste, die so im Internet angeboten werden. Auch ich war in Foren angemeldet und habe in manch einem fleißig mitgelesen und -geschrieben. Mittlerweile habe ich festgestellt, daß es ziemlich nutzlos ist, sich damit zu beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Regel sucht man Informationen oder möchte sie austauschen. Da sind Kampfkünstler nicht anders als gewöhnliche User. Fragt sich nur, ob diese Informationen auch für den, der sie sucht oder erfragt, von Nutzen sind. Hier einmal ein Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Jahren fand ich eine Anfrage eines Schülers der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muso shinden ryu&lt;/span&gt; in einem Forum, der sich sein erstes Schwert zulegen wollte. Immerhin kam er auf die Idee, nach der richtigen Länge zu fragen. Bei einer Körpergröße vom 180 Zentimetern kann man davon ausgehen, daß sein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaito &lt;/span&gt;irgendwo zwischen 2.6 und 2.7 &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shaku&lt;/span&gt; liegen sollte. Das hört sich im ersten Moment recht lang an, leuchtet aber ein, wenn man sich mit korrekter Körperarbeit besonders beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;saya biki&lt;/span&gt; und beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;noto &lt;/span&gt;beschäftigt! Diese Information bekam der Fragende auch. Es meldete sich schließlich ein Schüler der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tenshin shoden katori shinto ryu&lt;/span&gt; zu Wort, der tatsächlich eine 2.4 &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shaku&lt;/span&gt;-Klinge als ausreichend hielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um das richtig zu verstehen: die Aussage des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;katori shinto ryu&lt;/span&gt;-Mannes ist ja nicht verkehrt - bezogen auf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;seine&lt;/span&gt; Schule. Im Bezug auf die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muso shinden ryu&lt;/span&gt; ist die Aussage unnütz. In dieser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ryu&lt;/span&gt; ist man unabdinglich auf die richtige Klingenlänge angewiesen, so man denn diese Schule korrekt erlernen und praktizieren möchte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so setzt sich dann alles fort. Schüler der verschiedensten Schulen versorgen sich auf diese Weise mit unnützem und/oder falschem Wissen. Mit diesen Tatsachen müssen sich dann die Lehrer in den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; herumschlagen und -ärgern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzten Endes gibt es nur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;eine&lt;/span&gt; Instanz, der man die richtigen Fragen stellen kann: den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt;! Er weiß alles, was sein Schüler wissen muß. Er hat sein Wissen von seinem Lehrer, der wiederum von seinem und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer viel fragt, bekommt viel Antwort. Wichtig ist, von wem!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3247851741016576076?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3247851741016576076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3247851741016576076' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3247851741016576076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3247851741016576076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2009/01/wer-viel-fragt.html' title='Wer viel fragt...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-443535988192995466</id><published>2008-11-18T20:49:00.002+01:00</published><updated>2008-11-18T20:50:36.513+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gut unterhalten mit Bambusregen'/><title type='text'>Hakudo Nakayama Sensei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="283" height="229"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SiRJPj3CVzw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/SiRJPj3CVzw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="283" height="229"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-443535988192995466?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/443535988192995466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=443535988192995466' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/443535988192995466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/443535988192995466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/11/hakudo-nakayama-sensei.html' title='Hakudo Nakayama Sensei'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-556289328268497597</id><published>2008-11-18T17:45:00.004+01:00</published><updated>2008-11-18T20:45:02.309+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gut unterhalten mit Bambusregen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Das Falten der hakama</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Für alle diejenigen, die immer noch nicht wissen, wie es geht! Nicht ganz perfekt, aber immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="283" height="229"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/j9mJ1XXN-88&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/j9mJ1XXN-88&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="283" height="229"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und hier die Variante für die absoluten Faltprofis!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="283" height="229"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/spMuosO7VR0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/spMuosO7VR0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="283" height="229"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-556289328268497597?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/556289328268497597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=556289328268497597' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/556289328268497597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/556289328268497597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/11/das-falten-der-hakama.html' title='Das Falten der hakama'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8102841228437642293</id><published>2008-11-18T17:27:00.004+01:00</published><updated>2008-11-18T20:41:56.343+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gut unterhalten mit Bambusregen'/><title type='text'>Koichi Tohei Sensei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="283" height="229"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nvJ3bI-VyDg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/nvJ3bI-VyDg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="283" height="229"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Auszug aus einem enorm amüsanten amerikanischen Filmchen aus den 1950er Jahren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8102841228437642293?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8102841228437642293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8102841228437642293' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8102841228437642293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8102841228437642293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/11/koichi-tohei-sensei.html' title='Koichi Tohei Sensei'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-1664030207381596400</id><published>2008-11-16T14:06:00.002+01:00</published><updated>2008-11-16T14:42:22.717+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Die drei ??? und das Rätsel der Geheimen Technik</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nahezu allen aktiven, passiven Kampfkünstlern und auch den uninformierten Dritten ist schon irgendwann in ihrem Leben einmal die Mär von den "Geheimen Techniken" untergekommen. Meistens geschah das während der Lektüre von Romanen, dem Ansehen von cineastischen Meisterwerken a la "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Karate Kid&lt;/span&gt;", dem Lesen von Anzeigen oder Aushängen gewisser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo.&lt;/span&gt; Es kommt auch vor, daß in den Erzählungen von Kampfkunstaspiranten oder "dem Schwager der Schwester eines Onkels, dessen Sohn einen Schulfreund hat, der..." vereinzelt Hinweise auf solche ominösen Praktiken gestreut werden. Sicherlich gibt die Tatsache, daß vielen Außenstehenden der Einblick in eine Kampfkunstschule vernebelt bleibt, sei es aufgrund des schlecht begreifbaren Lehrsystems oder der mythischen Aura der Schule, Nährboden für solche Annahmen. Aber auch "Lehrmeister", die ihrer Schule durch solche Fehlinformationen eine größere Glaubwürdigkeit verschaffen wollen, tragen daran die Verantwortung. Was ist also dran an diesen Geschichten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst einmal nichts. Jede Technik ist, wenn man die Übung ernsthaft aufgenommen hat, frei verfüg- und erlernbar. Man erkennt schnell, daß ein Schnitt ein Schnitt, ein Fauststoß ein Fauststoß und ein Tritt ein Tritt ist. Und jede diese Techniken ist potentiell tödlich oder kann zumindest schwere Verletzungen nach sich ziehen. Daran ist nichts geheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Tatsache, daß ein Anfänger natürlich erst die Grundschule absolviert und erst nach vielen Jahren der Übung mit den höheren Schulen in Berührung kommt, ändert nichts daran, daß diese Techniken frei erlernbar sind. Hier verhält es sich ähnlich wie in einer normalen Schule: man beginnt die Mathematik mir den Grundrechenarten und schreitet daran voran, bis man irgendwann die höhere Algebra erreicht. Dabei vergehen einige Jahre. So ist es auch in der Kampfkunst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese sogenannten Geheimnisse beruhen nur auf zwei Tatsachen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich zum Beispiel ist und bleibt die höhere Algebra auf immer ein großes Geheimnis. Nicht, weil sie in der Schule nicht gelehrt wurde, sondern weil ich einfach kein Talent dafür habe. Das muß auch mancher Kampfkünstler feststellen, auch wenn er es sich nicht eingestehen will. (Das ist übrigens auch einer der Gründe dafür, warum viele &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budoka&lt;/span&gt; / &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bugeisha&lt;/span&gt; irdendwann zwischen dem Erreichen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt; und des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sandan&lt;/span&gt; das Handtuch werfen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Grund ist der, daß die großen Geheimnisse der Kampfkunst ausschließlich auf Kleinigkeiten basieren: eine Änderung der Handhaltung, eine andere Bewegung der Hüfte, ein geändertes Verschieben des Körperschwerpunktes...alles keine großen Dinge, aber mit einem enormen Effekt auf die Ausführung der jeweiligen Technik. Man muß es nur erkennen können und seinem Lehrer gut zusehen und zuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrnehmung und Reflexion sind der Schlüssel zu diesen Geheimnissen. Sie liegen nicht im Verborgenen der Kampfkunst. Sie liegen offen auf dem Tisch. Man muß sie nur erkennen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-1664030207381596400?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/1664030207381596400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=1664030207381596400' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1664030207381596400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1664030207381596400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/11/die-drei-und-das-rtsel-der-geheimen.html' title='Die drei ??? und das Rätsel der Geheimen Technik'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4766519704034750565</id><published>2008-08-27T19:58:00.004+02:00</published><updated>2009-01-30T09:00:54.463+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Zwei Anekdoten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor einigen Jahren hatte ich mir im TV eine Dokumentation angesehen, in der ein deutschsprachiger &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karateka&lt;/span&gt; verschiedene Dinge über "seine" Kunst erklärte und auch darstellen ließ. Leider habe ich mir seinen Namen nicht gemerkt und auch diese Sendung nicht mitgeschnitten. Jedenfalls war sie auch für einen Schüler anderer Künste ausgesprochen informativ und von außerordentlich guter Qualität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischendurch wurden ein paar Interviewfragen eingestreut und schlußendlich kam auch die unvermeidliche Frage:"Haben Sie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karate&lt;/span&gt; schon einmal anweden müssen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort war ganz interessant. Der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karateka&lt;/span&gt; erzählte, daß er einmal in Australien einen Streit schlichten wollte und dabei angegriffen wurde. Da hätte er etwas tun müssen, "aber das war eher eine Art &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt;."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit die erste Anekdote.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Anekdote geht so: als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tohei Sensei&lt;/span&gt; noch ein junger Mann war und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Osenseis &lt;/span&gt;bester Schüler, kam es, daß ein Kämpfertyp (ich weiß nicht, ob &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karateka&lt;/span&gt; oder sonst etwas, es spielt auch keine Rolle) regelmäßig vor &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Osenseis dojo&lt;/span&gt; auftauchte und den alten Lehrer herausforderte. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ueshiba&lt;/span&gt; lehnte ab. Und er lehnte oft ab. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tohei Sensei&lt;/span&gt; bekniete seinen Lehrer, ob er nicht stellvertretend für ihn kämpfen dürfe. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ueshiba&lt;/span&gt; lehnte auch dies ab. Allerdings war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tohei Sensei&lt;/span&gt; sehr penetrant und schließlich bekam er die Erlaubnis, sich bei der nächsten Gelegenheit mit dem Herausforderer zu messen. Und so kam es dann auch, daß ein Treffen verabredet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beiden trafen sich irgendwo außerhalb und bevor irgend etwas wesentliches passierte hatte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tohei Sensei&lt;/span&gt; seinem Gegner auf geradem Wege die Faust ins Gesicht geschickt. Der Gegner schlug lang hin und protestierte, das sei aber kein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt; gewesen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tohei Sensei&lt;/span&gt; entgegnete daraufhin:" Nein. Du wolltest doch aber kämpfen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Geschichten haben ihren eigenen Unterhaltungswert. Diejenigen, deren Kampfkunst immer besser als eine andere ist (weil sie überlegen ist) könnten sagen, daß nach der ersten Anekdote &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt; besser als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karate&lt;/span&gt; sei. Nach der zweiten Anekdote könnten sie sagen, daß Boxen besser als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt; sei. Beides ist natürlich Unfug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann zwei Dinge daraus lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens: Man braucht nur eine Kunst zu praktizieren, aber das sollte man so ernsthaft wie nur irgend möglich tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Es ist egal, welche Kampfkunst praktiziert wird. Wichtig ist, sie in den entsprechenden Situationen angemessen anzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4766519704034750565?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4766519704034750565/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4766519704034750565' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4766519704034750565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4766519704034750565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/08/zwei-anekdoten.html' title='Zwei Anekdoten'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2201830052639034903</id><published>2008-07-16T18:49:00.002+02:00</published><updated>2008-07-16T20:04:42.408+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Yamaoka Schweinsteiger</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einem der paar Internetforen, in denen ich anwesend bin und auch schon einmal selber schreibe, habe ich in einer Antwort auf das unten publizierte Schreiben von Dr Kobbé einen sehr bemerkenswerten Satz gefunden. Dort steht geschrieben, daß der Verfasser es nicht gut findet, "&lt;span class="postbody"&gt;wenn wir Budo als etwas Tiefgründigeres darstellen, als z.B. Tischtennis oder Fußball". Er relativiert die Aussage zwar als "überzogen", aber trotzdem spiegelt das eine gewisse Sichtweise wieder, die doch recht weit verbreitet ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Ich habe das "Vergnügen", ein paar Fußballspieler als Kollegen zu haben. So habe ich quasi die Möglichkeit, Feldforschung am lebenden Objekt zu betreiben. Was mir umgehend aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß deren Disziplin sich auf die 90 Minuten auf dem Feld beschränkt. Im Geschäfts- und Privatleben sieht es dagegen eher mau aus. Darauf angesprochen bekam ich folgende Antwort: "Das ist doch hier etwas ganz anderes!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Kampfkunst dagegen endet nicht beim Verlassen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojos &lt;/span&gt;nach einem Übungsabend oder einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;taikai&lt;/span&gt;. Kampfkünstler wissen ganz klar, daß sich ihre gewählte Kunst über jeden Aspekt ihres Daseins erstreckt. Die Tugenden, die sie unter ihrem Lehrer üben, bewahren sie sich auch in ihrem täglichen Leben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Die angesprochene Disziplin ist für einen Kampfkünstler lebensnotwendig, denn sie umfasst viele Dinge, nicht nur reine Pünktlichkeit. Vielmehr sind Dinge wie ständige Aufmerksamkeit und "bereit sein" unabdinglich. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn unsere Fußballer während ihres Broterwerbs ständig faseln und abgelenkt sind, anstatt sich auf ihre Tätigkeit zu konzentrieren. Kein Kampfkünstler, den ich kenne, macht so etwas. Und es ist egal, ob sie einen hochdotierten Job wie Anwalt oder Arzt haben, oder ob sie Student oder erwerbslos sind. Sie sind &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bei&lt;/span&gt; dem, was sie tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Bewegungsqualität. Auf dem Platz bewegen sich Fußballer sehr gefasst, aber wie bewegen sie sich neben dem Platz? Man sieht oft dieses unglaublich dynamische Gehen, die Schultern rollen und der Oberkörper wankt hin und her, wie man es aus Hollywoodfilmen kennt und was mich irgendwie an meine Katzen erinnert. Kampfkünstler gehen so nicht. Sie gehen als "ganzes". Sie vermeiden unnötige Bewegungen und hinterlassen nie den Eindruck, als würde sich ein Körperteil ohne den anderen bewegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Diese Bewegungsqualität ist auch ein Indiz für den geistigen Zustand. Wenn Kampfkünstler sich gefasst bewegen, dann kann man sogar deutlich sehen, daß auch ihr Geist gefasst ist und sich im Einklang mit dem Körper bewegt. Kann man das über Kicker auch sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls spannend ist, sich diese Idole der Jugend einmal anzuhören und sich dazu seine Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Ich könnte jetzt noch etliche Beispiele aus dem Medien zitieren, die mit Fußballspielern und ihrer Auffassung des Lebens zu tun haben, aber das würde den Rahmen sprengen. Wichtig ist noch ein weiterer Punkt: Kampfkünstler wissen, daß sie bereit sein müssen zu sterben, um ihre Übung frei auszuführen. Diese Bereitschaft ist ein elementarer Kern des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budo&lt;/span&gt;. Daran üben alle Kampfkünstler bis an ihr Lebensende und sie lassen sich nicht aufhalten, denken wir nur an &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Yamaoka Tesshu&lt;/span&gt;, der selbst dann, als der Krebs seinen Magen auffraß, noch jeden Tag ins    &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo &lt;/span&gt;ging, um seine Übungen zu verfolgen oder auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kaofujita&lt;/span&gt;, der selbst in hohem Alter immer wieder zu seiner allerersten gelernten Übung zurückkehrte, weil er sie immer noch nicht gut beherrschte. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Budo&lt;/span&gt; dauert das ganze Leben, ein Spiel dauert nur 90 Minuten. Das allein ist ein Riesenunterschied.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Kampfkunst ist eine Anleitung zum Leben. Ist das tiefgründig genug?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2201830052639034903?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2201830052639034903/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2201830052639034903' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2201830052639034903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2201830052639034903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/07/yamaoka-schweinsteiger.html' title='Yamaoka Schweinsteiger'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8756334873403862503</id><published>2008-07-06T12:18:00.004+02:00</published><updated>2008-07-06T12:25:55.883+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Editorial'/><title type='text'>Auf ein Wort</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe mich dazu entschlossen, Artikel, die ich nicht selbst verfasst habe, die aber im Kern meine Ansichten und Haltungen wiederspiegeln, nach Rücksprache mit den Verfassern oder Übersetzern unter Beachtung des Copyrights und mit Quellenangaben hier zu veröffentlichen. So erschienen hier der Artikel von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ushiro Kenji&lt;/span&gt; in der Übersetzung des von mir geschätzen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Stephan Yamamoto &lt;/span&gt;und ein Brief meines Mitschülers &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dr Ulrich Kobbé&lt;/span&gt; an die Redaktion des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido-Journals&lt;/span&gt; (Anm. d. Verf.: das Printorgan des DIAIB).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Artikel berufen sich auf die Möglichkeit der Meiningsfreiheit. Trotzdem erwarte ich, daß insbesondere der Artikel von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dr Kobbé&lt;/span&gt; zu einer, wenn auch nicht öffentlichen, Kontroverse führen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber selbst das ist Kampfkunst.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8756334873403862503?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8756334873403862503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8756334873403862503' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8756334873403862503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8756334873403862503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/07/auf-ein-wort.html' title='Auf ein Wort'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8996980814392406470</id><published>2008-07-06T11:47:00.005+02:00</published><updated>2008-07-06T23:02:50.491+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Zwischen Anspruch und Wirklichkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;oder: Klage eines Iaidoka&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Ulrich Kobbé&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;– &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gasshou&lt;/span&gt; 合掌!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenngleich diese förmliche Anrede ungewöhnlich oder befremdlich sein mag, so ist sie zugleich Hinweis auf den Tenor dieses Beitrags: Sie erweist dem Leser die Referenz des – ursprünglich vom Zen kommenden – Verfassers. Und sie gibt zugleich an, vor welchem Hintergrund dieser in Briefform gehaltene Beitrag entsteht: vor dem einer Art ‚Doppelzugehörigkeit’ zu den Übungswegen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zen&lt;/span&gt; und des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entstanden sind die hier öffentlich gemachten Überlegungen im Laufe einer Reihe von Monaten, in denen ich anderen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaidoka&lt;/span&gt; zugehört, das Seminargeschehen mitverfolgt, das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Iaido-Journal&lt;/span&gt; gelesen habe und auf einen zunehmend bemerkbaren Zwiespalt aufmerksam wurde.Fangen wir mit Beispielen aus dem Journal an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Da erscheinen in der Oktoberausgabe 10/2006 auf Seite 17 Zitate aus Prüfungsantworten als so genannte „Stiehlblüten“ und der Schreiber – immerhin Komitee-Mitglied und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt;, 6. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dan Iaido&lt;/span&gt; – bezeichnet diese, „natürlich ohne jemanden zu diskreditieren“, als „lustig“. Dass sich ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaidoka&lt;/span&gt; in einer Prüfung mitunter ungeschickt ausdrückt, ist nur allzu menschlich – dass ein Lehrer und Prüfer sich darüber auf diese Weise darüber erhebt, sollte nach seinem Selbstverständnis im Lehrer/Schüler-Verhältnis fragen lassen: War es nicht so, dass das Unvermögen des Schülers – bestmögliches Bemühen vorausgesetzt – auf den Lehrer zurückfällt? Ist es nicht so, dass die Überheblichkeit des einen die Entwertung des anderen beinhaltet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Und im selben peinlichen – ja, Pein (= Schmerz) verursachenden – Iaido-Journal stellt sich auf Seite 23 ein Verein mit dem Motto ‚Nicht Ritzen, sondern SCHLITZEN!!!!!!!!!!!!’ vor … und enthüllt dabei mehr, als der Verfasser, 4. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dan Iaido&lt;/span&gt;, ahnt: Wenn denn die elf Ausrufungszeiten in ihrer unbescheidenen Selbstbejahung nur Symptom sein dürften, verweist die unreflektierte ‚Hau-drauf-Mentalität’ eines &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dojo&lt;/span&gt;, der zudem damit wirbt, „bei Feiern einfach die lauteste und witzigste Gruppe“ zu sein, auf mehr als nur ein Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein diese beiden Beispiele werfen Fragen auf nach dem Selbstverständnis der im DIaiB organisierten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaidoka&lt;/span&gt;, nach der Funktion von Komitee und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt;, nach der Bedeutung der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dan&lt;/span&gt;-Graduierungen – und nach der fehlenden Auseinandersetzung darüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach wie vor gehe ich davon aus, dass &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt; eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Budo&lt;/span&gt;-Disziplin ist. Wenngleich die Bezeichnung ‚Disziplin’ bereits auf die dabei geforderte Selbstdisziplinierung der diesen Schwertweg Übenden hinweist, scheinen sich die Koordinaten der Leitidee dieses Übens verschoben zu haben: Könnte es sein, dass Wettkampf (Euro-&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Taikai&lt;/span&gt;, Deutsche Meisterschaft) und Kampfsport mittlerweile einen so zentralen Platz im Verband einnehmen, dass die Ideale des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budo&lt;/span&gt; – als geistiger Weg einer Kampfkunst – dabei komplett in den Hintergrund verdrängt wurden und werden? Wer primär um erste Plätze, um Siegerehrung, um Beachtung, um Selbstbeweis kämpft, betreibt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt; eher als einen Wettbewerbs- und Kampfsport – Kampfkunst hingegen ist etwas, das Möglichkeiten der Selbstfindung, der Selbsterkenntnis, der Vervollkommnung geistig-seelischer Fähigkeit, der Persönlichkeitsentwicklung enthält. In diesem Sinne ginge es um eine Schwertarbeit mit den Aspekten der Verwirklichung einer ethischen Haltung, der achtsamen Selbstveränderung, des entschlossenen Strebens nach Wahrheit, des prinzipiellen Gewaltverzichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Durchsicht der Lehrgangsprogramme scheint mir, dass diese spirituellen Voraussetzungen der Kampfkunst ‚&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt;’ – bis auf höchst vereinzelte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budo&lt;/span&gt;-pädagogische Ausnahmen – im DIaiB nicht (mehr) als zentrale Werte geachtet, geschweige denn vermittelt werden. Dies könnte als eine neue Akzentuierung verstanden werden, als Geschmacksfrage, Variante oder Neuerung, doch verkommt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt; ohne &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Budo&lt;/span&gt;-Fundament zu etwas gänzlich Anderem, das zwar noch diesen Namen als leere Worthülse führt, jedoch nur noch ‚geistlose’ Schwert- und Kampftechnik zu sein vermag. Im Sinne traditioneller &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Budo&lt;/span&gt;-Kampfkunst machte dies den Unterschied aus zwischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;uchi-deshi&lt;/span&gt; 内弟子, dem inneren Schüler, der den spirituellen Weg der Schwertarbeit geht, und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;soto-deshi&lt;/span&gt; 外弟子, dem ‚äußeren’ Schüler, der keinen Zugang zur inneren Lehre hat und nur an technischem Können interessiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob der einzelne &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaidoka&lt;/span&gt; dies oder jenes will, muss ihm selbst überlassen bleiben. Doch müssen sich das Komitee und die hochgraduierten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaidoka&lt;/span&gt; in ihrer Funktion als – potentielle – Vorbilder und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; fragen lassen, wie sie sich diesen Fragen stellen. Wenn der Lernweg des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shitei&lt;/span&gt;, die Lehrer/Schüler-Beziehung, von Prinzipien des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;giri&lt;/span&gt; 義理, Pflichtgefühl / rechte Haltung, des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nesshin&lt;/span&gt; 熱心, eifriges Streben, und des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;jitoku&lt;/span&gt; 自得, Selbstvorteil durch Selbstlernen, geprägt sein bzw. dies möglich machen soll, dann stellt dieses Ideal hohe Anforderungen an die Person des Lehrers. Im Ernst setzte dies ggf. voraus, sich konsequenter an den durch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Soejima Sensei&lt;/span&gt; fortgeführten Prinzipien von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sagawa Sensei&lt;/span&gt; auszurichten, da sonst die Sonderausgabe des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt;-Journals oder die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;embukai&lt;/span&gt; 演武会für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sagawa Sensei&lt;/span&gt; ebenso zu Schein und Äußerlichkeiten gerieten, wie es fraglich auch der Abdruck des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tenugui&lt;/span&gt; 手拭いvon &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Soejima Sensei&lt;/span&gt; im Aprilheft 11/2007, Seite 5, wäre: Dessen Hinweis auf den gebotenen ‚Anfänger-Geist’ ist sicher nicht lediglich routinierte Wiederholung eines Prinzips der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zen&lt;/span&gt;-Praxis – er könnte als eine mahnende Erinnerung, ja, vielleicht auch als ein Verweis des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; verstanden werden, sich diese geistigen Grundlagen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt; erneut zu vergegenwärtigen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst habe, wie die Angaben im Kopf dieses Beitrags ausweisen, weder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kyu&lt;/span&gt;- noch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dan&lt;/span&gt;-Grad. Dies aus gutem Grund: Graduierungen fungieren als Voraussetzung zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;okuden&lt;/span&gt; 奥傳, zur Vertiefung der inneren Haltung im Üben der Form, wie ein Sieb, wie ein Test des sichtbar werdenden Potentials. Doch als institutionalisierter Wertmaßstab des (technischen) Könnens laufen diese Graduierungen Gefahr, Selbstzweck zu werden, nur noch dem Verband zu dienen und den Übenden illusionär verkennen zu lassen, die Meisterschaft des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Budo&lt;/span&gt; und/oder des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt; liege im Wert beurkundeter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dan&lt;/span&gt;-Grade oder gewonnener Wettkämpfe. Dies ist sicher nicht der ‚rechte Weg’, denn ‚Meisterschaft’ beweist sich letztlich selbst. Seinen Weg muss der Übende selbst entscheiden. Für mich beinhaltet, keinerlei Graduierung zu haben, das Wesen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shoshin&lt;/span&gt; 初心, des ‚Anfänger-Geistes’: Er ist rein, einfach, leer. – Was die Übungsleiter / Lehrer des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt; jedoch betrifft, so setzt deren Status einerseits voraus, dass sie als Weglehrer diesen inneren Kampf um mehr als nur technische Perfektion auch ‚leben’ (müssten), dass sie sich andererseits aber auch gewahr sein sollten, sich nicht selbst zum Lehrer (eigentlich: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; 先生= Meister) ernennen, sondern nur von einem Schüler dazu gewählt werden – und diese Wahl annehmen / ablehnen – zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schluss und Schlussfolgerung dieser Klageschrift lauten mit aller Bescheidenheit eines &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iaido&lt;/span&gt;-Schülers, dass der DIaiB in seiner Verbandspolitik (auf-)gefordert ist, sich des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zen&lt;/span&gt;-Leitmotivs von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Soejima Sensei&lt;/span&gt; zu erinnern, d. h. sich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keiko&lt;/span&gt; 稽古, der Übung des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Budo&lt;/span&gt;, zu entsinnen und „nicht (zu) vergessen, wie bescheiden und mit welcher ernsthaften Absicht man begonnen hat“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne – &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gasshou&lt;/span&gt; 合掌,&lt;br /&gt;Ulrich Kobbé&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Person:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt;"&gt;Dr. Ulrich Kobbé ist u. a promovierter Psychologe, psychoanalytischer Psychotherapeut und Dozent an der Ruhr Campus Academy der Universität Duisburg-Essen. Mit weiteren Wissenschaftlern gibt er die Zeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik" heraus (&lt;a href="http://pug-online.de/"&gt;http://pug-online.de&lt;/a&gt;). Er praktiziert &lt;i&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;zen&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; länger als er &lt;i&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaido&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; übt und weist sich selbst dadurch aus, auch im praktischen &lt;span class="SpellE"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;kumitachi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; auch physisch gut austeilen und einstecken zu können, selbst wenn Blut fließt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8996980814392406470?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8996980814392406470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8996980814392406470' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8996980814392406470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8996980814392406470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/07/zwischen-anspruch-und-wirklichkeit.html' title='Zwischen Anspruch und Wirklichkeit'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2317137210979943373</id><published>2008-07-05T16:06:00.000+02:00</published><updated>2008-07-05T16:07:42.644+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Ushiro Kenji über “genten” (1)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ushiro Kenji, Okinawa Shindôryû Karate, Osaka, Japan &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Aus dem Englischen von Stephan Yamamoto&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ursprüngliches Budô&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; Unsere Auffassung von Budô muß unbedingt im eigentlichen Zweck der Kampftechnik wurzeln, nämlich der Entscheidung über Leben und Tod im Zuge einer Schlacht. Darüber hinaus sollte unser Training ein tiefes Verständnis vom Leben, der Gedanken, der Persönlichkeit und des Geistes der Gründer beinhalten, deren Traditionen wir weiterführen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Durch die Techniken, die unser Budô ausmachen, haben wir die Möglichkeit – und gleichzeitig die Verpflichtung – die Antworten zu finden, nach denen schon die Begründer selbst gesucht haben. Ich bin der Ansicht, daß es den eigentlichen Sinn des Budô bildet, wenn man diese Idee in der Gegenwart neu umsetzt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; Gleichzeitig bietet uns unser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keiko&lt;/span&gt; (2) die Chance, Dualitäten (3) zu überwinden und unseren Körper ganzheitlich zu formen. Es ist an uns, unseren Geist zu entwickeln und durch die Einheit des Physischen und Spirituellen unsere Grenzen überwinden zu lernen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Verlieren wir dieses Ziel aus den Augen und kommen so von unserem eigentlichen Weg ab, bedeutet dies auch automatisch den völligen Verlust dieses Weges. Unglücklicherweise haben wir meist den Punkt an dem es kein Zurück mehr gibt bereits überschritten, wenn wir diesen Verlust bemerken. Budô ist für ein solches Schicksal besonders empfänglich, da es sich um ein schwer zu beschreibendes, kulturelles Gut handelt, das direkt von Lehrer zu Schüler weitergegeben wird. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; Heute erleben wir ein Aushöhlen der Kampfkunst. Es spielt keine Rolle, ob die jeweilige Disziplin Wettkampf praktiziert oder nicht: Der Trend, Budô rein als Sportart zu sehen, nimmt ständig zu. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Im Ergebnis wird die mehrfache Wiederholung von Techniken, die die Grundlage aller Kampfkunst bildet, zu etwas Oberflächlichem, während essentielle Inhalte wie Atmung und Ki zur Theorie verkommen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Essenz des Budô: Harmonisierung&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Die heutigen Karatestile haben die Ausbildung von Schlag- und Trittechniken und das freie Kämpfen zum Ziel. Obwohl beide den gleichen Namen tragen, haben das aktuelle Sportkarate und das Bujutsu-Karate jedoch ganz unterschiedliche Ziele. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;In Bezug auf Schlagtechniken, die zweifelsohne einen der Kernbereiche des Karate bilden, hören wir oft den Ausdruck “mit einem Schlag töten.” Die Bedeutung dessen liegt dann in einer unglaublich wirkungsvollen Angriffstechnik. Wie dem auch sei, die Natur dieses Ausdrucks unterscheidet sich zwischen Sportkarate und Bujutsu-Karate ganz erheblich. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Im sportlichen Karate bedeutet “mit einem Schlag töten” einen starken Treffer zu landen. Dagegen ist im Bujutsu-Karate das primäre Ziel in den Gegner einzudringen – während man ihm damit gleichzeitig die Möglichkeit für einen Angriff oder eine Abwehr nimmt. Daher ist der Anspruch an das Training dieser beiden Sichtweisen ein jeweils völlig anderer. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Da Sportkarate das Augenmerk auf Schlagen und Treten legt, besteht das Training hauptsächlich aus der Arbeit am Makiwara und dem Sandsack. Im Gegenzug befaßt sich das Bujutsu-Karate primär mit der “Kontrolle durch Nicht-Schlagen” (4) – auch wenn das zunächst widersprüchlich klingen mag, nicht zu schlagen. Physisches Training an einem unbeweglichen Ziel ist daher von untergeordneter Bedeutung. Sicherlich kann ein solches Training eine Hilfe sein um die eigenen Fortschritte zu messen. Herkömmliches &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keiko&lt;/span&gt; legt darauf allerdings keinen großen Wert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; Schlagtechniken beinhalten den Schock des Aufpralls, „Nicht-Schlagen“ dagegen zielt auf keinerlei Schockwirkung ab. Im letzteren finden sich die Prinzipien der Harmonisierung (5), die dem echten Bujutsu-Karate zugrunde liegen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Paradoxerweise entstammt die Energie für diese Harmonisierung der Kraft des Angriffs oder dem Potential eines starken Treffers. Harmonisierung alleine ist dabei nicht das Entscheidende, sondern sie ist lediglich Mittel zum Zweck. Sie bedeutet eher die absolute Kontrolle über Distanz und Timing, die es uns erlaubt, uns und unseren Gegner vollständig zu erfassen. Kata-Training im Karate bietet uns eine besonders effektive Methode, dies zu erforschen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Auf die gleiche Weise wie wir die Fähigkeit Fahrradfahren nutzen und nie wieder verlernen, wenn wir es erst einmal können, werden wir die Techniken der Kata erst dann richtig anwenden können, wenn wir die Natur der Kata selbst verstanden haben. Jedoch ist die Kata kein rein körperlicher Vorgang wie das Fahrradfahren und daher schwerer zu verinnerlichen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; Könnten die Kata so benutzt werden “wie sie sind” wäre ihre Effizienz nicht in Frage zu stellen. Da aber die meisten Kata heute anders ausgeführt werden als ursprünglich in den okinawanischen Schulen, sind sie durch den rein sportbezogenen Zugang zunehmend unbrauchbar als Kampftechnik geworden. In der Konsequenz hängt es vom Lehrer ab, ob die in den Kata enthaltenen Prinzipien noch umgesetzt werden können oder nicht. In anderen Worten: Der Lehrer selbst wird zur Essenz der Kata. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Genau so wie multiplikatorische Tabellen die Basis für die Arithmetik bilden, bilden die Kata die Basis von Budô und Bujutsu. Nur durch wiederholtes Üben dieser Grundlagen können wir sie verstehen. Im Gegenzug können wir nur so konkrete Anwendungen entdecken und umsetzen. Gleichzeitig ist es ebenso wichtig, uns die Prinzipien der Harmonisierung im täglichen Leben zu eigen zu machen, da sie das Herz des Bujutsu bilden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Schließlich bleiben die korrekten Anwendungen trotz aller meisterhaft ausgeführten Technik etwas, das erarbeitet werden muß. Es ist daher wichtig für unseren Fortschritt, uns auf die Essenz der Technik zu konzentrieren. Nur so können aus den Techniken angemessene Reaktionen innerhalb einer Angriffssituation werden. Das ist mit der Rückkehr zu den Ursprüngen des Budô gemeint. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; ---------------------- &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; (1) 原点 jap. Ursprung, Ausgangspunkt. Gemeint ist “ursprüngliches” Budô. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; (2) 稽古 jap. Training, Übung inner halb der Kampfkünste und der traditionellen schönen Künste Japans. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; (3) Gemeint sind Gegensätze wie die Trennung von Körper und Geist oder des Menschen von seiner Umwelt, woraus scheinbar unüberwindbare Probleme entstehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; (4) Im Originaltext heißt es “non striking control.” &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; (5) Im Originaltext heißt es „unification." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt; (Quelle: &lt;a href="http://www.bujindesign.com/" target="_blank"&gt;http://www.bujindesign.com&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2317137210979943373?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2317137210979943373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2317137210979943373' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2317137210979943373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2317137210979943373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/07/ushiro-kenji-ber-genten-1.html' title='Ushiro Kenji über “genten” (1)'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-392230625412407598</id><published>2008-06-28T21:54:00.004+02:00</published><updated>2008-06-28T22:56:32.656+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Haltungsschäden</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine ganz großartige Sache an der Kampfkunst ist, daß man selbst dann, wenn man seine Jugendzeit hinter sich gebracht hat, seine angelernte miserable Körperhaltung so zu verbessern, daß sich Wehwehchen wie zum Beispiel die weit verbreiteten Rückenschmerzen auf ein Minimum reduzieren lassen. Ich habe ja selbst Probleme mit einem zu kurzen rechten Bein und einem daraus resultierenden Hüftschiefstand, der früher enorme Auswirkungen bis auf den Schulter-/Nackenbereich hatte. Wie gesagt: früher. Heute geht es mir nach gut zehn Jahren auf der Matte sehr viel besser. Ich bin mir sicher, daß nur intensiver Ballettunterricht oder der regelmäßige Ritt auf einem Pferd einen ähnlichen Effekt gehabt hätte. Nun sehe ich aber in knallengen Tanzhöschen sicherlich dämlich aus (vom Tutu fange ich gar nicht erst an) und das "Horsemanship" beherrsche ich in Grundzügen, aber es ist nicht das, was mich tatsächlich anmacht. In der Übung der Kampfkünste lernt man recht schnell, wie man "ordentlich" steht, sitzt oder läuft. Seitdem überprüfe ich mehrfach täglich, ob ich gerade stehe, ob meine Schultern nicht nach vorne gesackt sind und das Brustbein nicht eingesunken ist und natürlich ob mein Gewicht auf den Ballen meiner Füße lastet und daß die Knie nicht durchgedrückt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist das tägliche Leben eines durchschnittlichen Mitteleuropäers wie mir angefüllt mit Versuchungen, sich hängen zu lassen. Und natürlich erliege ich ihnen oft, meist vollkommen unbedacht, manchmal aber auch wohlwissend, das dies eine charakterliche Schwäche meinerseits ist. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während sich der körperliche Haltungsschaden recht einfach und effektiv zum Besseren wenden lässt, wird den geistigen Haltungsschäden oftmals wenig Beachtung geschenkt. Ich rede hier nicht davon, daß einige unserer Zeitgenossen psychisch in einem instabilen Zustand seien - das ist nicht meine Baustelle und liegt eher den Fachleuten, nicht mir - ich meine die geistige Haltung zur Kampfkunst und allem, was sie mit sich bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe der Zeit ist ein Kampfkünstler gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: nehme ich die Kampfkunst mit allem gebührenden Respekt als das, was sie ist, an oder lasse ich es bleiben? Im Grunde ist es wie bei der Wahl des Lebenspartners: entweder nehme ich ihn ganz mit allen Eigenheiten, die nicht nur Vorzüge sind; falls ich ihn so nicht akzeptieren kann, hat eine Beziehung keinen Wert und ist zum Scheitern verurteilt. Ich kann nun einmal nicht nur das bekommen, was mir Spaß macht, ich nehme auch das, was mühselig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise scheinen viele meiner Zeitgenossen den Ernst ihrer Entscheidung nicht wahrzunehmen. Kampfkunst wird von der breiten Masse als Techniksammelsurium mit Wettkampftauglichkeit angesehen. Dinge, die mühselig oder auch gefährlich sind, weil sie mit Selbstreflexion oder Wahrnehmung des eigenen Einflusses auf die unmittelbare Umgebung zu tun haben, werden gerne ausgeblendet. Zwar wird gerne einmal vom Verbessern der eigenen Persönlichkeit oder noch schlimmer "irgendwas mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zen&lt;/span&gt;" gefaselt, aber so richtig daran arbeiten möchte kaum einer. Viele Verbände und Schulen gleichen da eher einem Jahrmarkt der Eitelkeiten, auf dem es um Graduierungen, Posten, Wettbewerbsurkunden, Pokale oder der beeindruckenden Beherrschung der 198 &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; der XY-&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ryu&lt;/span&gt; geht. Dabei treten Historie und Philosophie der Schule in den Hintergrund, das Andenken an Lehrer und Begründer wird quasi mit Füßen getreten und ganze Kampfkunstzweige werden so weit "europäisiert", daß sie eher einer Karikatur als dem bewahrungswürdigen Original gleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampfkunst ist nichts, womit man herumspielt. Kampfkunst ist auch kein Sport.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampfkunst ist eine Anleitung zum Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampfkunst ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kumite&lt;/span&gt;; Kampfkunst ist Wettkampf. Kampfkunst ist aber auch Prüfung, Lehren und Lernen; sie ist Philosophie und praktische Anleitung sowohl zum Leben nehmen als auch zum Leben geben. Kampfkunst ist nicht nur ein Teil - sie ist ein Gesamtes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keine Möglichkeit, es anders zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Leider ist es wegen der weit verbreiteten Arroganz nicht oder nur sehr schwer möglich, solche geistigen Haltungsschäden zu korrigieren. Viele nehmen das als nicht entschuldbaren Eingriff in ihre Persönlichkeitsrechte wahr. Dabei ist das, was sie der Kampfkunst antun, nicht entschuldbar. Ich hege allerdings immer noch die Hoffnung, daß sich daran etwas ändern wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-392230625412407598?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/392230625412407598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=392230625412407598' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/392230625412407598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/392230625412407598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/06/haltungsschden.html' title='Haltungsschäden'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2623493003214198606</id><published>2008-06-06T23:44:00.003+02:00</published><updated>2008-06-07T00:12:48.629+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Noch so ein Kreuz: die Verantwortung - mal wieder...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Stell Dir mal vor, Du gehörst zu der handvoll Leute, die tatsächlich ahnen, wo der Bartel den Most holt. Und stell Dir mal vor, diese paar Figuren stehen einer Armee von Leuten gegenüber, die zwar mit Dir im selben Verband organisiert sind, aber ansonsten nur auf "Technikorgien" stehen. Was wirst Du tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Sohn, ich weiß genau: Du wirst eines Tages&lt;span style="font-style: italic;"&gt; an genau dieser Stelle stehen&lt;/span&gt;! Und fange jetzt schon an zu überlegen, was Du tun wirst! Du hast diese Zeit nötig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sind Deine Möglichkeiten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) Du lässt alle labern und machst Dein Ding. Ohne weiter nachzudenken ist das sicherlich die erste Wahl. Nichts ändert sich für Dich, die äußeren Umstände sind ja eh egal und Du bist glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b) Du hängst Dich ´rein, in Strukturen und Hierarchien. Du machst Dir viele Feinde und nur wenige Freunde, nur um allen zu sagen, daß Du eine gewisse Ahnung von dem hast, was &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hinter&lt;/span&gt; dem Schwertknauf passiert / passieren sollte / passiert ist...Vielleicht ändert sich etwas. Vielleicht macht es Dich irgendwann glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das klingt irgendwie nach der Wahl der Waffen. Und während ich hier weit nach Mitternacht sitze und meine letzte Pfeife rauche, frage ich mich, ob ich nicht die Pistole nehme und den Säbel den anderen lasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ogami Itto&lt;/span&gt; seinem kleinen Sohn die Wahl lässt, zwischen Sorglosigkeit (in diesem Fall der Tod) mit dem symbolisierten Ball oder der ständigen Gefahr und der ewigen Flucht (aber dem Leben) mit allen Konsequenzen durch das Symbol des Schwertes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was würdest Du tun? Ich will das wirklich wissen, also lass hören...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2623493003214198606?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2623493003214198606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2623493003214198606' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2623493003214198606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2623493003214198606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/06/noch-so-ein-kreuz-die-verantwortung-mal.html' title='Noch so ein Kreuz: die Verantwortung - mal wieder...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3578158281003016848</id><published>2008-06-05T21:57:00.002+02:00</published><updated>2008-11-18T20:37:19.298+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gut unterhalten mit Bambusregen'/><title type='text'>Morihei Ueshiba Sensei / Osensei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="283" height="229"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yxxb2ctulEs&amp;amp;hl=de&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/yxxb2ctulEs&amp;amp;hl=de&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="283" height="229"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3578158281003016848?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3578158281003016848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3578158281003016848' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3578158281003016848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3578158281003016848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/06/morihei-ueshiba-sensei-osensei.html' title='Morihei Ueshiba Sensei / Osensei'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-5179363709868759464</id><published>2008-05-26T21:49:00.004+02:00</published><updated>2008-05-26T22:24:05.260+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Das Kreuz mit der Tradition...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Foren und auch auf vielen Homepages von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dojos&lt;/span&gt; oder auch "Kampfsportvereinen" lese ich immer wieder Verweise auf die Tradition der jeweiligen Kampfkünste. Besonders beliebt ist "traditionelles &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt;", "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;karate&lt;/span&gt; in der Tradition von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Funakoshi&lt;/span&gt;", "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;kendo&lt;/span&gt; ist eine traditionelle Kampfkunst..." oder ähnliches. Diese Formulierungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich mit dem Begriff "Tradition" beschäftigt, dann wird schnell klar, daß es sich dabei um eine "Handlung, Tätigkeit oder Überlieferung" handelt, die über mehrere Generationen unverändert weitergegeben wurde. Jeder kennt verschiedene Traditionen: nehmen wir nur einmal den Weihnachtsbaum oder den Tanz in den Mai. Genau betrachtet umfassen diese Traditionen mehrere hundert Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ueshiba&lt;/span&gt; entwickelte das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt; um 1930 herum; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kano&lt;/span&gt; erarbeitete das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;judo &lt;/span&gt;in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Funakoshi&lt;/span&gt; etablierte das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karate&lt;/span&gt; ungefähr zur selben Zeit; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nakayama&lt;/span&gt;, auf den die heute praktizierten Künste &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kendo&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaido&lt;/span&gt; zurück gehen, war auch zu dieser Zeit schöpferisch. Man kann also sagen, daß diese vier Künste, die heute weltweit recht populär sind, noch nicht einmal auf 100 Jahre Geschichte zurückblicken können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich sind diese Kampfkünste nicht einfach so vom Himmel gefallen. Die vier oben genannten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; griffen auf viel ältere Künste zurück und brachten sie in die von ihnen inspirierte Form und Ordnung und legten das jeweilige Curriculum fest. Aber kann man aufgrund der kurzen Zeitspanne der modernen Kunst schon von Tradition sprechen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich für meinen Teil tue mich da sehr schwer. Sicherlich berufe ich mich auch gerne auf die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;koryu&lt;/span&gt;, die Alte Schule, meiner Kampfkunst. Trotzdem ist die Kunst in ihrer jetzigen Form modern zu nennen. Die Tradition, auf die ich mich berufen kann, ist die &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;wie&lt;/span&gt; ich übe, nicht &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;was&lt;/span&gt; ich übe. Und die Art und Weise, in der ich übe, kann ich ohne Schwierigkeiten mehrere hundert Jahre zurückverfolgen. Und so ist die Tradition die Flamme, die ich weiter trage.&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;Denkt mal darüber nach!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-5179363709868759464?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/5179363709868759464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=5179363709868759464' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5179363709868759464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5179363709868759464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/05/das-kreuz-mit-der-tradition.html' title='Das Kreuz mit der Tradition...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-6165462169262741541</id><published>2008-05-24T15:03:00.003+02:00</published><updated>2008-05-24T15:40:52.156+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Falsches Verständnis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das fiel mir auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;viele scheinen zu denken, daß, wenn sie die Prüfung zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt; bestanden haben, sie auch gleich zu den "großen Nummern" gehören und sich ihre vermeintlichen Rechte deutlich erweitern. Es ist zwar richtig, daß viele &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt; ab dieser Graduierung anfangen zu unterrichten, aber was ihnen oft abgeht ist, daß es ihnen von nun an möglich ist, zu lernen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das "Schüler sein" erst richtig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber selbst bei den Schülern scheint es schon so zu sein: wenn man sich dazu bereit erklärt und darum bittet, Schüler eines Lehrers zu sein, vermehren sich die Verpflichtungen um ein Vielfaches. Denkt mal darüber nach!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-6165462169262741541?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/6165462169262741541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=6165462169262741541' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6165462169262741541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6165462169262741541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/05/falsches-verstndnis.html' title='Falsches Verständnis'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-7577025437842071324</id><published>2008-05-15T13:02:00.005+02:00</published><updated>2008-11-18T20:37:51.090+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gut unterhalten mit Bambusregen'/><title type='text'>Koretoshi Maruyama Sensei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="283" height="229"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7LbFfzRFw1I&amp;amp;hl=de&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/7LbFfzRFw1I&amp;amp;hl=de&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="283" height="229"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-7577025437842071324?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/7577025437842071324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=7577025437842071324' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7577025437842071324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7577025437842071324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/05/koretoshi-maruyama-sensei.html' title='Koretoshi Maruyama Sensei'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-1909556737921608057</id><published>2008-05-15T12:13:00.005+02:00</published><updated>2008-05-15T13:28:40.382+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Aus der Tiefe des Raumes...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ja, ich habe Urlaub. Tolle Sache, das, besonders die Tatsache, alles mal ruhiger angehen zu können als sonst und endlich meine ungemein nervige Trommelfellentzündung zu kurieren und dabei schön entspannt durch die eigene DVD-Sammlung zu surfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei habe ich mir zum wiederholten Male zwei schöne Klassiker angetan: zum einen "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Yojimbo&lt;/span&gt;" von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Akira Kurosawa&lt;/span&gt; mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Toshiro Mifune&lt;/span&gt; und zum anderen "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zaitoichi&lt;/span&gt;" von und mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Takeshi Kitano&lt;/span&gt;. Unterschiedlicher können zwei Filme wohl kaum sein. Der erste ein echter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;jidai geki&lt;/span&gt; allererster Klasse in guter alter Abenteuerfilmmanier (und natürlich in schwarzweiß), der zweite ein Spiel mit und über Rhythmus sowie Schein und Sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit bricht die Filmkritik auch schon ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In beiden Filmen ist mir jeweils eine Szene aufgefallen, die ich erwähnen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Ende von "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Yojimbo" &lt;/span&gt;legt sich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mifune&lt;/span&gt; in einem großen Showdown mit dem Hauptbösewicht des Films an. Auf einem Platz stellt er sich seinem pistolenbewehrten Gegner und bringt ihn zur Strecke - mit Dolch und Schwert! Interessant ist, wie sich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mifune&lt;/span&gt; seinem Gegner nähert: er läuft für den begrenzten Raum recht weite Strecken und umgeht die Gefahr der Pistole mehrfach bis er eine günstige Distanz für den finalen Schwertstreich erreicht hat! Wow!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitten in "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zaitoichi&lt;/span&gt;" gibt es eine Szene in einem kleinen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sake&lt;/span&gt;lokal. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kitano&lt;/span&gt; (als blinder Masseur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zaitoichi&lt;/span&gt;) sitzt an einem Tisch und trinkt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sake&lt;/span&gt;, während ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ronin&lt;/span&gt;, der sich aus Geldmangel einer Verbrecherbande angeschlossen hat, das Lokal betritt und beim Wirt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sake&lt;/span&gt; ordert. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kitano&lt;/span&gt; nutzt die Gelegenheit, auch für sich noch ein Fläschchen nachzubestellen. Als der Wirt den Reiswein an die Tische bringt, fällt ihm &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kitanos&lt;/span&gt; Blindenstab ins Auge und er hebt ihn auf. Dabei rutscht aber das darin verborgene Langschwert zu allgemeinen Überraschung heraus. Der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ronin&lt;/span&gt; wittert Gefahr und in nullkommanichts ziehen beide ihre Klinge. Dabei blockiert &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kitano&lt;/span&gt; geschickt das nicht vollständig gezogene Schwert des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ronin&lt;/span&gt; und hat ihm dabei den unteren Teil seiner Klinge auf die Brust gelegt. Dazu sagt er, der Blinde:"Der Raum ist zu klein, um ein Schwert zu ziehen." Eine ganz große Szene! (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Übrigens hier ein Hinweis: die Tatsache, daß der ronin den unteren Teil der Klinge auf der Brust hat, zeigt, das er das Duell verloren hat und sein Leben von Kitanos Gnade abhängt. Er weiß also schon &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;vor&lt;/span&gt; dem finalen Duell am See, daß er verloren hat/ist!&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum erzähle ich Dinge, die sich jeder selbst ansehen kann? Tja, weil mir während meiner Übungen immer wieder ein paar Dinge aufgefallen sind, so das oftmals ausnehmend schlecht Gefühl für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ma&lt;/span&gt;, den Raum. Ich erinnere mich gerne zurück, als ich ein paar &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aikido&lt;/span&gt;schüler auf ihre Prüfung zum Vierten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kyu&lt;/span&gt; vorbereitet habe und sie immer wieder zurück in das Zentrum der Übungsfläche geholt habe. Und trotzdem bewegten sie sich zielsicher bei jedem neuen Probedurchgang in Richtung Wand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iai&lt;/span&gt; sehe ich das auch recht oft. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; sagt: "jeder nimmt sich eine Ecke und übt das und das". Das meint er natürlich im übertragenen Sinn; jeder soll sich einen Platz suchen, auf dem er genug Raum zum Üben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich hat &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Raum&lt;/span&gt; auch sehr viel mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wahrnehmung&lt;/span&gt; zu tun. Wer kennt es denn nicht, daß er bei verschiedenen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; auf einem Seminar mehr damit zu tun hat, auf seine Mitschüler zu achten, um nicht getroffen oder verletzt zu werden. Wie weit ist es da mit der Wahrnehmung des Raums gediehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ma&lt;/span&gt; ist nicht nur ein physisches Konstrukt. Bevor so manch einer zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bokken&lt;/span&gt;, zum i&lt;span style="font-style: italic;"&gt;aito&lt;/span&gt; oder zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;katana&lt;/span&gt;, einer beliebigen Übungswaffe greift oder auf waffenlos übt - nimm erst einmal den Raum wahr, in dem du dich bewegst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-1909556737921608057?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/1909556737921608057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=1909556737921608057' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1909556737921608057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1909556737921608057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/05/aus-der-tiefe-des-raumes.html' title='Aus der Tiefe des Raumes...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2455830437422200923</id><published>2008-04-24T18:05:00.003+02:00</published><updated>2008-04-24T18:21:52.043+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Editorial'/><title type='text'>Und Du kommst auch drin vor!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So heißt das wohl bekannteste Buch des verstorbenen niederrheinischen Kabarettisten und Geschichtenerzählers Hanns Dieter Hüsch. Der Titel war schon absichtlich so gewählt, denn Hüsch verstand es wie kein zweiter, dem Niederrheiner an sich ziemlich genau auf´s Maul zu schauen, so daß sich jeder irgendwo darin wiederfinden konnte. Im Falle Hüschs schmunzelten sich die Leser in sich hinein, fühlten sich ertappt und loben bis heute sein grandioses Talent. Keine Frage: Hüsch war ein anerkannter (Klein-)Künstler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei bloggenden Kampfkünstlern sieht das wohl anders aus. Schnell findet sich der eine oder andere "Kritiker", der umgehend an der Qualifikation, dem entsprechenden Rang oder was sonst so zur Hand ist Zweifel hegt. Dabei bin ich mitnichten perfekt. Und weil ich nicht perfekt bin, führe ich diesen Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vieles, über das ich so schreibe, fällt mir auf (meist auch an mir) und auf die Weise des Niederschreibens kann ich solche Dinge besser für mich selbst vertiefen. So ist jeder Leser und/oder Abonnent ein Zeuge meiner eigenen Entwicklung und Erfahrung. Das ist mein Schatz und ich bin bereit, den Leser daran zu beteiligen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hege die Hoffnung, daß diejenigen, die versuchen, mich mit Hohn und Spott oder auch unangemessen scharfer (vielleicht gutgemeinter) Kritik bedenken, anfangen, selbst reflektiert und mit offenen Augen sowohl durch das tägliche Lebens als auch durch die Übung zu gehen. Wenn sich jemand "angesprochen" fühlt, sollte er darüber nachdenken, warum das so ist. Denn vielleicht kommt auch er drin vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2455830437422200923?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2455830437422200923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2455830437422200923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2455830437422200923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2455830437422200923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/04/und-du-kommst-auch-drin-vor.html' title='Und Du kommst auch drin vor!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-1018047660838327682</id><published>2008-04-14T19:22:00.005+02:00</published><updated>2008-04-14T20:25:30.503+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Angemessen Maße messen...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Welche Messlatte muß ich anlegen? Was ist angemessen? Nach welchen Maß muß ich mich richten? Ist es vermessen, darüber nachzudenken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug der lustigen Wortspiele; die fünf Euro für die Wortspielkasse habe ich auch schon gelöhnt! Und doch - man &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sollte&lt;/span&gt; über solche Dinge nachdenken, besonders, wenn man Kampfkünste betreibt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muß zugeben, daß es recht schwer ist, hier in Deutschland eine angemessene Anleitung zu bekommen. Wenige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; haben einen direkten Draht nach Japan, um sich von dort instruieren und inspirieren zu lassen. Japanische Lehrer sind oft froh, der heimischen Strenge zu entkommen und die westliche Offenheit gebießen zu dürfen. Und nicht nur dadurch sind "unsere" Lehrer und Schüler von einem gewissen "laissez-faire" beseelt, das in manchen Fällen außer Kontrolle gerät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diejenigen, die das seltene Glück hatten (oder noch haben werden), in einem klassisch geführten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, beispielsweise in Japan, zu üben, wissen, daß dort einige Dinge anders laufen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; zum Beispiel, wird &lt;span style="font-style: italic;"&gt;immer&lt;/span&gt; mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; angesprochen, auf, neben oder kilometerweit entfernt von jeglicher Matte. Auch die Verbeugung wird öfter "praktiziert" als bei uns. Das Verhalten der Schüler untereinander ist sehr viel höflicher, Schriftverkehr entspricht immer einer Form. (Ok, auch ich habe, besonders was das Verhalten untereinander angeht, andere Dinge gehört. Bezeugen kann ich das nicht, da meine Erlebnisse grundsätzlich anderer Natur waren!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hier in Deutschland können uns jetzt nicht auf Deibel komm ´raus "japanisieren", aber wir können einen Schlüssel anwenden, der universaler gar nicht sein kann: &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;REI!&lt;/span&gt; Wie ich schon einmal&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/rei-aus-der-tube.html" target="_blank"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; geschrieben habe, ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; ein fester Bestandteil der Übung. Und das ist auch der Schlüssel, mit dem ich alles inner- und außerhalb des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; in die Form bringen kann, die etwas oder jemand verdient. Ein "Hömma, wir mach´n ´n Lehrgang, kommste auch?" steht in einem krassen Gegensatz zu "Wir richten ein Wochenendseminar aus und würden uns freuen, Dich im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; begrüßen zu dürfen" - wieviel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; ist jeweils enthalten? Sprache, Zusagen für Tatigkeiten oder Materialien, Verhalten, Erscheinungsbild, Pünktlichkeit, innere Einstellung, - alles ist von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; geprägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider scheint das Vergessen immer weiter um sich zu greifen. Es wird Zeit, die Wichtigkeit von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; weiter zu verbreiten, für Dich, für mich und für alle anderen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rei&lt;/span&gt; ist kein Anhängsel der Kampfkunst, welches hingenommen wird. Es ist ein Grundbestandteil des Daseins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und, was ist? Machst Du mit?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Freiheit für das &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;rei&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;! Weg mit der Tubenmentalität!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-1018047660838327682?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/1018047660838327682/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=1018047660838327682' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1018047660838327682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1018047660838327682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/04/angemessen-mae-messen.html' title='Angemessen Maße messen...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3978163459049295032</id><published>2008-04-03T19:23:00.002+02:00</published><updated>2008-04-03T19:50:42.014+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Ein lohnenswertes Ziel...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Internet ist ein Dschungel und die "Erfindung" des sogenannten "Web 2.0" macht es uns Nutzern nicht einfacher. Wer von uns Kampfkünstlern hat nicht schon lange Stunden vor dem Rechner verbracht und sich durch die Weblogangebote der verschiedensten Anbieter geklickt. Die aufgesuchten Seiten haben oftmals einen eher zweifelhaften Inhalt und sind, wenn überhaupt, eher Kampf&lt;span style="font-style: italic;"&gt;sport&lt;/span&gt;seiten als alles andere. Ich kann es den Autoren dieser Weblogs noch nicht einmal übel nehmen, daß ihre Sichtweise auf die Kampfkünste so flach ist und eher wie ein Relikt einer intellektuellen Steinzeit anmuten, denn leider sind echte, von gewissenhaften  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; geführte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; in Deutschland eher spärlich gesät. Womit ich aber nicht sagen möchte, daß man auf diesen Weblogs ausschließlich groben Unfug lesen kann, aber er überwiegt deutlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist der interessierte Internetuser auf die Hinweise anderer angewiesen. Auf genau diesem Wege bekam ich folgenden Tip, der uns virtuell auf die andere Seite der Welt transportiert - genau gesagt nach Hawaii!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer, so wie ich, schon einmal das Glück hatte, auf den Hawaii-Inseln einige Zeit zu verbringen und, ebenso so wie ich, kein Interesse hat, seine Zeit ausschließlich am Strand zu verbringen, sondern idealerweise Kampfkünstler ist, wird feststellen, daß sich hier ein Martial-Arts-Mekka befindet. Zu vielen Schulen und Stilen findet man wirklich erstklassige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; mit mehr als erstklassigen Lehrern, und das auf relativ kleinem Raum. Unter anderem gibt es da tatsächlich das&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://museum.hikari.us/" target="_blank"&gt;Hawaii Karate Museum&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurator dieses Museums ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Charles C. Goodin&lt;/span&gt;, ein Mann, der offensichtlich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karate&lt;/span&gt; lebt. So beschert er der Kampfkunstwelt nicht nur dieses sicherlich einmalige Museum, sondern beschreibt seine Gedanken für alle Welt nachlesbar in seinem Weblog&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://karatejutsu.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Karate Thoughts&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Viele Punkte, die Herr Goodin anspricht, sind allgemein auf jede Kampfkunst zu beziehen. Nur ein gewisser Teil ist speziell dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karate&lt;/span&gt; gewidmet und selbst diese Artikel können dem Leser Einblicke auch in seine eigene Kunst geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Perle, die wirklich erst gefunden werden mußte. Eine meiner unbedingten Empfehlungen für eine Reihe sehr informativer Abende. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das &lt;/span&gt;ist das eigentliche Ziel aus der Überschrift. Aber vielleicht sollte ich mal wieder mein Geld zusammen halten, den Hawaii ist doch eine Reise wert...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3978163459049295032?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3978163459049295032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3978163459049295032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3978163459049295032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3978163459049295032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/04/ein-lohnenswertes-ziel.html' title='Ein lohnenswertes Ziel...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-1525700294727679214</id><published>2008-02-23T15:08:00.004+01:00</published><updated>2008-02-23T15:27:10.800+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Rumpelkammer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Eine "reife" Leistung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seit ich heute Morgen die Tageszeitung gelesen habe, gibt es jemanden mehr, dem ich meinen Respekt zolle: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Günther Pauquet&lt;/span&gt;. Wie? Der Name ist nicht bekannt? Dann mache ich ihn jetzt bekannt, einfach so! Und warum? Die Antwort ist recht simpel: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Günther Pauqeut&lt;/span&gt; ist unlängst im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karatedo&lt;/span&gt; zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt; geprüft worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran ist erst einmal nichts besonderes. Allein letzte Woche sind wahrscheinlich mehrere Dutzend &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budoka&lt;/span&gt; geprüft worden und manch einer wird eine höhere Graduierung als den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt; erhalten haben. Damit würde Herr Pauquet eher zur "breiten Masse" der Kampfkünstler gehören, wäre da nicht das klitzekleine Detail des Alters: er ist stolze &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;72 Jahre&lt;/span&gt; alt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Herr Pauquet&lt;/span&gt; ein großartiges Vorbild. Zwar hatte er bereits in jungen Jahren erste Erfahrungen in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;judo&lt;/span&gt; gemacht, aber erst mit 65 Jahren die Übung im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karatedo&lt;/span&gt; verfolgt. In diesem hohen Alter sich dieser Herausforderung zu stellen ist bewundernswert und für uns alle ein Maßstab, an dem wir uns messen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb von hier aus meine allergrößte Hochachtung und meine herzlichen Glückwünsche nach Düren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-1525700294727679214?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/1525700294727679214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=1525700294727679214' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1525700294727679214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/1525700294727679214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/02/eine-reife-leistung.html' title='Eine &quot;reife&quot; Leistung'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4919106846768973080</id><published>2008-02-17T14:12:00.004+01:00</published><updated>2008-02-17T15:05:02.398+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Kampfkünstler wissen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich ist es unerheblich, ob der Übende erst seit ein paar Stunden oder schon seit langen Jahren dem Weg der von ihm gewählten Kunst folgt. Eins ist ihm immer gewahr: er muß Dinge zu Ende bringen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikidoka&lt;/span&gt; mit seinem Partner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;koteoroshi&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shihonage&lt;/span&gt; oder einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kokyunage&lt;/span&gt; übt, dann bringt er seinen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;uke&lt;/span&gt; zu Fall und wird ihn so los. Ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;uke&lt;/span&gt; einmal weg, droht von diesem Angriff keine Gefahr mehr und die Technik ist abgeschlossen; mit dem nächsten Angriff beginnt alles von vorn. Wenn aber eine Technik in der Ausführung oder die Konzentration des Ausführenden eine Lücke ausweist, bleiben dem Angreifer eine ganze Reihe von Optionen offen: so kann er zum Beispiel diese Lücke nutzen, um einen neuen Angriff zu unternehmen, der möglicherweise in einer ernsten Situation fatale Folgen haben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso ist der Angreifer angehalten, seine Aufgabe bis zu Ende durchzuführen. Tut er es nicht, bringt er (je nach Level der Übung) sich selbst in Gefahr und nimmt seinem Partner zusätzlich noch die Möglichkeit einer korrekten Ausübung der Technik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Praktizierender der Schwertkunst wird solcher Not gewahr, wenn er mit einem Partner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kumitachi&lt;/span&gt; übt. Die Tatsache, das ein nicht zu Ende gebrachter Schnitt oder Stich umgehend mit dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;monouchi&lt;/span&gt; (die ersten 30 Zentimeter der Klinge, mit denen hauptsächlich geschnitten wird) des gegnerischen Schwerts am eigenen Hals oder auf der eigenen Brust enden kann, unterstreicht den unbedingt lebensbedrohlichen Charakter der Partnerübung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kenjiro Yoshigasaki Sensei&lt;/span&gt; sagte vor vielen Jahren einmal auf einem Lehrgang:" &lt;span style="font-style: italic;"&gt;When you finish, finish completely!&lt;/span&gt;". Dem ist, unter Betrachtung der oben genannten Möglichkeiten, nichts hinzu zu fügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr jetzt einmal von dem Moment an, an dem ihr diesen Artikel gelesen habt, hingeht und euch genau anseht, von wieviel unerledigten Dingen ihr umgeben seid, sei es daheim, auf der Arbeitsstelle oder in sozialen Bindungen, wird euch dann nicht auch mulmig? Jede nicht unerledigte Aufgabe kommt wieder zurück und es ist anzunehmen, daß das erneute Auftreten einer unerledigten Sache allergrößte Unannehmlichkeiten mit sich bringen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder sollte sich diese Worte zu eigen machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"When you finish, finish completely!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;Deshalb wissen Kampfkünstler mehr. Vertraut mir!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4919106846768973080?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4919106846768973080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4919106846768973080' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4919106846768973080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4919106846768973080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/02/kampfknstler-wissen.html' title='Kampfkünstler wissen!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2240169870206833059</id><published>2008-02-10T15:21:00.002+01:00</published><updated>2008-12-10T00:56:48.468+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Woher ich komme</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R68MPo0MiqI/AAAAAAAAAFc/2bmq0QfwV0k/s1600-h/mae1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R68MPo0MiqI/AAAAAAAAAFc/2bmq0QfwV0k/s320/mae1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165360760411163298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am letzten Freitag, dem 08. Februar, jährte sich zum 91. Male der Geburtstag von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hakuo Sagawa Sensei&lt;/span&gt;. Trotz seines Ablebens am 16. Dezember 2004 ist der immer noch präsent, denn er ist immer noch der Lehrer, der meinen Lehrer prägte und somit in jeder Übung gegenwärtig. Da &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sagawa Sensei&lt;/span&gt; Schüler von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hakudo Nakayama Sensei&lt;/span&gt; war, lässt sich eine gerade Linie über die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Shimomura&lt;/span&gt; Schule bis hin zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Shigenobu Jinsuke Hayashizaki&lt;/span&gt;, der im Jahr 1549 geboren wurde, verfolgen. In Zahlen gesprochen sind das 17 Generationen von Lehrern in einer Spanne von nahezu 500 Jahren. Das ist, wo ich her komme, ein Kind unserer Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2240169870206833059?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2240169870206833059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2240169870206833059' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2240169870206833059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2240169870206833059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/02/woher-ich-komme.html' title='Woher ich komme'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R68MPo0MiqI/AAAAAAAAAFc/2bmq0QfwV0k/s72-c/mae1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-957599383512691024</id><published>2008-01-26T00:23:00.000+01:00</published><updated>2008-01-26T00:30:02.096+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Schüler</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Moment frage ich mich, was es eigentlich heißt, Schüler zu sein. Nun, so gesehen weiß ich es ja, aber mein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; hat zum Jahresbeginn gesagt, daß wir uns darum alle mal Gedanken machen sollten. Er sagt, er hätte zur Zeit nur einen Schüler, unseren &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sempai&lt;/span&gt;. Wie kommt es, daß diejenigen, die regelmäßig da sind, ihm Dinge und Tätigkeiten abnehmen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; seine Schüler sind? Die nach seiner Unterweisung im Schweiße ihres Angesichts an den von ihm aufgezeigten Verbesserungen oder Veränderungen arbeiten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was also möchte er denn nun von mir? Soll ich ihm sagen, daß ich sein Schüler bin? Oder muß er sagen, daß ich sein Schüler bin?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiß jemand Rat? Ich jedenfalls bin zur Zeit ratlos...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-957599383512691024?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/957599383512691024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=957599383512691024' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/957599383512691024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/957599383512691024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/01/schler.html' title='Schüler'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8762021738530058761</id><published>2008-01-24T10:44:00.000+01:00</published><updated>2008-01-24T11:04:04.271+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Der Typ mit der extraweiten Marlene-Dietrich-Hose</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neulich saß ich mit einem meiner Mitschüler auf einer etwas größeren &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iai&lt;/span&gt;-Veranstaltung am &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;-Rand. Wir redeten über die verschiedenen Leute, die auf diesem Lehrgang anwesend waren (wir haben ausdrücklich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht&lt;/span&gt; gelästert!) und über das, was sie so können und machen. Daraufhin machte ich meinen Freund auf einen Mann aufmerksam und sagte zu ihm:"Ich habe keine Ahnung, welchen Rang er hat, aber vor ihm muß niemand Angst haben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wieso, kennst Du den?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nein, aber schau Dir mal die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt; an. Siehst Du da irgendeine Falte?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ääh..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das Ding sieht aus wie eine Seemannshose. Vor jemandem, der keinerlei Präzision bei der Pflege der Kleidung aufbringt und augenscheinlich keinen Sinn für Ordnung hat, muß ich keine Angst haben. Er ist in allem so unpräzise und unordentlich, auch in der Übung."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"???"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja, mein Bester, die Kleidung spiegelt die Geisteshaltung wieder!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint vielen immer noch nicht klar zu sein, daß das, was wir tun, früher einer privilegierten Klasse vorbehalten war, dem Adel, der Upper-Class Japans. Jeder Japaner konnte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ashigaru&lt;/span&gt; werden, aber &lt;span style="font-style: italic;"&gt;samurai&lt;/span&gt; war man von Geburt an. Man stand nahe der Spitze der sozialen Pyramide, nicht an der Basis. Ich glaube nicht, daß irgendein Mitglied einer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;samurai&lt;/span&gt;-Familie dermaßen ungepflegt zu offiziellen Anlässen erschien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ähm, Lars, kannst Du mir das nächste Woche mal zeigen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was  zeigen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das Falten der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt;."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8762021738530058761?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8762021738530058761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8762021738530058761' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8762021738530058761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8762021738530058761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/01/der-typ-mit-der-extraweiten-marlene.html' title='Der Typ mit der extraweiten Marlene-Dietrich-Hose'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4866313632000458924</id><published>2008-01-15T18:47:00.001+01:00</published><updated>2008-12-10T00:56:48.944+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Paperback-ryu'/><title type='text'>Die Wahrheit in der Legende</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R4z4bDnSJkI/AAAAAAAAAE8/ckFNP_08czI/s1600-h/yoshikawa.jpeg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R4z4bDnSJkI/AAAAAAAAAE8/ckFNP_08czI/s200/yoshikawa.jpeg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155768817142605378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Jeder, der sich für Japan, seine Geschichte, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;samurai&lt;/span&gt; und/oder die Kampfkünste interessiert, hat es sicherlich im Buchregal stehen: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eiji Yoshikawas&lt;/span&gt; berühmten Roman "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt;". Ja, auch ich habe ihn mehrfach gelesen und habe (wie die meisten anderen) immer diese pampige Gestalt mit dem wilden Aussehen von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Toshiro Mifune&lt;/span&gt; vor Augen. Das ist also keine wirklich große Überraschung. Und wirklich lässt der Roman keine Wünsche offen, es gibt einen herrlich wilden Protagonisten, berühmte Zeitgenossen von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Takuan Soho&lt;/span&gt; über &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Muso Gonnosuke&lt;/span&gt; bis hin zur berühmtesten Kurtisane ihrer Zeit, eine recht unglückliche Liebesgeschichte und bündelweise Nebenstränge. Insgesamt ganz große Unterhaltung und es ist nicht verwunderlich, das dieser Abenteuerroman zu einem der Literaturklassiker Japans überhaupt wurde. Zu dumm ist leider nur, daß &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eiji Yoshikawa&lt;/span&gt; nur eine handvoll Überlieferungen hatte, aus denen er mit einigem Know-how in Sachen Geschichte und legendären Kampfkünstlern und ihren&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R4z4NDnSJjI/AAAAAAAAAE0/0blPYEFw2EA/s1600-h/mifune.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R4z4NDnSJjI/AAAAAAAAAE0/0blPYEFw2EA/s200/mifune.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155768576624436786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Schulen eine Geschichte schnitzte, die dem Charakterkopf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Miyamoto Musashi&lt;/span&gt; zwar ein Denkmal setzte, aber mit den Tatsachen nur wenig zu tun hat. Somit blieb für die meisten Leser und Kinofreunde nur das Bild von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Toshiro Mifune&lt;/span&gt; und ein paar wilde Geschichten.  Wem das nicht reichte, versuchte in der Regel dem Menschen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; auf die Spur zu kommen, in dem er sich mit dem sehr kryptischen "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Buch der Fünf Ringe&lt;/span&gt;" auseinandersetzte. Nur leider brachte das niemanden wirklich weiter und das wahre Leben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashis&lt;/span&gt; dämmerte weiterhin im Dunkel der Vergangenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;William Scott Wilson&lt;/span&gt; wurde 1966 von einem Freund zu einer dreimonatigen Reise durch Japan eingeladen, die ihn per Kayak von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Shimonoseki&lt;/span&gt; nach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tokio&lt;/span&gt; führte. Diese Reise, die u.a. für den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;National Geographic&lt;/span&gt; dokumentiert wurde, weckte in ihm die Faszination für Japans Kultur und Geschichte.  Nachdem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wilson&lt;/span&gt; sein Studium der japanischen Sprache an der Universität abgeschlossen hatte, verbrachte er die nächste Zeit intensiv mit dem Studium er &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Edo&lt;/span&gt;-Periode. In dieser Zeit übersetzte er sein erstes Buch, das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hagakure&lt;/span&gt;, welches 1979 veröffentlicht wurde. Es folgten Übersetzungen von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Miyamoto Musashi&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Munenori Yagyu&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Takuan Soho&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eiji Yoshikawas&lt;/span&gt; Roman "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Taiko&lt;/span&gt;" und der Textsammlung "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ideals of the Samurai&lt;/span&gt;". Danach kehrte sein Interesse zu der Person &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; zurück und er begann, dem Leben des legendären Kriegers in Japan selbst nachzuspüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Licht in das Leben des großen Kriegers, Künstlers und Philosophen zu bringen hat sich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wilson&lt;/span&gt; aufgemacht, das Leben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashis&lt;/span&gt; zu rekonstruieren, ohne sich dabei auf Erfundenes zu stützen. Daraus wurde ein Buch, das uns tatsächlich sehr viel näher an das tatsächlich Geschehene heranbringt als es vorher möglich war. Mit dem bisher &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R4z7mDnSJmI/AAAAAAAAAFM/nP0gFCF8N4s/s1600-h/lonesamurai.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R4z7mDnSJmI/AAAAAAAAAFM/nP0gFCF8N4s/s200/lonesamurai.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5155772304656049762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;einzigen echten Biographen machen wir uns auf die Reise von den möglichen Geburtsorten (leider drei an der Zahl) über alle berühmten Stationen wie den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hozoin&lt;/span&gt;-Tempel und natürlich der Insel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Funa / Ganryu&lt;/span&gt; bis hin zu seinem  letzten Wohnsitz und Sterbeort. So schafft es Wilson, auch mit der Hilfe von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashis&lt;/span&gt; bis jetzt noch existierenden Werken (seinem o.g. Buch, mehreren Kalligraphien sowie einer Schnitzerei des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fudo Myo-o&lt;/span&gt;), uns ein besseres Bild, das wir in vielen Dingen revidieren müssen, zu verschaffen. Auf gut 290 Seiten bietet das Buch "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;The lone samurai&lt;/span&gt;" aber nicht nur Text, sondern auch Bilder, die der Autor vor Ort fotographiert hat sowie Karten und gleich mehrere Anhänge, die sich um &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashis&lt;/span&gt; Leben nach dem Tod und seinem Buch beschäftigen und eine reichhaltige Bibliographie sowie (und das wird den Filmfreunde besonders gefallen) eine ausführliche Filmographie. Abgrundet wird das Buch natürlich noch mit einem Glossar und Fußnoten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt berührt das Buch jeden Aspekt, der die Figur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; auch heute noch so populär macht, vom Leben des echten Menschen bis hin zum "Popstar" &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt;, der in Filmen und sogar als Spielfigur weiterhin präsent ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;William Scott Wilson "The lone samurai - The life of Miyamoto Musashi"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kodansha International&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;288 Seiten, ISBN 978-4-7700-2942-3&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Preis US$ 24.-&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4866313632000458924?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4866313632000458924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4866313632000458924' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4866313632000458924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4866313632000458924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/01/die-wahrheit-in-der-legende.html' title='Die Wahrheit in der Legende'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/R4z4bDnSJkI/AAAAAAAAAE8/ckFNP_08czI/s72-c/yoshikawa.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-7870613203022054258</id><published>2008-01-13T18:28:00.000+01:00</published><updated>2008-01-13T18:41:36.400+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Am Abend nach der Schlacht...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine zum Glück nur oberflächliche Schnittwunde an der linken Hand, ein Hämatom kurz über dem Daumen der rechten Hand (da, wo die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tsuba&lt;/span&gt; beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nukitsuki&lt;/span&gt; aufliegt), ein paar Blasen unter den Ballen beider Füße, ein spürbarer Kater in den Muskelpartien der Unterschenkel und im oberen Rücken, zwei verschwitze &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gis&lt;/span&gt;, eine unglaublich schmutzige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt;, neue Blötschen im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bokken&lt;/span&gt; und ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaito&lt;/span&gt;, das gefühlte vierzigtausend Schnitte und Stiche mehr gesehen hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...dazu etliche Liter verlustig gegangener Körperflüssigkeit und eine Menge Seife, um die Füße wieder vom Hallenschmutz zu reinigen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...bereichert um neue Einsichten, beschenkt mit feinen Korrekturen und mit deutlichen Hinweisen, wo es eine Menge zu verbessern gibt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...unterstützt von neuen Mitstreitern und alten Weggefährten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und dem Wissen, den Ersten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kyu&lt;/span&gt; bestanden zu haben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;span style="font-style: italic;"&gt;the Road goes ever on and on&lt;/span&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-7870613203022054258?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/7870613203022054258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=7870613203022054258' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7870613203022054258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7870613203022054258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2008/01/am-abend-nach-der-schlacht.html' title='Am Abend nach der Schlacht...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2210997530101057502</id><published>2007-12-20T18:49:00.000+01:00</published><updated>2007-12-20T19:49:19.256+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Warum ich Prüfungen ablege</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In unserem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; dominierte in letzter Zeit die Prüfungsvorbereitung. Nicht, das wir alle geschlossen eine ablegen würden, nein, es dreht sich um zwei Schüler, die sich auf ihrem Weg auf den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ikkyu&lt;/span&gt; einlassen wollen. Einer davon bin ich. Nach gut zehn Jahren innerhalb der Übung ist dies mitnichten meine erste Examinierung und ich bin an das Prozedere schon gut gewöhnt. Für mich ist das eine Aufgabe, die zu bewältigen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es aber so, daß verschiedene meiner Mitschüler (durchweg sehr gute und auch engagierte Schüler) keine Prüfung ablegen möchten. Sie sehen darin keinen Sinn und in mir kam die Frage auf, warum ich ohne zu zögern die Vorbereitung aufgenommen habe. Das sind meine Gedanken dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gedanke 1 - die Aufforderung zum "Tanz"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, es gibt kein Ablehnen der Prüfung. Wenn &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; sagt, bereite Dich vor, dann bereitest Du Dich vor, und zwar ohne wenn und aber! &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; weiß, daß Du schon längst über die erwarteten Anforderungen hinaus übst und lernst. Es gibt also nur ein minimales Risiko des Versagens. Warum also zögern? Gehe hin und zeige allen, was eine Harke ist. Du hast das Zeug dazu. Ach ja - es war keine Bitte, es war eine Aufforderung zu Prüfung...und die ist bindend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gedanke 2 - "Ticket to ride"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Für die Philosophen: Ihr habt Euch für eine Kampfkunst im Sinne des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;do&lt;/span&gt; entschieden? Dann ist die gewählte Kunst der Bus, mit dem Ihr auf dem Weg reist. Aber Eure gelöste Fahrkarte gilt nur bis zur ersten Haltestelle, dann müßt Ihr eine neue Karte lösen - und das ist die Prüfung. Es sei denn, Ihr wollt, das Euer Bus mit einer Dauerpanne am Straßenrand steht... die Aussichten an dieser Stelle werden sehr schnell sehr langweilig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gedanke 3 - Leben mit dem Schwert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch für Philosophen: so wie das Leben immer wieder Prüfungen für uns bereithält, so ist es auch in der Kampfkunst. Was macht man denn so üblicherweise, wenn das Leben mal wieder gnadenlos zuschlägt? Genau, man macht weiter. Es gibt allerdings auch Leute, die der Prüfung den Rücken kehren und davonlaufen. Wie nennt man die so? Feigling? Versager? Lusche? Niete? Wollt Ihr Euch das antun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gedanke 4 - Genealogie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Lehrer hat von seinem Lehrer gelernt, der wiederum von seinem und dieser wiederum von seinem Lehrer. Somit kann man von Lehrer zu Lehrer eine Linie zurück verfolgen, die locker ein paar hundert Jahre umfassen kann. Als ich Schüler wurde, wurde ich auch ein Teil des Stammbaums der Schule, deren Übung ich verfolge und durch die Generationen hinweg bin ich ein Glied einer langen Kette von Lehrern. Und da auch die Lehrer nicht jünger werden, werden auch sie irgendwann einmal die Bühne verlassen müssen. Jemand muß die Lücke füllen - Tradition verpflichtet. Auch mich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2210997530101057502?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2210997530101057502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2210997530101057502' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2210997530101057502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2210997530101057502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/12/warum-ich-prfungen-ablege.html' title='Warum ich Prüfungen ablege'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3083160911102619394</id><published>2007-11-15T22:01:00.000+01:00</published><updated>2008-12-10T00:56:49.158+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Der stumme Diener</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rzy6hnh7NEI/AAAAAAAAAEI/hgyuTrMnXbI/s1600-h/stummerdiener.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rzy6hnh7NEI/AAAAAAAAAEI/hgyuTrMnXbI/s200/stummerdiener.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5133182762005247042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gut, der "stumme Diener" ist vielleicht nicht die beste Metapher, die ich hätte finden können, aber sie ist auch nicht so falsch. Warum? Das ist relativ einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind hier in Deutschland in eine gewisse "Nehmermentalität" verfallen. Für viele ist der Gang zur Übung etwas, das einer Art "Unterhaltung" nahe kommt, die ja schließlich bezahlt wurde. Über die erforderliche Einstellung dazu habe ich ja schon dann und wann gebloggt und ich werde es mit tödlicher Sicherheit noch mehrfach zu verschiedenen Aspekten tun, aber nicht jetzt. Mir geht es um etwas anderes: um ein bestimmtes Verhalten des Schülers im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider üben wir in einer ganz profanen Sporthalle einer Grundschule. An solchen Räumen ist nicht sonderlich feierliches; es gibt meist noch nicht einmal einen Raum, in dem die wichtigsten Utensilien für eine adäquate &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;-Ausstattung, besonders der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kamiza&lt;/span&gt;, aufbewahrt werden können. Also wird die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kamiza&lt;/span&gt; jedes Mal neu auf- und abgebaut. Unser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; kommt also jeden Abend bepackt mit Beuteln, der Kalligraphie sowie seiner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gi&lt;/span&gt;- und Schwerttasche zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; - und beim Betreten der Halle nahm lange Zeit keiner etwas mit. Ich habe dann irgendwann angefangen, ihm ein paar Dinge abzunehmen und in die Halle zu bringen, meist die Kalligraphie und den Beutel mit dem Halter für Räucherstäbchen, Spiegel und der Buddhastatue. Ab und zu nehme ich auch seinen Schwertkoffer, der nun ja sein sehr persönliches Eigentum ist, mit hinein. Jedenfalls hat sich danach einiges verändert. Fenster werden geöffnet, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kamiza&lt;/span&gt; ist aufgebaut, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bevor&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; betritt und ebenso wird nach dem Ende der Übung auch alles von uns Schülern wieder abgebaut und ordentlich verstaut. Und neulich sagte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; zu mir, daß er dieses "kultivieren" möchte und fragte, warum ich das täte. "Um klar werden zu lassen, wer hier der Boss ist." Aber das ist nur die halbe Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In erster Linie sind die Schüler für das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; verantwortlich. Sie haben dafür zu sorgen, daß alles an seinem Platz ist. In japanischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojos&lt;/span&gt; kümmern sich die Schüler sogar regelmäßig um die Reinigung und Instandhaltung der Übungsräume. Der Sinn der Sache ist, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;senseis&lt;/span&gt; Kopf und Aufmerksamkeit für die Vermittlung der Lehre freizuhalten. Je mehr Zeit für ihn gewonnen wird, desto mehr Gelegenheit haben wir, an seinem Können und seiner Weisheit teil zu haben. Diese Dinge kann man ohne großen Aufwand wortlos erledigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dojo&lt;/span&gt; ist kein Nutzraum - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; ist ein Aufgabengebiet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3083160911102619394?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3083160911102619394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3083160911102619394' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3083160911102619394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3083160911102619394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/11/der-stumme-diener.html' title='Der stumme Diener'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rzy6hnh7NEI/AAAAAAAAAEI/hgyuTrMnXbI/s72-c/stummerdiener.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3169048033331632126</id><published>2007-10-21T21:57:00.000+02:00</published><updated>2007-10-21T22:08:54.834+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Rumpelkammer'/><title type='text'>Ein Dialog, tatsächlich so passiert...</title><content type='html'>...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich:" Naja, der praktische Nutzen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iai&lt;/span&gt;, technisch gesehen, ist ja gleich Null."&lt;br /&gt;Sie:" Nö, sehe ich gar nicht so!"&lt;br /&gt;Ich." Warum?"&lt;br /&gt;Sie." Na, das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bokken&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaito&lt;/span&gt; könnte ja genauso gut ein Stock sein, oder so..."&lt;br /&gt;Ich:" Ach...?"&lt;br /&gt;Sie:" Ja klar. Das ist doch wohl praktisch!"&lt;br /&gt;Ich:" Hm, deshalb zerschneiden wir also ständig unser Ego und kämpfen gegen uns selbst..."&lt;br /&gt;Sie:" Das ist ja metaphorisch!"&lt;br /&gt;Ich:" Wie jetzt?"&lt;br /&gt;Sie:" ..."&lt;br /&gt;Ich:" Es hilft uns einzig und allein, uns als Mensch zu verbessern."&lt;br /&gt;Sie:" Ja, für Dich...!"&lt;br /&gt;Ich:" Nein, grundsätzlich!"&lt;br /&gt;Sie, Nein, nur für Dich!"&lt;br /&gt;Ich:" Nein, für jeden!"&lt;br /&gt;Sie:" ..."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3169048033331632126?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3169048033331632126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3169048033331632126' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3169048033331632126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3169048033331632126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/10/ein-dialog-tatschlich-so-passiert.html' title='Ein Dialog, tatsächlich so passiert...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8127202502996955980</id><published>2007-10-16T20:47:00.000+02:00</published><updated>2007-10-16T21:24:14.248+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>One!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Immer wieder, wenn ich durch die Weiten des WWW surfe und nach interessanten Seiten oder Foren forsche, die meine Leidenschaft verbessern, vertiefen oder einfach nur verschönern könn(t)en, lese ich besonders in den Foren immmer wieder Fragen wie:"Ich möchte zu meiner Kampfkunst ein Zweite erlernen, welche sollte das sein?" oder "Wann ist der beste Zeitpunkt, mit einer zweiten Kampfkunst zu beginnen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so oft, da gerade auch im "wer-plärrt-am-lautesten-der-hat-auch-Recht"-Netz dasselbe gilt wie im echten Leben, sage ich in den Foren dazu nichts, gar nichts. Denn was es dazu zu sagen gibt, wird den Fragesteller eh nicht gefallen und den Befürwortern mit den 87 Schwarzen Gürteln in 94 Kampfkünsten sowieso nicht - na, ich habe mich ja eh schon verraten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur ersten Frage würde ich am liebsten folgende Frage stellen: "Ist Deine Kampfkunst so eindimensional und/oder unperfekt und/oder unausfüllend, daß Du eine weitere benötigst? Hast Du sie überhaupt schon richtig kennen gelernt?" Selbst, wenn man hingeht und eine Kampfkunst nur auf die reine Technik kastriert (was sie natürlich nicht verdient hat), fehlt uns heutzutage schlicht die Zeit, sich sinnvoll mit einer weiteren Kunst zu beschäftigen. Denn im Gegensatz zu den großen alten Vorbildern ist niemand von uns ein professioneller Krieger, der auf alle Eventualitäten vorbereitet sein muß. Und selbst dieser Profi hat seinerzeit, wenn er sich nicht gerade für seinen Lehnsherren im Krieg befand, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;jeden Tag&lt;/span&gt; an seiner Kunst gefeilt, nicht nur ein paar Male in der Woche für ein paar Stunden. Ein paar wenige von uns sind überhaupt in der Lage, mehr als dreimal in der Woche ihr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; aufzusuchen und der Übung zu frönen. Und selbst diese Handvoll benötigt eine kleine Ewigkeit, ihre Kunst in den Grundzügen überhaupt erst zu verstehen und zu beherrschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Wandel der Kunst von den destruktiven Techniken hin zur Schule für Körper und Geist. Dieser Teil, der ungleich schwerer ist als der technische Part, wird von vielen Schülern selbst nach einigen Jahren der Übung nicht verstanden. Da aber auch in den philosophischen Grundlagen der Künste zum Teil recht große Unterschiede auftun, sind zwei Künste mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht miteinander vereinbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein von mir sehr geschätzer Kampfkunstlehrer hat das mal so formuliert: wenn ich verheiratet bin, habe ich eine Frau, die meine gesamte Aufmerksamkeit verdient. Wenn ich aber der Meinung bin, mir eine Geliebte anlachen zu müssen, dann kann das eine ganze Zeit lang gutgehen, aber nicht auf immer und ewig. Ich werde ständig im Geist meine Frau zu meiner Geliebten und meine Geliebte zu meiner Frau schleppen. Wenn ich mich also mit der Einen beschäftige, ist die Zweite immer präsent und egal was ich mit der Einen tue, die Zweite wird dabei sein. So kann ich meine Aufmerksamkeit unmöglich aussschließlich auf eine Frau richten. Das dieses nicht gutgehen kann, ist an einer Hand abzuzählen. Besser wäre es, die Eine zu verlassen und meine Zeit mit der Zweiten zu verbringen. Aber die hatte ich mir ausgesucht, weil ich bei der etwas suchte, was ich wiederum bei der Anderen vermißte, die aber wiederum Vorzüge hatte, die diese hier nun wieder nicht hat. Diese Situation der Unentschiedenheit meinerseits führt dazu, daß ich keine der Frauen richtig kennen gelernt habe, meine wertvolle Zeit verschwendet habe und so sicherlich nicht glücklich und zufrieden sein kann. Ich muß mich also entscheiden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist die Antwort auf die zweite Frage auch klar:"Nie!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8127202502996955980?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8127202502996955980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8127202502996955980' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8127202502996955980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8127202502996955980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/10/one.html' title='One!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4242957076297339286</id><published>2007-10-13T19:57:00.000+02:00</published><updated>2007-10-16T21:25:12.822+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Weichei!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ist nur eine kurze Zwischenmeldung. Eigentlich bin ich mitten in einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;koryu&lt;/span&gt;-Lehrgang. Aber mir ist etwas aufgefallen, das ich kurz anmerken möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben gestern schon angefangen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hasegawa eishin ryu&lt;/span&gt; zu üben, die höchste Stufe der vier Schulen innerhalb der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muso shinden ryu&lt;/span&gt;. Nahezu alle &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; beginnen in der sehr gewöhnungbedürftigen Haltung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaihiza&lt;/span&gt; (oder auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tatehiza&lt;/span&gt; genannt): man hockt auf dem linken Unterschenkel, die Ferse zwischen den Pobacken, den rechten Fuß neben dem oberen linken Unterschenkel aufgestellt. Die ersten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; beginnen aus dieser Haltung mit einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schritt&lt;/span&gt; des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;linken Fußes&lt;/span&gt; nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;rückwärts&lt;/span&gt;, bevor das linke Knie wieder auf den Boden gesetzt wird. Alles klar? Probiert es mal aus. Fangt damit an, Euer Zentrum ein wenig nach oben zu hieven und hebt Euren Hintern nicht mehr als 30 bis 40 Zentimeter über den Boden. Wenn das klappt, ist das schon nicht schlecht.  Macht das Freitags 3 Stunden und am darauf folgenden Samstag von 11 bis 18.30 Uhr. Pause könnt ihr machen, aber nur zweimal 20 Minuten und ernährt Euch von ein paar Bananen, Müsliriegel und Wasser (mehr kriegt Ihr eh nicht ´runter!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jo, ich war auch fertig. Das linke Knie fühlte sich irgendwie breiig an und brannte und ich kam gar nicht mehr hoch. Ich war so daneben, das ich gar nicht bemerkte, wie plötzlich alles fluppte. Der Schmerz trat in den Hintergrund, das Bein machte genau, was es sollte und die Techniken wurden besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte eine Grenze überschritten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4242957076297339286?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4242957076297339286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4242957076297339286' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4242957076297339286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4242957076297339286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/10/weichei.html' title='Weichei!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-6941437801859944074</id><published>2007-10-07T11:56:00.000+02:00</published><updated>2007-10-08T22:13:30.104+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Voneinander lernen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als ich mich damals als "Frischling" auf der Matte beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt; wiederfand, fühlte ich mich öfter mal unwohl, besonders, wenn es mal technisch so richtig zur Sache ging. Warum? Ganz einfach: alle anderen Schüler waren sehr viel weiter fortgeschritten und waren (zumindest aus meiner Sicht) in Sachen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ukemi&lt;/span&gt; und Ausführung der Technik sowohl in Detailliertheit als auch Geschwindigkeit Lichtjahre von mir entfernt. Ich habe dann oft von mir aus einen Rückzug angetreten, um meinen potentiellen Partnern einen "besseren" &lt;span style="font-style: italic;"&gt;uke&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nage&lt;/span&gt; zu verschaffen. Trotzdem war immer wieder ein dritter oder zweiter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kyu&lt;/span&gt; präsent, vielleicht sogar ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt;. Und ich hatte immer das Gefühl, diese Leute aufzuhalten. Aber sie gaben nicht auf. Immer wieder war ich mitten drin, passten sich mit viel Geduld an mein niedriges Level an und arbeiteten stark an meinen Grundlagen und meinem Verständnis für die Kunst. Dafür war ich trotz des schlechten Gewissens immer sehr dankbar. Ich war immer gefordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst sehr viel später ging mir auf, daß sich diese höher graduierten Schüler selbst extrem gefordert hatten. Denn es gibt auf der Matte nichts schwierigeres als sein eigenes Verständnis bei der Arbeit mir einem "Anfänger" zu überprüfen. Diese Anfänger sind ein Geschenk für jeden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budoka&lt;/span&gt; / &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bugeisha&lt;/span&gt;. An ihnen kann man selbst sehr gut überprüfen, wie man Grundlagen und / oder Technik selbst begriffen hat, ob man wichtige "basics" wirklich anwendet und ob Körper und Geist auch auf Präzision geeicht sind. Seitdem freue ich mich immer wieder darüber, als "ewiger Anfänger" diese Möglichkeit der Übung wahrzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich las ich in einem Forum einen Beitrag eines jungen Menschen. Er sprach davon, daß es ihn nerven würde, seine Zeit immer wieder mit Anfängern zu verschwenden, denn schließlich würde er ja für die Übung viel Geld bezahlen und erwarte dafür auch entsprechende Gegenleistung. Ich habe diesem Menschen nicht geantwortet. Das wird wahrscheinlich irgendwann sein Lehrer tun, falls dieser überhaupt dazu kommt. Oftmals sind es gerade diese Schüler, die aus eigenem Antrieb die Übung sein lassen und nicht mehr kommen, da sie der Meinung sind, diese Schule tauge nichts. Dabei hat der Lehrer seit jeher seine Zeit mit Anfängern "verschwendet", immer wieder aufs neue Grundlagen vermittelt und mit sehr viel Geduld korrigiert. Und er fängt damit zu jeder Übungseinheit von vorne an, denn aus seiner Sicht sind &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;alle&lt;/span&gt; Anfänger und er als &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erster Schüler&lt;/span&gt; geht seine Aufgabe immer wieder an, wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sisiphos&lt;/span&gt; seine Stein auf den Berg gerollt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-6941437801859944074?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/6941437801859944074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=6941437801859944074' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6941437801859944074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6941437801859944074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/10/voneinander-lernen.html' title='Voneinander lernen'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4116230504962184888</id><published>2007-08-27T20:32:00.000+02:00</published><updated>2007-08-27T20:49:41.002+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Editorial'/><title type='text'>In eigener Sache</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich möchte mich an dieser Stelle einmal öffentlich bedanken. Normalerweise mache ich so etwas ja per eMail, aber in diesem speziellen Fall muß ich meinem Blog-Freund &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Peter Roskothen&lt;/span&gt;, Leiter des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Shingen Aikido Dojo&lt;/span&gt; und ebenso Blogger des dazugehörigen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.aikido-blog.de/" target="_blank"&gt;Aikido-Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;meinen Dank von meiner Seite aussprechen. Peter legt sich wirklich ins Zeug, wenn es um Besprechungen meiner Seite geht, wie jetzt aktuell hier in der&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.blogwatch.eu/bambusregen/72/" target="_blank"&gt;BlogWatch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Peter, ich bin Dir wirklich sehr dankbar und ich hoffe, der interessierten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budo&lt;/span&gt;-Community auch weiterhin den einen oder anderen spannenden, informativen, interessanten oder auch amüsanten Artikel bieten zu können. Dein Tun ist jedenfalls ein tolles "Motivat". Und auch, wenn es es nicht dürfte: mein Ego fühlt sich gestreichelt! ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4116230504962184888?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4116230504962184888/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4116230504962184888' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4116230504962184888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4116230504962184888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/08/in-eigener-sache.html' title='In eigener Sache'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8094365711770193438</id><published>2007-08-27T12:29:00.000+02:00</published><updated>2007-08-27T13:52:55.635+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Reden ist Silber, machen ist Gold!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eines Tages bekam &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu Yamaoka&lt;/span&gt; Besuch. Es war der allseits bekannte Politiker &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kiyokawa Hachiro&lt;/span&gt;. Dieser sagte zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt;:" Ihr verschwendet viel zu viel Zeit, wenn Ihr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zazen&lt;/span&gt; praktiziert! Während Ihr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zazen&lt;/span&gt; sitzt, arbeitet Ihr dann auch für Euren Fürsten? Dient Ihr dem Volk? Oder der Nation?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; antwortete mit einer Gegenfrage:" Seid Ihr Euch denn sicher, Eurem Fürsten, Volk und Nation zu dienen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Natürlich tue ich das," schnappte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hachiro&lt;/span&gt; verärgert zurück. "Ich diene allen Tag und Nacht!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Entschuldigt bitte, daß ich das so sage," entgegnete &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; höflich, "aber ich glaube nicht, daß Ihr irgend jemandem dient außer Euch selbst. Eure Bediensteten daheim dienen Euch erwartungsgemäß jederzeit ohne Rücksicht auf ihre eigene Bequemlichkeit. Sie machen ihren Dienst nicht zu ihrem "Prinzip", sie gehen einfach stillschweigend ihren Verpflichtungen nach. Wenn Ihr den Wert Eures Dienstes am Staat überbewertet und über jeden geleisteten Dienst Buch führt, dann ist das keinesfalls ein erwiesener Dienst. Ihr macht diese Dinge hauptsächlich für den Erwerb irgendwelcher Auszeichnungen. Vergesst Euer Selbst, tragt Eure Landsleute im Herzen und haltet Euren Mund geschlossen. Tönt niemals lautstark über erwiesene Dienste an Eurem Land auf diese oder jene Weise - dann werdet Ihr wahrlich Eurem Vaterland dienen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Art und Weise, über die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; hier seinen vorlauten Zeitgenossen aufklärt, hat einen speziellen Namen: &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;intoku&lt;/span&gt;. Das bedeutet:"Im Stillen Gutes tun." &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tohei Sensei&lt;/span&gt; sagt im zwanzigsten Vers seiner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ki-sayings&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Just as the number One can never be reduced to zero, once we act or speak, our action or speech is never completely erased.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An old Oriental saying tells us, "Sow good, and the harvest will be good. Sow evil and reap evil." We must understand that everything we do comes back to ourselves.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Therefore before wishing for our own happiness and welfare and that of our children, we must do good in secret. To do good in secret means to act without seeking attention and praise, to act without any hope of reward. This is called &lt;span style="font-style: italic;"&gt;intoku&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Among the various ways of performing &lt;span style="font-style: italic;"&gt;intoku&lt;/span&gt;, to walk the way of the Universe and to lead others along this way is best."*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zu vergessen, bezieht sich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;intoku&lt;/span&gt; auf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;jeden&lt;/span&gt; Aspekt unseres Lebens: Privatleben, Arbeitsleben, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;-Leben, virtuelles Leben. Also: ziehe aus und tue Gutes und Richtiges, aber rede nicht darüber...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(* als Zitat habe ich diesen Text im englischen Original wiedergegeben.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8094365711770193438?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8094365711770193438/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8094365711770193438' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8094365711770193438'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8094365711770193438'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/08/reden-ist-silber-machen-ist-gold.html' title='Reden ist Silber, machen ist Gold!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4146272784084157337</id><published>2007-08-19T18:54:00.000+02:00</published><updated>2007-08-19T19:05:39.841+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Kampfkünstler-Advent</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich liebe die Sonntags-Übungen. Sicherlich bin ich um sieben Uhr morgens nicht das Motivationsbündel, aber ich mache immer wieder die Feststellung, daß in den zwei Stunden oft große Dinge passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich mir auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;senseis&lt;/span&gt; Geheiß meine fünf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; für die nächste Prüfung ausgesucht und mich intensiv mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; beschäftigt. Mir fällt zwar fast der rechte Arm ab und die Knie sind schon ganz schön wund, aber es hat riesigen Spaß gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist das mit der Zeit der Vorbereitung: sie ist wichtiger als der Große Tag selbst. Hier macht man große und kleine Entdeckungen; man feilt mit diebischer Freude an hübschen Kleinigkeiten; man saugt die besonders feierliche Atmosphäre der Besinnung auf das Wesentliche in sich auf und läßt sich von ihr tragen. Mit der Zeit fallen mir sicherlich noch mehr Dinge auf, aber im Moment...genieße ich die Zeit! Und ich habe noch ein ganzes Jahr davon und dafür vor mir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4146272784084157337?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4146272784084157337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4146272784084157337' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4146272784084157337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4146272784084157337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/08/kampfknstler-advent.html' title='Kampfkünstler-Advent'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4150562443499562566</id><published>2007-07-09T19:35:00.000+02:00</published><updated>2007-07-09T20:28:11.644+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>"Abteilung zur Vollkommenen Erleuchtung, vierter Stock"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin oft etwas ratlos, wenn ich sehe oder lese, daß Kampfkunst von vielen Praktizierenden nahezu ausschließlich über Techniken definiert oder verstanden wird. Da werden Griffe und Hebel gepaukt, Fauststösse und Schnitttechniken analysiert. Das dabei aber die Essenz der Kampfkunst ausgeblendet wird, wird im Zuge des dienstbeflissenen Auswendiglernens gerne übersehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines der wichtigsten Instrumente eines Kampfkünstlers ist sein Ego. Genau wie sein Schwert, daß ja (wie alle gerne und vollmundig wiederholen) den Zenit der Meisterschaft darin wiederspiegelt, nicht gezogen werden zu müssen, so sollte das Ego nicht in den Vordergrund gebracht werden. Aber in mindestens 99% aller Fälle im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; ist das nicht der Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eher wird alles daran gesetzt, das eigene Ego aufzupolieren, in dem sich der Übende Technik um Technik aneignet und damit ein reichhaltiges Arsenal an "Verteidigungstechniken" parat zu haben. Und wenn das nicht reicht, wird noch eine zweite Kunst erwählt, oder eine dritte, oder...und wofür? Um für den "Fall der Fälle" gerüstet zu sein? Wenn wir alle einmal ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann tritt dieser Fall genau dann ein, wenn wir daran mitwirken; oder es passiert nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Kampfkünstler setzen ihre Übung so ein, um den Einfluss ihres Egos auf das tägliche Tun zu beherrschen, da sie wissen (oder ahnen), daß der Schlüssel zur Kampfkunst darin zu finden ist. Sie sind weise genug einzusehen, daß ihre Umgebung eine Spiegelung ihrer selbst ist, und somit ist die Beherrschung des Ego eine vortreffliche Verteidigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine schöne Metapher für jede Kampfkunst ist ein mehrstöckiges Haus ohne Keller mit Dachterasse. Wenn wir das Haus betreten, befinden wir uns im Erdgeschoß, wo  Grundlagen und erste Techniken gepaukt werden. Das ist das niedrigste Level. Die Türen und Aufgänge zu der nächsten Etage sind nicht direkt sichtbar, sie eröffnen sich erst im Laufe der Übung. In der nächsten Etage wird zwar auch Technik gelehrt und gelernt, aber der Bezug hat sich geändert. Je höher man im Haus die Treppen steigt, desto mehr entfernt man sich von der reinen Technik und nähert sich der Dachterasse. Wenn man viel Zeit seines Lebens investiert, dann kann man das Glück, die Dachterasse betreten zu dürfen, erlangen. Und an diesem schönen Ort wird ihnen spätestens bewußt, das die unteren Etagen nur der Vorbereitung dienen und die Techniken aus dem untersten Level hier oben nicht mehr zählen. Hier hat man den Überblick über alles und die Dinge, die unten wichtig erschienen, sind hier oben lächerlich klein. (Danke Reinhard! ;) )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten der Kampfkünstler, die ich kenne, dürfen ab und an durch einen kleinen Spalt lugen und einen kurzen Ausblick auf das erahnen, was auch sie lernen könnten; und das nur, wenn einer der Bewohner aus den höheren Etagen zu den Grundlagen und reinen Techniken zurück kehrt. Aber leider sehen die meisten die Türen nicht, die zum nächsten Level führen, weil sie ihr Ego immer noch mit Techniken befriedigen müssen. Sie sehen immer nur einen kleinen Teil, aber nie das gesamte Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von denen, die sofort nach Betreten des Hauses den Fahrstuhl nach oben suchen, möchte ich hier gar nicht sprechen. Erst einmal gibt es keinen leichten Weg, und der beschwerliche Weg über die Treppe ist noch immer der Richtige. Aber ohne Tür...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4150562443499562566?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4150562443499562566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4150562443499562566' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4150562443499562566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4150562443499562566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/07/abteilung-zur-vollkommenen-erleuchtung.html' title='&quot;Abteilung zur Vollkommenen Erleuchtung, vierter Stock&quot;'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-978738290451111715</id><published>2007-07-01T16:30:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:49.923+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Geld spielt (k)eine Rolle</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ab und zu, wenn ich ein Buch über die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;samurai&lt;/span&gt; lese, bleibe ich an der Aussage hängen, daß diese von uns ob ihres Strebens zur Perfektion verehrten Krieger keinerlei Bezug zu Geld hatten. Dies ist, wenn man sich die Umstände ihres täglichen Lebens ansieht, auch nicht sehr verwunderlich. Ihr Leben damals ähnelte sehr dem Leben der kasernierten Berufssoldaten heute. Und in der unruhigen Zeit der Bürgerkriege und scheinbar endlosen Aneinanderreihung von Schlachten und Gefechten hatte Geld auch keine Bedeutung. Dafür war in vielen Fällen das Leben einfach zu kurz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Befriedung durch das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tokugawashogunat&lt;/span&gt; traten eine handvoll Kämpfer aus der gesichts- und namenlosen Masse der Armeen, die nun erwerbslos geworden waren, heraus und gaben der Kampfkunst das Gesicht, das es heute hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashis&lt;/span&gt; Werdegang setzte zu dem Zeitpunkt der Schlacht von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sekigahara&lt;/span&gt; ein, also zur &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoaEJl1Af9I/AAAAAAAAACM/2ZrOFUyCJ4I/s1600-h/Musashi.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoaEJl1Af9I/AAAAAAAAACM/2ZrOFUyCJ4I/s200/Musashi.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5081894529842315218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zeit nach den Bürgerkriegen. Er war arm und er blieb arm. Er strebte nun einmal nicht nach Geld und Macht, sondern nur nach der vollkommenen Kunst. In seiner Art des Extremen benötigte er auch keinerlei Besitz. Damit wurde er zwar zu dem Idealbild für ganze Generationen von Kampfkünstlern, hatte aber Zeit seines Lebens nie Familie oder ein eigenes Dach über dem Kopf. Er beendete sein Leben als Gast eines seiner Gönner. Sein Vermächtnis sind ein Buch, ein paar Kalligraphien und eine handgeschnitzte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fudo myo-o&lt;/span&gt;-Statue.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; lebte, wenn auch 200 Jahre nach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt;, ein ähnliches Leben in Armut. Dabei &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoaEdl1Af-I/AAAAAAAAACU/fJ8TcDKR-o4/s1600-h/Tesshu.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoaEdl1Af-I/AAAAAAAAACU/fJ8TcDKR-o4/s200/Tesshu.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5081894873439698914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;verdiente &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; regelmäßig Geld in seinen Anstellungen als Berater von Kaiser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Meiji&lt;/span&gt;, aber er gab sein Geld immer gleich aus. Manchmal waren die finanziellen Mittel so knapp, daß er und seine gesamte Familie in einem hinfälligen Haus mit gerade einmal zwei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tatami&lt;/span&gt; auskommen mußten und es nur alle paar Tage etwas zu Essen gab. Aber während &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; sein Leben nur der Kunst hingab, verbrachte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; seine Tage mit Erfüllung seiner dienstlichen Pflichten, der Übung und Verfeinerung seiner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muto ryu&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zen&lt;/span&gt;-Meditationen und (wenn es erforderlich war) Anfertigung von Kalligraphien zum Verkauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Ikonen der Kampfkunst, zwei Beispiele, zwei Entwürfe für das Leben. Hand aufs Herz: wie weit kommen wir mit Beispiel 1? Wir sind &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; dankbar für seine Selbstsucht. Ja, richtig: Selbstsucht! Rücksichtslos hat er seine Vision der Kunst verfolgt, geradezu unsozial hat er sein Leben verbracht. Wir sind aber soziale Wesen, leben in Gemeinschaften und Beziehungen. Wenn wir so wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; agieren, werden wir sehr einsam und bettelarm sein. Und beides sind keine erstrebenswerte Umstände. (Und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; war einsam. Immerhin dichtet &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eiji Yoshikawa&lt;/span&gt; ihm in der fiktiven Biographie sogar Frauen (!) an! Und was macht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt;? Er verschmäht sie allesamt. Ich kann mir das für mich nicht vorstellen! Was &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; zu wenig hatte, hatte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; zuviel. Er war eher ein "Ladies man", der er eine lange Zeit frauentechnisch ordentlich übertrieben hat, bis seine Frau ein energisches Veto eingereicht hat. Danach blieb er treu und widmete sich weiterhin nur der Verpflichtungen, der Kunst, dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zen&lt;/span&gt; und dem Geld verdienen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offensichtlich hatte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; etwas voraus. Er machte sich zwar nicht viel aus Geld, aber er erkannte durchaus seinen Wert und Nutzen. Von ihm stammt auch die Einsicht, daß der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weg des Kriegers&lt;/span&gt; und der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weg des Händlers&lt;/span&gt; identisch sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein mir bekannter Kampfkunstlehrer hat mal gesagt, wenn man sich keine  unnötigen Sorgen um Geld macht, dann hat man immer welches. Das heißt nicht, daß man mit seinen finanziellen Mitteln sorglos umgeht. Vielmehr schenkt man ihnen soviel Beachtung, wie nötig ist. Das kann mal mehr, mal weniger sein. Und auch, wenn uns Geld nicht wichtig erscheint, so dürfen wir es nicht aus den Augen verlieren oder es unterschätzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schrieb &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musashi&lt;/span&gt; in seinem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Buch der fünf Ringe"&lt;/span&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mache Dich mit dem Weg aller Berufe bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe acht auch auf die kleinen Dinge.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Da dieses Buch sein Vermächtnis ist, das er gegen Ende seines Lebens verfasst hatte, hat wohl auch er diese Einsicht gehabt. Es ist anzunehmen, das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu&lt;/span&gt; das Buch auch gelesen hat. Auch wir haben fast alle diese Buch gelesen. Aber wir haben den Vorteil, solche kleinen Dinge früher verstehen zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-978738290451111715?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/978738290451111715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=978738290451111715' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/978738290451111715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/978738290451111715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/07/geld-spielt-keine-rolle.html' title='Geld spielt (k)eine Rolle'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoaEJl1Af9I/AAAAAAAAACM/2ZrOFUyCJ4I/s72-c/Musashi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-5912128524094758802</id><published>2007-06-28T20:20:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:50.472+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Das eigene Dojo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dojos&lt;/span&gt; kommen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojos&lt;/span&gt; gehen, nur wenige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojos&lt;/span&gt; haben Bestand. Leider ist das eine unumstößliche Tatsache, die ich aktuell aus einiger Entfernung betrachten konnte. Wir haben ja alle ein Idealbild, wie unser Übungsraum aussehen sollte. Meistens scheitert es an der Architektur des Raumes oder des Gebäudes, daß es nicht so wirklich perfekt wird oder wurde. Andererseits sind auch die Schüler eine Art "Problem". Nicht, daß sie stören würden, aber wünschen wir uns nicht alle den inspirierten Schüler, dem wir noch auf dem Sterbelager unser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;katana&lt;/span&gt; vererben können und der die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;wahre Lehre&lt;/span&gt; weiterführt? Die Tatsachen holen uns allerdings schnell auf die Matte zurück. Ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; ist harte Arbeit und leider auch eine Art Geschäft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerne würden wir alle hier üben,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoP4Tl1Af7I/AAAAAAAAAB8/tSWCxWCENAM/s1600-h/dojo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoP4Tl1Af7I/AAAAAAAAAB8/tSWCxWCENAM/s200/dojo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5081177820059697074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;aber in Wahrheit üben die meisten von uns hier&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoP4tV1Af8I/AAAAAAAAACE/7P-_50kovI4/s1600-h/turnhalle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoP4tV1Af8I/AAAAAAAAACE/7P-_50kovI4/s200/turnhalle.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5081178262441328578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist die (traurige) Wahrheit. Aber für all die, die immer noch wild entschlossen sind, Bild 1 doch ein wenig näher zu kommen, denen sei Winston Stablefords kleiner durchaus humoriger, aber mit viel Wahrheit versehener Fragenkatalog wärmstens ans Herz gelegt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://winstonstableford.com/YourOwnDojo.html" target="_blank"&gt;Your own dojo - Der Fragenkatalog&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß beim Lesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-5912128524094758802?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/5912128524094758802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=5912128524094758802' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5912128524094758802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5912128524094758802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/das-eigene-dojo.html' title='Das eigene Dojo'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoP4Tl1Af7I/AAAAAAAAAB8/tSWCxWCENAM/s72-c/dojo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3799025190360789020</id><published>2007-06-25T19:47:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:50.650+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Mind is your own business</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern Abend habe ich mir die Schlusstage des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;natsu basho&lt;/span&gt; angesehen. Die Sensation: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;yokozuna Asashoryu&lt;/span&gt; ist in diesem Turnier fünfmal (!) unterlegen gewesen! Das gab es bisher noch nie! Sicherlich hat der auch das Frühjahrsturnier nicht gewonnen, aber durch die letzten Jahre war er durchgängig der beste &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sumotori&lt;/span&gt; und galt als nahezu unbesiegbar. Als er dann im letzten Kampf noch seinem Landsmann &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hakuho&lt;/span&gt; unterlag, sagte der Kommentator etwas Bemerkenswertes: es würde so scheinen, als sei der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;yokozuna&lt;/span&gt; seit der Niederlage im Frühjahrsturnier gegen eben jenen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hakuho&lt;/span&gt; geistig angeschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem normalen Sportfernsehenzuschauer ist da gar nicht aufgefallen, in welche dramatische Situation &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Asashoryu&lt;/span&gt; sich da hat treiben lassen! Es ist doch so: sobald ein Kampfkünstler das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;  oder die Arena betritt, reinigt er seine Gedanken und erreicht den geistigen Zustand des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zanshin&lt;/span&gt; (verharrender Geist) oder des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fudoshin&lt;/span&gt; (unbeweglicher Geist). Welches Konzept er dabei für sich nutzt, ist unerheblich. Einzig wichtig ist die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Klarheit&lt;/span&gt;, die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sicherheit&lt;/span&gt; ergibt und in geistiger und körperlicher &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stärke&lt;/span&gt; resultiert. Die Tatsache, daß der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;yokozuna Asashoryu&lt;/span&gt; einen verstörenden Gedanken an die "Bedrohung" &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hakuho&lt;/span&gt; zuließ, setzte eine Kettenreaktion in Gang, die ihn um seine Klarheit brachte, ihm dann seine Sicherheit nahm und seine Stärke ungenutzt ließ.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoAGBpE7mQI/AAAAAAAAAB0/tqFEDhIVNkE/s1600-h/asahaku.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoAGBpE7mQI/AAAAAAAAAB0/tqFEDhIVNkE/s320/asahaku.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5080067004950092034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachfolgend habe ich noch zwei Hinweise für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zanshin&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fudoshin&lt;/span&gt;, die jeder ruhig beherzigen sollte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Zanshin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;lässt sich morgens in der Aufwachphase üben. Anstatt sofort die Augen zu öffnen, sollte man mehrere Tage versuchen, sie geschlossen zu halten, um das Wachwerden zu erfühlen. Die Wahrnehmung soll dann nach und nach auf den ganzen Körper ausgeweitet werden, am besten von den Füßen bis zum Kopf. Die nächste Phase der Wahrnehmung beinhaltet den Raum, in dem wir uns befinden. Dieser sollte nach und nach von unserem Körper aus wahrgenommen werden. In der letzten Phase breitet sich die Wahrnehmung auf den Bereich außerhalb der Raumes aus. Geräusche werden Quellen zugeordnet und zu zusammenhängenden Bildern verarbeitet. Wenn wir dieses regelmäßig üben, dann fängt der Geist nach und nach an, die unsichtbaren äußeren Umstände wahrzunehmen und wir bekommen ein besseres Gefühl dafür, wie es unserem Körper geht. Mit der Zeit wird diese Wahrnehmung natürlich und erreicht ein Level größter Aufmerksamkeit ohne bewußt aufmerksam zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Fudoshin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ist dann der geistige Zustand, der nach dem zanshin erreicht wird. Da der Geist sich rasend schnell von Eindruck zu Eindruck bewegt, erreicht er einen Zustand größter Stabilität und ist für Außenstehende durch seine ständige unendliche Bewegung nicht mehr wahrnehmbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen bei jeder Übung auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zanshin&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fudoshin&lt;/span&gt; üben, damit wir unsere Wahrnehmung ausdehnen können, um auch unseren Übungspartner oder auch den Gegner mit in diese Wahrnehmung einzubeziehen. Diese Wahrnehmung ist für jeden Kampfkünstler essentiell!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3799025190360789020?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3799025190360789020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3799025190360789020' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3799025190360789020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3799025190360789020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/mind-is-your-own-business.html' title='Mind is your own business'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RoAGBpE7mQI/AAAAAAAAAB0/tqFEDhIVNkE/s72-c/asahaku.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8795591145615508261</id><published>2007-06-20T14:00:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:50.829+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Paperback-ryu'/><title type='text'>Nix für Schnarchnasen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rnj60JE7mPI/AAAAAAAAABs/93qE1JZq_iM/s1600-h/AWP.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rnj60JE7mPI/AAAAAAAAABs/93qE1JZq_iM/s200/AWP.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5078084353556977906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kampfkunst-Biographien sind ja immer so eine Sache. Meistens wird glorifiziert, daß man den Inhalt nur noch zur Hälfte ernstnehmen kann. Eine gewisse Objektivität kommt oft abhanden, da der Biograph selten seinem Subjekt kritisch gegenüber steht. Noch gefährlicher wird es bei Autobiographien aus diesem Bereich.. Was habe ich da schon für Dinge gelesen! Wieviele während ihrer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt;-Prüfung im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt; schon von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;O-senseis&lt;/span&gt; Geist höchstpersönlich angeleitet wurden, da sind wohl so einige Überstunden fällig gewesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Robert Twigger bildet da eine löbliche Ausnahme, allerdings eine, zu der meine Meinung oft war: "Das kann der doch nicht ernst meinen!?!" Aber first things first: Herr Twigger hat in Oxford studiert, ist ausgewiesener Poet und hat sich auf das Abenteuer Japan eingelassen. In Tokio fristet er in einer 3-Mann-WG mit einem halblegalen Iraner und einem Australier ein eher ödes Dasein als Sprachlehrer. So weit, so unspektakulär, ebenso wie die Tatsache, daß die meisten Männer, die in den Anfängen der Dreißiger stehen, plötzlich ein gesteigertes Interesse an ihrer Fitness haben. Damit liegt in der Folge "Japan - 30 - Fitness" auch ein Interesse an Kampfkunst nicht fern. Jedenfalls enden diese Gedanken im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Yoshinkan&lt;/span&gt; von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gozo Shioda&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab hier könnte den Leser eine beschauliche Beschreibung des Fortschritts erwarten, wenn nicht den guten Herrn Twigger der Teufel reiten würde beim einjährigen Spezialtraining mit der "Tokyo Riot Police" teilzunehmen. Von hier an beginnt eine Geschichte voller Schmerz, Ärger, Freude und Freunde und Trauer, die in ihren kleinen Zwischengeschichten aus dem täglichen Leben einen herrlichen klischeelosen Blick auf Japan enthüllt. Dazu werden die Kapitel immer wieder mit Anekdoten von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tesshu Yamaoka&lt;/span&gt; gewürzt, die immer einen Bezug zu dem gerade Geschehenden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie ha der Leser es nicht mit einem klar zu definierenden Genre zu tun. Es ist kein richtiges Kampfkunstbuch (obwohl man viel daraus lernen kann), es ist keine richtige Autobiographie (weil sich die Geschichte auf den Personenkreis der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gaijin&lt;/span&gt; konzentriert), es ist kein Roman (obwohl ich manchmal lieber glauben würde, es wäre erfunden, ich es aber besser weiß) und kein Reisebericht (obwohl...mit dem kaputten Motorrad durch Tokio zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert. Mit viel Humor und Fachwissen über Land und Leute geschrieben ist es ein hervorragendes Buch für den bevorstehenden Urlaub. Nur eins dürfte am Ende jedem klar sein: es gibt kein "Dazwischen" in der Kampfkunst, schon gar nicht im Training mit der "Tokyo Riot Police"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Robert Twigger "Angry White Pyjamas - A scrawny Oxford poet takes lessons from the Tokyo Riot Police"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;HarperCollins USA&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;316 Seiten, ISBN 978-0-688-17537-5&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Preis US$ 15,00&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8795591145615508261?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8795591145615508261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8795591145615508261' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8795591145615508261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8795591145615508261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/nix-fr-schnarchnasen.html' title='Nix für Schnarchnasen!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rnj60JE7mPI/AAAAAAAAABs/93qE1JZq_iM/s72-c/AWP.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2938063952843249402</id><published>2007-06-17T15:02:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:51.037+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Vom Wert der Grundschule</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RnU3eZE7mOI/AAAAAAAAABk/G2lFgmMxB_k/s1600-h/schultuete.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RnU3eZE7mOI/AAAAAAAAABk/G2lFgmMxB_k/s200/schultuete.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077025150197274850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als ich damals zum allerersten Male in ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; ging, um zu lernen, da bekam ich leider keine Schultüte so wie damals, als ich eingeschult wurde. Aber das Gefühl war für mich dasselbe, so wie die Situation die selbe war. Und so wie damals in der ersten Klasse die ersten Gehversuche in der Schreibschrift gemacht wurden, so machte ich (und mache heute noch) im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; meine ersten Gehversuche in der Kampfkunst. Leider lernt man ja in der Schule nicht mehr viel, das man im täglichen Leben gebrauchen könnte. Man wird ein wenig erzogen und dann in einem Alter zwischen sechzehn und neunzehn Jahren auf den Rest der Menschheit losgelassen. Ich bin mir wirklich nicht so sicher, ob das so richtig ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Aber ich will mich nicht über das Schulsystem auslassen. Dazu gibt es andere Stellen. Ich rede hier von Kampfkunst, ausgeübt im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, angeleitet von einem Lehrer. Im Gegensatz zum normalen Schulwesen kehren wir in der Kampfkunst immer wieder zur Grundschule zurück, die wir gerne auch mal "basics" nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele sind wahnsinnig davon genervt, immer wieder mal "von vorne" anzufangen. Im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iai&lt;/span&gt; zum Beispiel gibt es die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seitei&lt;/span&gt;. Dieses &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seitei iai&lt;/span&gt; haftet sehr stark an der Form. Es wird sehr viel wert auf die Stellung der Füße, das korrekte geradlinige Führen der Hüfte oder auch das präzise Schneiden gelegt. Jeder, den ich kenne, mag die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;koryu&lt;/span&gt;-Stile sehr viel mehr, weil sie freier in der Ausführung sind und sich eben nicht in den oben genannten engen Grenzen bewegen. Ich kann auch nicht gelten lassen, daß &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seitei&lt;/span&gt; unrealistisch sei. Vielmehr ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seitei&lt;/span&gt; die beste Grundlage, sich mit seinen eigenen Makeln des Körpergefühls und dem eigenen Anspruch und der Wahrheit auseinander zu setzen. Denn nur in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seitei&lt;/span&gt; zeigt sich, in wiefern der Körper die Kampfkunst "verstanden" hat. Und es ist schier unglaublich, wie viele unnötige Bewegungen wir machen. Und gerade wir sollten wissen, das jede Bewegung mehr ohne Sinn gleichzeitig unser Ende bedeutet. Für dieses Verständnis ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seitei&lt;/span&gt; das probate Mittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir durften damals im ersten Schuljahr recht früh mit Druckschrift und Kugelschreiber experimentieren, wo wir doch besser mit dem Federhalter richtige Schreibschrift hätten üben sollen. Das weiß ich heute. Aber unsere Lehrer waren ja ach so progressiv und meine Handschrift bleibt auf ewig versaut. Zum Glück haben wir aber in der Kampfkunst die Möglichkeit, immer wieder zum Beginn zurück zu kehren. Das ist nahezu unbezahlbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2938063952843249402?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2938063952843249402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2938063952843249402' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2938063952843249402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2938063952843249402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/vom-wert-der-grundschule.html' title='Vom Wert der Grundschule'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RnU3eZE7mOI/AAAAAAAAABk/G2lFgmMxB_k/s72-c/schultuete.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-7027238262046819105</id><published>2007-06-12T22:51:00.000+02:00</published><updated>2007-11-15T22:00:44.449+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Weniger Demokratie!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich tragen die Griechen ja an allem Schuld. Sie haben sie ja schließlich erfunden, die Demokratie. Und seitdem grassiert sie wie eine Seuche. Überall möchte das Volk mitbestimmen und bildet sich ein, auch überall das Recht dazu zu haben. Alles in allem ist das ja auch ganz ok, aber es gibt da einen Bereich, wo die Demokratie besser Hausverbot haben sollte - in den Kampfkünsten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ist das leider nicht so. Verbände, die auf dem Verein basieren, wählen ihre Vertreter und Vorstandsetagen. Vereine haben es vorgelebt. Nur in den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojos&lt;/span&gt; ist es noch nicht angekommen. Tatsächlich? Nein, denn indirekt über die Verbände haben diese irrwitzigen Auswüchse schon Fuß in den heiligen Hallen gefaßt. Dafür sollten alle Griechen lebenslänglich bekommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was passiert denn so im einzelnen? Nehmen wir mal einen x-beliebigen Verband. Da wird von den "Vertretern" da oben alles entschieden, was das Übungsjahr ausmacht: Lehrgänge, Prüfungen, Kampfrichterausbildung etc. Oft kommt es vor, daß die Weisungen des eigentlichen Oberhaupts der Kunst übergangen, geändert oder uminterpretiert werden. Aus Kostengründen werden Veranstaltungen gestrichen und so weiter, und so fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampfkunstschulen und deren Verbände sind eine Art konstitutioneller Monarchie. An der Spitze steht derjemige, der die Kampfkunst entwickelt hat oder sie in einer langen Tradition weitergibt. Demokratie heißt (gerade in Deutschland) auch Einfluß auf die Lehre und die Tradition zu nehmen. Dabei bemerken diese Herren der Vorstände gar nicht, was sie der Kunst dabei antun, wie sie sie kastrieren. Es sind die Schubladendenker, die Richtlinienschreiber, die Planer, die Schulze, Schmidt und Müllers dieser Welt, die wider besseres Wissen ein kulturelles Erbe versauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Fall: Demokratie? Nein, danke. Es ist nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;senseis&lt;/span&gt; Wort, das zählt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-7027238262046819105?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/7027238262046819105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=7027238262046819105' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7027238262046819105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7027238262046819105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/weniger-demokratie.html' title='Weniger Demokratie!'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2413802220360362952</id><published>2007-06-10T16:46:00.000+02:00</published><updated>2007-06-10T20:06:14.551+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Woll´n se nich ´ne kleine Prise Moralin?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Begriff Moral (frz.: moral, v. lat.: moralis die Sitten betreffend; lat.:mos Sitte, Plural mores) bezeichnet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;    *&lt;/span&gt; Die Gesamtheit der Normen, Werte, Grundsätze, die das zwischenmenschliche Verhalten in einer Gesellschaft regulieren und von ihrem überwiegenden Teil als verbindlich akzeptiert oder zumindest hingenommen werden (herrschende Moral; bürgerliche Moral sozialistische (Kampf)-moral). Gesetzliche Normen sind moralitätsneutral.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;    *&lt;/span&gt; Das sittliche Empfinden oder Verhalten eines Einzelnen oder einer Gruppe (hohe Moral; niedere Moral).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;    * &lt;/span&gt;In der Philosophie wird die Lehre vom sittlichen Verhalten des Menschen, auch Moralphilosophie genannt. (vgl. Ethik).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;    *&lt;/span&gt; Soziologisch kann man Moral als Instanz beschreiben, die es Individuen ermöglicht, in sozialen Systemen mitzuwirken, die zu komplex sind, als dass sie in ihrer Gesamtheit zu erfassen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit die Wikipedia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor längerer Zeit habe ich einen Artikel über einen sehr alten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karate&lt;/span&gt;-Lehrer gelesen. Auf die Frage eines Interviewers, was denn das große Geheimnis einer langen Laufbahn innerhalb der Kampfkünste sei, antwortete dieser nach einer kurzen Zeit des Nachdenkens: "Moralische Ausdauer."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich ist der moralische Radius eines Kampfkünstler recht groß. Er umfasst mehrere Ebenen seines Daseins:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Primus: der eigene Weg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der innere Schweinehund ist ein widerlich hartnäckiges Tier. Ihn gilt es zu allererst, ständig innerhalb des eigenes Lebens zu besiegen. Eine Frage "Gehe ich heute ins &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; oder sehe ich fern?" stellt sich somit gar nicht - selbstverständlich gehe ich ins &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;. Das ist die Wahl, die ich zur ersten Stunde hin getroffen habe. Denn nur hier habe ich die Möglichkeit, etwas zu lernen, was ich ins tägliche Leben transportieren kann, um auch "neben der Matte" das Leben einer moralisch gefestigten Persönlichkeit zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Secundus: Der Weg der Anderen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob ich selber Schüler bin oder vieleicht sogar der Lehrer ist nicht wirklich erheblich. Wichtig ist als Schüler die Bedürfnisse des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; zu erkennen und mitzuhelfen, die eigene Schule zu einer guten Schule zu machen. Dazu gehört auch, sich gegenseitig im Fortschritt zu beobachten und sich gegenseitig zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lehrer hat besonders die Verantwortung dafür, seinen Schülern die nötigen moralischen Grundwerte beizubringen und sie im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; und im täglichen Leben vorzuleben, damit seine Schüler sich an ihm orientieren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Tertius: Der Weg des eigenen Lehrers&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, ob Schüler oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;-Leiter, hat in der Kampfkunst einen Lehrer oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt;, der als das Oberhaupt der Schule steht oder vielleicht sogar als aktiver Lehrer und Ratgeber in relativ unmittelbarer Reichweite steht. Ihm sind wir alle ausnahmlos verpflichtet, da er uns anleitet, die Lehre rein zu halten und sie zu lehren und zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Quartus:  Das Haus der Lehre&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, der eine Kampfkunst betreibt, weiß, daß ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; ein heiliger Raum ist. Um so mehr Aufmerksamkeit gilt es ihm zu schenken. Nicht nur, das es selbstverständlich sauber und aufgräumt ist, nein, auch seine dauerhafte Existenz muß gesichert sein. Ohne &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; keine Schüler, ohne Schüler keine Zukunft. Ohne Zukunft keine Lehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampfkunst ist im Gegensatz zu Kampfsport kein kurzweiliger Zeitvertreib. In der Kampfkunst liegen Moral und Verantwortung so verteilt wie in einer Ehe oder (noch besser) wie bei einem Priester.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moralische Ausdauer? Ja, vom ersten Übungstag an...das Ende bleibt aber offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2413802220360362952?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2413802220360362952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2413802220360362952' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2413802220360362952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2413802220360362952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/wolln-se-nich-ne-kleine-prise-moralin.html' title='Woll´n se nich ´ne kleine Prise Moralin?'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-9076189124927568251</id><published>2007-06-06T23:13:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:51.212+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Ein Fall für zwei Bier</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RmcuZJE7mKI/AAAAAAAAABE/DHhC43EHqYw/s1600-h/2bier.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RmcuZJE7mKI/AAAAAAAAABE/DHhC43EHqYw/s200/2bier.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5073074514724362402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Manchmal setzen wir uns zusammen und tauschen uns einfach mal über Kampfkunst aus. Heute war mal wieder so ein Abend und eigentlich finde ich sowas toll. Nicht, das ich mich vor der körperlichen Anstrengung drücken will; den anderen Schülern über ihre Einstellung oder ihre Ansichten zuzuhören ist eine reiche Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls lenkte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; heute das Gespräch in die Richtung "Was will &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budo&lt;/span&gt; überhaupt?". Es war schön: angenehme Temperaturen, wir saßen in großer Runde im Garten zwischen den Blumen, alle hatten etwas zu trinken und zu knabbern und eine unserer Mitschülerinnen hatte sogar einen kleinen Vortrag vorbereitet. Infolge dieses Vortrages kam es natürlich zu mancher Diskussion. Bald war jedem klar, daß &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iai&lt;/span&gt; mit dem Zerschneiden des Egos unter anderem recht viel zu tun hat. Jedem? Naja, dachte ich jedenfalls. Großer Fehler, mein Lieber, ganz großer Fehler!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ließ mich dazu hinreißen, meine Mitschülern Rita (Name geändert, aber der Redaktion bekannt) zu fragen, warum sie sich mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaido&lt;/span&gt; befasst. Sie antwortet:"Weil ich sonst zum Mörder geworden wäre! Und Du?" Sage ich:"Weil ich ein besserer Mensch werden möchte." Dann ging der Jammer los: wie ich denn auf sowas käme, das wäre ja komplett realitätsfern, ich hätte keine Ahnung und so weiter und so fort...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muß zugeben, daß ich im ersten Moment recht wütend war. Dann aber machte sich eine Art Enttäuschung und/oder Traurigkeit breit: Sie kann nicht zuhören und hat offensichtlich den Kern des Abends gar nicht verstanden. Und mein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; hat mit dieser Frau eine echte Aufgabe, wobei ich gar nicht weiß, ob sie das irgendwann einmal honorieren wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich tat mir Rita (deren Name geändert...etc) auf der Heimfahrt über die Autobahn unendlich leid. Sie ist wirklich ein prima Beispiel dafür, wie man sich selbst im Weg stehen kann. Es zu vermeiden, ein Mörder zu sein ist doch, ein besserer Mensch werden zu wollen oder sehe ich da etwas falsch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt mache ich mein zweites Bier auf. Prost!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-9076189124927568251?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/9076189124927568251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=9076189124927568251' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/9076189124927568251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/9076189124927568251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/ein-fall-fr-zwei-bier.html' title='Ein Fall für zwei Bier'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RmcuZJE7mKI/AAAAAAAAABE/DHhC43EHqYw/s72-c/2bier.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-5616506012894793448</id><published>2007-06-01T09:00:00.000+02:00</published><updated>2007-06-01T06:43:43.350+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Der Ernst der Lage</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Oft geht uns ein ganz wichtiger Aspekt in der Kampfkunst verloren. Wenn wir üben, neigen wir oft dazu, herum zu spielen. Ein Grinsen hier, ein Zwinkern da  - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; - setzen. Darüber, das wir da gerade eine lebensbedrohliche Situation simuliert haben, sind wir uns gar nicht im Klaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was wäre denn, wenn diese, genau diese Situation Leben und Leib bedrohen würde? Haben wir eine Vorstellung davon, wie wir uns in diesem Moment fühlen? Oder nehmen wir dann doch lieber die Beine in die Hand?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben: Flucht ist nicht die schlechteste Alternative. Aber aus dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; türmen wir nicht, oder? Was können wir also tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Japan gibt es einen Ausdruck für diese ernste Art, eine Übung anzugehen: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shinken shobu&lt;/span&gt;. Ursprünglich war damit ein Kampf mit der blanken Klinge gemeint, nach dem nur noch einer der Kombattanten das Feld verlassen konnte. Heutzutage wird &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shinken&lt;/span&gt; im Sinne von "ernst" und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shobu&lt;/span&gt; im Sinne von "Match" benutzt. Ein ernsthaftes Zusammentreffen mit der Attitüde eines "Trainings zwischen Leben und Tod" also ist gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich hatten wir einmal mehr die Gelegenheit der Partnerübung. Ich bin immer wieder froh darüber, daß ich mein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bokken&lt;/span&gt; recht gut kontrollieren kann und meistens wenigstens eine Ahnung davon habe, was denn nun kommen wird. Trotzdem habe ich meine Blessuren davon getragen: ein nettes Hämathom am linken Handgelenk. Es war eine simple Absprache: der eine Partner greift aus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;chudan no kamae&lt;/span&gt; mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shomen giri&lt;/span&gt; an. Der zweite Partner antwortet mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nukitsuki&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kiritsuki&lt;/span&gt;. Soweit, so gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So eine Übung lässt sich nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shinken shobu&lt;/span&gt; üben. Sowohl Angriff als auch die zu übende Technik müssen so nah wie nur irgend möglich an einem echten Angriff sein. Der Angriff muß als Angriff gemeint sein. Das selbe gilt für die verteidigende Technik. Hierzu müssen aber beide Partner ein gutes Gefühl für ihr Timing und ihr Handwerk haben, sonst kann es zu ernsten Blessuren kommen. Aber auch eine langsame Übung muß den Geist der Ernsthaftigkeit beeinhalten, denn sonst kommt es nur wieder zu einem Spiel zwischen zwei Leuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-5616506012894793448?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/5616506012894793448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=5616506012894793448' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5616506012894793448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5616506012894793448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/06/der-ernst-der-lage.html' title='Der Ernst der Lage'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3895159198331669605</id><published>2007-05-26T16:00:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:51.454+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Paperback-ryu'/><title type='text'>Eine gute Gebrauchsanweisung...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...ist, was man dringend benötigt. Egal, ob man ein Navigationsgerät, eine Kaffeemaschine gekauft hat oder eine Kampfkunst beginnen möchte. Halt! Eine Gebrauchsanweisung für sowas? Hat man sowas schon gehört...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rldd8_wpGKI/AAAAAAAAAA0/cu722LOBfsE/s1600-h/lowry+dojo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rldd8_wpGKI/AAAAAAAAAA0/cu722LOBfsE/s200/lowry+dojo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068623208117770402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und doch: man betritt eine fremde Welt mit ihren eigenen Regeln und Gepflogenheiten. Viele Dinge nimmt man nur diffus wahr und man akzeptiert sie, aber die Hintergründe bleiben verborgen. Und die Dinge sind derer viele: das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, die Übungskleidung, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;yudansha&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mudansha&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; und was nicht noch alles. Ich persönlich habe mir oft gewünscht, eine Karte und einen Kompass für den gerade betretenen Dschungel bei der Hand zu haben, um Fragen zu beantworten, die ich nicht zu stellen wagte. Selbst nach den ganzen Jahren harter Übung wurde mir manches erst enthüllt, als ich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dave Lowrys "In the dojo: A guide to the rituals and etiquette of the Japanese Martial Arts"&lt;/span&gt; zum ersten Mal las. Ein wahrer Augenöffner! In dreizehn Kapiteln (plus einem Glossar) auf gut 210 Seiten erklärt Mr Lowry restlos alles, was man im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; wissen muß und räumt dabei auch in Handumdrehen mit dauerhaft kursierenden "Legenden" auf, zum Beispiel die sieben Falten an der Vorderseite der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt;: man hört immer wieder, daß diese die sieben Tugenden der edlen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;samurai&lt;/span&gt; versinnbildlichen. Aber dafür gibt es keinerlei schriftlichen Beweis. Vielmehr ist es so, daß die drei Falten am rechten Hosenbein weniger Stoff beinhalten als die vier Falten der linken Seite. Und wir alle kennen den Grund, warum das so ist! Formell steht man &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;immer &lt;/span&gt;mit dem rechten Bein auf und weniger Stoff bedeutet leichtere Bewegung! Das kann übrigens auf Seite 71 im Kapitel "The &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt;" nachgelesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherlich wird es Leute geben, die daran zweifeln, ob Mr Lowry überhaupt genug Erfahrung hat, über solche Themen zu schreiben (denn wer lässt sich schon gerne seine Legenden nehmen?). Aber sie können versichert sein: er hat! Seine Laufbahn innerhalb der Kampfkünste ist sicherlich spektakulär einzigartig und umfasst gut zwei Drittel seines Lebens. Aber auch das kann man in seinem Buch nachlesen! Ich kann nur sagen: so einen wie Dave Lowry gibt es nicht oft! Und: ich kaufe alle seine Bücher!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dave Lowry "In the dojo: A guide to the rituals and etiquette of the Japanese Martial Arts"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weatherhill / Shambhala Publications USA&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;207 Seiten, ISBN 0-8348-0572-3&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Preis US$ 16,95&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3895159198331669605?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3895159198331669605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3895159198331669605' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3895159198331669605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3895159198331669605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/eine-gute-gebrauchsanweisung.html' title='Eine gute Gebrauchsanweisung...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rldd8_wpGKI/AAAAAAAAAA0/cu722LOBfsE/s72-c/lowry+dojo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4458396828792560695</id><published>2007-05-26T13:42:00.001+02:00</published><updated>2007-05-26T13:47:41.709+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Paperback-ryu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Editorial'/><title type='text'>Der Griff ins Buchregal</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im  Laufe der Zeit häufen sich viele Bücher an, gute und weniger gute. Ein paar derer, die ich für besser und nützlicher halte, möchte ich hier nach und nach vorstellen. Leider ist es so, daß das eine oder andere Buch vergriffen ist. Für diesen Fall habe ich unter "Shops" einen Link zur internationalen Antiquariatsplattform &lt;span style="font-style: italic;"&gt;abebooks.de&lt;/span&gt; gesetzt. Es ist aus eigener Erfahrung sehr selten, daß man bei der Suche keinen Treffer landet!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zusätzlich findet ihr unter "Shops" auch die Links zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Amazon&lt;/span&gt; in Deutschland und in den USA.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4458396828792560695?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4458396828792560695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4458396828792560695' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4458396828792560695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4458396828792560695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/der-griff-ins-buchregal.html' title='Der Griff ins Buchregal'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-7571721019625598062</id><published>2007-05-24T03:00:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:51.749+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Rei aus der Tube</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rkek6m7gXeI/AAAAAAAAAAk/YB2kt7renZI/s1600-h/03.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rkek6m7gXeI/AAAAAAAAAAk/YB2kt7renZI/s200/03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5064197632790912482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rei&lt;/span&gt; ist wirklich eine tolle Sache. Überall zugegen, beim Betreten des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, bei der Begrüßung von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt;, vor und nach jeder Übung, beim Verlassen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn wir ehrlich sind, begleitet uns &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; jeden Tag. Das "Guten Morgen, Schatz" gehört wie "Tach, Chef" und anderen Formen des höflichen Umgangs untereinander dazu, ganz unabhängig, was wir tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber meinen wir auch immer, was wir da sagen? Seien wir doch einmal ganz ehrlich. Ich meine: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;so richtig&lt;/span&gt; ehrlich! Na, ist die Antwort auch "Nein"? Aha, erwischt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder von uns kennt solche Situationen, bei denen das "Guten Morgen" zur Floskel verkommt. Viele von uns benutzen ausschließlich Floskeln, naja, nahezu jedenfalls. Muß das denn sein? Ehrlich sein, bei dem Ekelpaket, das mir da gegenüber sitzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist wohl die allergrößte Herausforderung, die wir prima im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; üben können. Denn wenn wir immer noch ehrlich sind, ist auch dort jemand, den wir nicht so richtig leiden können. Aber trotzdem können / werden / dürfen wir diesen Zeitgenossen nicht ignorieren. Wir werden mit ihm üben. Die erste Hürde, die wir dabei nehmen müssen, ist die Versuchung, diese Kanaille mal ordentlich in die Matten zu hämmern, damit der Bursche auch genau weiß woran er ist; oder ihm mit dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bokken&lt;/span&gt; ganz "versehentlich" (natürlich) eins verpassen. Har har! Und was haben wir davon? Vielleicht ein kurzes Gefühl der Genugtuung und das war es schon. Was haben wir dabei gelernt? Nichts! Die zweite Hürde: das schreit nach Wiederholung! Klasse, dann mache ich das gleich noch einmal! Har har! Und wieder nix gerlernt! Super, Burschi! Hürde Nummer 3? Langsam aber sicher der eigene Schädel...vielleicht wird es ja noch mal was mit dem Lernen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, sowas schon erlebt? Oder vielleicht selbst schon mal gemacht? Woran hat es gelegen? Kann es sein, daß der "tiefempfundene Respekt" gar nicht ein solcher war? Hat der Respekt in den Kampfkünsten Grenzen? Hat Respekt überhaupt Grenzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders in den sogenannten "McDojo" manifestiert sich das vollkommen inhaltslose, unbeseelte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt;, als wäre es ein Schnellwaschmittel oder eine Tütensuppe. Manche schaffen es gerade bei der Begrüßung des Lehrers oder bei seiner Verabschiedung noch eine akzeptable Kopie eines ordentlichen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zarei&lt;/span&gt;. Anonsten geht es immer nur zupp und weg, zupp und üben, zupp und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wichtig, die Dinge, die man macht, auch zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meinen&lt;/span&gt;. Soll heißen, wenn ich mich nach der Übung bei meinem Partner mit einer Verbeugung bedanke, dann &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meine&lt;/span&gt; ich auch danke. Und wenn ich meinem Hausnachbarn einen schönen Tag wünsche, dann &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meine&lt;/span&gt; ich es auch so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Übung hört übrigens &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; auch noch nicht auf. Meinem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; und auch meinen Mitschülern, egal ob &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sempai&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kohai&lt;/span&gt;, gebührt weiterhin Respekt. Sie sind schließlich nicht plötzlich jemand anderes, nur weil sie "zivil" sind. Und wenn ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bugeisha&lt;/span&gt; außerhalb des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; Respekt zolle, kann ich das bei jedem anderen auch. So trage ich das Gelernte (und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; ist fester Bestandteil der Kampfkunst) nach außen. Es tut nicht weh und es hilft, das Miteinander zu verbessern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-7571721019625598062?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/7571721019625598062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=7571721019625598062' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7571721019625598062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7571721019625598062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/rei-aus-der-tube.html' title='Rei aus der Tube'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/Rkek6m7gXeI/AAAAAAAAAAk/YB2kt7renZI/s72-c/03.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-5140267252697737851</id><published>2007-05-22T14:10:00.000+02:00</published><updated>2007-05-22T14:45:48.159+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus der Rumpelkammer'/><title type='text'>Gala entkoffeiniert</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Yeah, baby, the show must go on!" Rein in den Glitzeranzug, Make-up aufgelegt und ab ins Rampenlicht. Herumwedeln, sexy aussehen, mit dem Publikum flirten und ein bissel spektakuläre Akrobatik. Willkommen im Zirkus! Und jetzt die Tierdressur!!! Keine Tierdressur? Na, ist ja auch viel besser für die Tiere. Das "Flic-Flac" macht das auch seit Jahren so, mit großem Erfolg!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, das ist ja gar kein Zirkus. Und die Akrobaten sind gar keine! Nein, es handelt sich um Kampfkünstler! Und das Programm ist die "Martial Arts-Gala" in Paris-Bercy. Alles bunt, laut und spektakulär. Aufwändiges Bodypainting, sexy Miezen im bauchfreien Outfit, coole Posen der Akteure und das wirklich legendäre Zertreten von Baseballschlägern und Zerschlagen von Eisenstangen an der eigenen Stirn. Wow, coole Sache!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Applaus war ja auch brandend! Prima! Und ab sofort kann sich jedes McDojo über neue Mitglieder freuen, die genau sowas wollen - auch die bauchfreie Mieze! Dann können sie sich rühmen, mal ein Brett mit der bloßen Faust oder dem Fuß traktiert zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es soll nicht den Anschein erwecken, daß ich Vorführungen nicht mag. Ich mag sie, wenn der Rahmen der ganzen Sache stimmt, wenn sich zum Beispiel eine Gruppe für einen guten Zweck zusammentut, um Spenden zu sammeln. Für sowas bin ich sofort dabei. Und natürlich wenn ich weiß, daß es sich um Gleichgesinnte handelt, die sich gegenseitig ihre Schulen vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch nichts gegen Bruchtests. Ab und zu sind sie wichtig, um den eigenen Fortschritt zu dokumentieren. Aber ich habe etwas gegen das billige Zurschaustellen, um Menschenmengen zu unterhalten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampfkunst ist keine Tätigkeit für Zuseher. Es ist eine Tätigkeit für (Mit-)Macher. Ganz selten sind Zuschauer bei Übungseinheiten zugelassen, und wenn, dann als Ehrengäste. Ansonsten bekommt jeder Interessierte zu hören, "bewegungsfreundliche" Kleidung mitzubringen und an der Übung teilzunehmen, um einen Einblick zu bekommen, was &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tatsächlich&lt;/span&gt; passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Kampfkunst unterhält nicht. Die Kunst (oder das Handwerk, wie ich oft sage) diente ursprünglich, das Überleben zu sichern. Später dann wandelte sich der Sinn dahin gehend, Körper und Geist des Ausführenden zu schulen. Aber Entertainment? Das war nie das Ziel der Kampfkunst und wird es auch nie sein - es sei denn, Du übst in einem McDojo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-5140267252697737851?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/5140267252697737851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=5140267252697737851' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5140267252697737851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5140267252697737851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/gala-entkoffeiniert.html' title='Gala entkoffeiniert'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-2165913521215509640</id><published>2007-05-21T16:59:00.000+02:00</published><updated>2007-06-06T23:34:55.315+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Made in Japan!?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neulich habe ich mal wieder eine recht interessante Diskussion verfolgt. Sie drehte sich ursprünglich um die Frage, ob bei der Übung mit Komzepten gearbeitet wird oder nicht. Einer der Teilnehmer ließ dann verlauten: "Man sieht, Du bist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Made in Japan&lt;/span&gt;!" Da wunderte ich mich doch sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kommt es denn zu so einer Aussage? Die Kampfkunst, um die es ging, ist eine japansiche Kampfkunst. Da stellt sich die Frage, ob somit überhaupt eine andere Sichtweise als eine japanische in Frage kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind, was die Geschichte unserer Kampfkunst angeht, recht firm. Wir wissen, wer wann wo was entdeckt hat und kennen sogar eine ganze Menge Anekdoten. Wir können Orte benennen und wissen, wie Haltung und Technik korrekt ausgesprochen werden. Und manchmal wissen wir auch, was das ausgesprochene bedeutet! Wir müssen gar nicht mehr so sehr hinsehen: alles ist japanisch! Und wenn wir uns auf unsere vier Buchstaben setzen und uns mit den kulturellen Hintergründen auseinander setzen, sehen wir, daß alles noch japanischer wird! Alles, von der Bekleidung über Ortsbezeichnungen und Verhalten bis zum Sprachgebrauch ist japanischen Ursprungs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist "Made in Japan" nicht ganz richtig ausgedrückt. Was mich angeht: ich bin "Made &lt;span style="font-style: italic;"&gt;by&lt;/span&gt; Japan"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-2165913521215509640?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/2165913521215509640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=2165913521215509640' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2165913521215509640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/2165913521215509640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/made-in-japan-entwurf.html' title='Made in Japan!?'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-6465233448115959578</id><published>2007-05-21T11:03:00.001+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:51.961+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Der Fleißkärtchensammler</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was ist wichtiger: Talent oder Fleiß? Wie würdet ihr das einschätzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das überhaupt eine gute Frage ist. Es ist doch so: wenn mir etwas Spaß macht, habe ich dafür Talent. Ich zum Beispiel habe kein Talent für das Fußballspiel. Ich habe es als Kind zwar immer mit allen anderen Kindern gespielt, aber es hat mir halt keinen Spaß gemacht. Heute bin ich zwar bei der WM oder der Europameisterschaft auch "dabei", aber das ist eher so eine Art Patriotismus, keine Leidenschaft.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ich will nicht behaupten, daß ich Talent zur Kampfkunst habe, aber ich habe definitiv ein Talent für komplexe Bewegungsabläufe. Die Entdeckung derselben brachte mich dann nach und nach zu solchen "altmodischen" Dingen wie Bogenschießen, Reiten, Kayakfahren oder eben auch Kampfkunst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RlFlDPwpGJI/AAAAAAAAAAs/zpLGKSsjJPM/s1600-h/fleisskaertchen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RlFlDPwpGJI/AAAAAAAAAAs/zpLGKSsjJPM/s200/fleisskaertchen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5066942162213083282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich habe schon ein paar Leute gesehen, denen das Talent abging, aber die eine gehörige Portion Fleiß mitbrachten. Sie übten (oder üben noch) viel und strukturiert, aber eben genau nach der Vorgabe. Wahrscheinlich kochen diejenigen auch immer genau nach Rezept. Ich wage zu bezweifeln, daß diese Leute irgendwann ihre Kampfkunst "begreifen" werden, dafür sind sie als "wandelnde Datenbank" recht wertvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Leute, die zur Kampfkunst berufen sind. Es gibt Leute, die durchaus Potential haben. Und es gibt Leute, die Fußball  spielen sollten. Je nachdem, was ihr Talent hergibt. Es ist für alle Beteiligten besser so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-6465233448115959578?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/6465233448115959578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=6465233448115959578' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6465233448115959578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6465233448115959578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/der-fleikrtchensammler.html' title='Der Fleißkärtchensammler'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RlFlDPwpGJI/AAAAAAAAAAs/zpLGKSsjJPM/s72-c/fleisskaertchen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4993109549094997813</id><published>2007-05-17T21:00:00.001+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:52.155+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Das Leben in der Suppenschüssel</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin ein großer Freund von Loyalität. Ich kann es sehr gut verstehen, wenn ein Schüler treu zu seiner Schule steht und gewillt ist, ihre Lehre zu verbreiten und zu vertreten. Was ich &lt;font style="font-weight: bold;"&gt;nicht&lt;/font&gt; verstehe ist, warum es so üblich ist, andere Schulen dann als die "falschen" Schulen mit "falschen" Techniken und "falschen" Inhalten anzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iaido ist dafür ein tolles Beispiel: es gibt in Deutschland sage und schreibe 3 große Verbände für diese großartige Kunst. Allein zwei davon fallen auf die &lt;font style="font-style: italic;"&gt;musō shinden ryū&lt;/font&gt;, der dritte auf die &lt;font style="font-style: italic;"&gt;musō jikiden eishin ryū&lt;/font&gt;. Die beiden &lt;font style="font-style: italic;"&gt;msr&lt;/font&gt;-Verbände können sich untereinander nicht riechen und haben sich zerstritten. Der dritte Verband existiert separat. So kocht jeder sein "eigenes" Süppchen, abseits der Anderen. Ich habe den Eindruck, das Motto "Einfalt statt Vielfalt" herrscht vor. Zwar gibt es wirklich gute Initiativen wie die "Iaido-News" (den Link dazu findet ihr unten links), was eine verbandsübergreifende Plattform darstellen möchte, aber schon eine Fragebogenaktion der Macher verhallt nahezu ungehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das muß so nicht sein. Es gibt immerhin noch uns Schüler. Warum gehen wir nicht einfach hin und blicken einmal über den Tellerrand? In keiner der anderen Schulen übt man "falsche" Dinge - sie sind nur &lt;font style="font-style: italic;"&gt;anders&lt;/font&gt;! Das ist für uns eine hervorragende Gelegenheit, den vielzitierten &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Anfängergeist&lt;/font&gt; walten zu lassen und offen Neuem zu begegnen. Und überraschenderweise begegnen uns viele bekannte Dinge, wir lernen neue Leute kennen, können neue Freundschaften schließen und machen unsere Welt wieder ein wenig größer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die übliche Reaktion durfte ich neulich wieder am eigenen Leib spüren: ich war vor ein paar Wochen als Zuschauer zu &lt;font style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/font&gt;-Prüfungen im &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Ki no Kenkyukai&lt;/font&gt; eingeladen, um einen der Prüflinge moralisch zu unterstützen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RmctTJE7mJI/AAAAAAAAAA8/nKFveHMyDDQ/s1600-h/marulars.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RmctTJE7mJI/AAAAAAAAAA8/nKFveHMyDDQ/s200/marulars.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5073073312133519506" border="0"&gt;&lt;/a&gt;Letztes Jahr im August bin ich zum Sommerlehrgang des &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Yuishinkai Aikido&lt;/font&gt; mit Koretoshi Maruyama &lt;font style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/font&gt; gefahren und habe mich mit ihm zusammen auf dem abschließenden Festessen fotografieren lassen. Offensichtlich hat das Bild seit letztem Jahr eine große Runde gedreht und die vorwurfsvolle Frage nach meiner Anwesenheit wurde gestellt. Aber glaubt nicht, daß jemand nach den &lt;font style="font-weight: bold;"&gt;Inhalten&lt;/font&gt; gefragt hätte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich möchte auf den Erfahrungsschatz außerhalb meiner &lt;font style="font-style: italic;"&gt;ryū&lt;/font&gt; nicht verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4993109549094997813?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4993109549094997813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4993109549094997813' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4993109549094997813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4993109549094997813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/das-leben-in-der-suppenschssel.html' title='Das Leben in der Suppenschüssel'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RmctTJE7mJI/AAAAAAAAAA8/nKFveHMyDDQ/s72-c/marulars.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8004818206162914789</id><published>2007-05-17T20:15:00.000+02:00</published><updated>2007-05-18T08:17:10.507+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Wenn´s mal wieder länger dauert...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So wie ich heute hat jeder einmal am Tag so seine Momente, die viel zu oft ungenutzt verstreichen. Endloses Warten gehört definitiv dazu. Dazu hatte ich im Laufe des Tages reichlich Gelegenheit, denn es war der Tag der Erstkommunion eines der jüngeren Mitglieder des Familienverbandes. So wurde durch den ganzen Tag reichlich gewartet: vor der Kirche, nach dem Gottesdienst, am Ort der Feier auf das Essen, auf den Nachtisch, auf den Kaffee... Nun mal ehrlich: ich kann nicht jede untätige Minute mit endlosen Gesprächen über den Abstieg der Borussia verbringen oder über den vielleicht noch möglichen Aufstieg des MSV; über die Vorteile von Navigationsgeräten, Erziehung der Kinder oder der Haustiere oder die Vorzüge des wirklich guten Kuchens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen bin ich kein Fußballfan, wir haben keine Kinder, unser Pferd benimmt sich halt wie eins (und war auf der Feier auch nicht zugegen) und durch die Tatsache, daß ich in meiner Freizeit so einen merkwürdigen "Sport" betreibe macht die Sache auch nicht einfacher (erst einmal betreibe ich keinen Sport und verweise optional auf meinen "Und so willst Du mich fertig machen"-Post / April 2007). Durch das Unverständnis der Familie bekommt man ungewollt einen Außenseiterstatus; nicht absolut, aber ein wenig schon!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hatte ich Zeit, mir ein paar Gedanken zu machen: was kann ich noch für unser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;-Jahr organisieren? Wie und wo können &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bo nen kai&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shin nen kai&lt;/span&gt; (Anm.: Jahresabschluß und -anfangsfeiern) begangen werden; was werde ich meinem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; als Dank für das Lehrjahr im Laufe der zweiten Dezemberwoche überreichen und nicht zuletzt bin ich einige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; unserer Schule durchgegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade der letzte Punkt hat sich für mich als äußerst fruchtbar entwickelt. Hier habe ich die Möglichkeit, gerade die "kleinen Dinge" noch einmal zu fokussieren, damit ich Sie mir besser einpräge. Handhaltungen, Fußstellungen - alles habe ich noch einmal rekapituliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Wochen las ich einen Text eines amerikanischen Kampfkünstlers: "True Martials Arts is nothing that you dilly-dally with". Wahre Worte. Kampfkunst ist kein Hobby - es ist Teil meines täglichen Lebens, auch in Alltagskleidung, ohne Schwert und weit außerhalb des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8004818206162914789?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8004818206162914789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8004818206162914789' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8004818206162914789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8004818206162914789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/wenns-mal-wieder-lnger-dauert.html' title='Wenn´s mal wieder länger dauert...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4319199435929207386</id><published>2007-05-14T01:18:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:52.312+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>"Einmal Bockenwurst mit Senf, bitte..."</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RkeemG7gXdI/AAAAAAAAAAc/Y74BejMMg40/s1600-h/bockwurst.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RkeemG7gXdI/AAAAAAAAAAc/Y74BejMMg40/s200/bockwurst.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5064190683533827538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Sprache der Kampfkunst ist eine schwere Sprache. In meinem Fall ist es Japanisch. Ein ganzer Haufen aneinander gereihter, kurzer Silben. Eigentlich recht einfach zu sprechen, die Betonung liegt immer auf der letzten Silbe. Natürlich gibt es da kleine Fallstricke wie zum Beispiel als "tonlose U". Das kleine Miststück steht irgendwo mitten im Wort und wird trotzdem nicht gesprochen, so wie in "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;boku-ken&lt;/span&gt;", was "Holz-Schwert" bedeutet. Es wird also &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bok-ken&lt;/span&gt; gesprochen und meistens auch so geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und was hört man so landauf, landab? &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bocken&lt;/span&gt;, als würde ein Pferd bocken, zusammen gezogen, nicht in zwei Silben, wie es sein müsste. Als ich vor längerer Zeit einmal anmerkte, daß diese Aussprache nicht richtig sei, wurde mir geantwortet:"Wir sind hier in Deutschland, da ist das so!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und genau das ist falsch. Allerlei Zeitgenossen werden es nicht müde, nahezu unablässing von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rei&lt;/span&gt; zu reden, wie wichtig denn all die Verbeugungen und Respektsbekundungen sind und sind nicht in der Lage, diesen Respekt auf den Sprachgebrauch auszuweiten. Da hört man schon mal statt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; "tsenntsi"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;*&lt;/span&gt;, statt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seiza&lt;/span&gt; "saitsa"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;*&lt;/span&gt; oder ähnlichen Unsinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Kampfkünste stammen aus fernen Ländern, aus uns fremden Kulturkreisen, mit uns fremden Eigenheiten und fremder Sprache. Alles, was diese Kampfkünste ausmacht, wurde in ihren Ursprungsländern entwickelt. Wir, die wir uns als die Erben der großen, alten Meister ansehen (oder oft anmaßen, diese zu sein), haben die Pflicht übernommen, diese Künste mit allen Details weiter zu geben - dazu gehört auch der korrekte Sprachgebrauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst, wenn ich technisch unbedarft an eine Kampfkunst herangehe kann ich jederzeit meinen tiefen Respekt sprachlich ausdrücken. Oder glaubt jemand ernsthaft, er bekommt in einem x-beliebigen Dorf in Japan eine Auskunft ohne Sprachkenntnisse? Das erhofft doch nur der arroganteste Trottel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*bitte genau so aussprechen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4319199435929207386?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4319199435929207386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4319199435929207386' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4319199435929207386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4319199435929207386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/einmal-bockenwurst-mit-senf-bitte.html' title='&quot;Einmal Bockenwurst mit Senf, bitte...&quot;'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RkeemG7gXdI/AAAAAAAAAAc/Y74BejMMg40/s72-c/bockwurst.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-7120721067340343079</id><published>2007-05-12T15:19:00.000+02:00</published><updated>2007-05-12T17:51:34.354+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Ein kleiner Hinweis in Sachen ki</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nicht zu erklärenden Begriff &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ki&lt;/span&gt; scheiden sich bekanntlich die Geister, wie ich neulich wieder in einem Kampfkunstforum verfolgen durfte. Jeder hat damit zu tun, jeder will eine klare Definition, viele sind zu einem quasireligiösen Fanatismus bereit, ihre Meinung zu vertreten. Aber was es damit tatsächlich auf sich hat, das weiß kaum einer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will hier keinesfalls erklären, was &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ki&lt;/span&gt; ist, sein kann, bewirkt oder wie man es in Flaschen abfüllt und den großen Reibach damit macht. Vielleicht lasse ich mich dazu später einmal aus und verweise jetzt auf Shinichi Toheis Ki-log (unten links unter den "Martial Arts Blogs). Aber ich will den ganzen Zweiflern und Spöttern klar machen, wie man damit umgehen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele traditionelle &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojos&lt;/span&gt; hatten (und manche haben es heute noch) große Schiebetüren, die eine ganze Seite des Raumes nach außen hin öffnen konnten, damit man zum Beispiel für öffentliche Vorführungen von außerhalb direkt auf das Geschehen im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; blicken konnte, ohne den eigentlichen Raum zu betreten. Stellen wir uns nun vor, wir stehen im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; und blicken hinaus. Vielleicht sehen wir eine Wiese, einen Fluß, einen Berg oder einen Baum. Fest steht: egal, was es ist, es ist da. Wie gehe ich nun damit um? Zuerst einmal kann ich es sehen und seine Existenz akzeptieren. Oder ich kann es sehen, es schön finden und mich daran erfreuen. Oder ich lasse mich davon inspirieren. Es kommt ganz darauf an, worauf ich mich einlassen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur weglügen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-7120721067340343079?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/7120721067340343079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=7120721067340343079' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7120721067340343079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7120721067340343079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/ein-kleiner-hinweis-in-sachen-ki.html' title='Ein kleiner Hinweis in Sachen ki'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-4567354080666755486</id><published>2007-05-12T00:03:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T00:56:52.528+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Dinge - große Wirkung'/><title type='text'>Kleider machen Leute</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin genau einmal ohne &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gi&lt;/span&gt; auf der Matte erschienen. Das ist lange, lange her und es war bei meiner ersten aktiven Kampfkunststunde. Bei meinem zweiten Besuch im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; hatte ich dann schon meinen ersten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gi&lt;/span&gt;. Es war qualitativ nicht der beste und irgendwann habe ich ihn dann auch verschenkt (weil er beim Waschen leider zu sehr einlief), aber ein adäquates Kleidungsstück für diesen Anlaß war er allemal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem trage ich bei jeder Übung die entsprechende Kleidung. Die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keikogi&lt;/span&gt; und die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt; werden regelmäßig gewaschen und sowieso nach jedem Abend in Benutzung ordentlich zusammen gelegt und in der Tasche verstaut. Mittlerweile bin ich nach der Übung nicht mehr der einzige, der sowas macht. Gerade das Falten der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt; birgt einen besonderen Bonus in sich: sie behält Form und ihre charakteristischen Falten. Die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;himu&lt;/span&gt; werden ordentlich gelegt und verknotet und das gute Stück präsentiert sich zur nächsten Übung in ihrer Form wie am ersten Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budoka&lt;/span&gt; machen das nicht. Sie waschen zwar ihre &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keikogi&lt;/span&gt; regelmäßig, aber gerade bei der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt;, die durch ihren Schnitt viel komplizierter als ein normaler Faltenrock ist, verfahren sie wie mit einem gewöhnlichen Lappen: irgendwie zusammen rollen und ab in die Tasche. Zu mir wird dann aber schon mal gesagt:"Deine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt; fällt noch so schön. Wie machst Du das?"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RkW8d27gXbI/AAAAAAAAAAM/ET4eXPgwy2E/s1600-h/hakama.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RkW8d27gXbI/AAAAAAAAAAM/ET4eXPgwy2E/s320/hakama.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5063660577195318706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Antwort ist so simpel wie offensichtlich: ich pflege sie! Sicherlich zeigt sie ihre Gebrauchsspuren wie hellere Stellen an den Knien oder Restflecken von Mattenkleber, die sich jedem Entfernungsversuch widersetzten, aber sie ist in einem ordentlichen Zustand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt es daran, daß die Übung für mich beim Gang vom &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; in die Umkleideräume noch lange nicht beendet ist. Die abschließende Behandlung ist Bestandteil der Übung und erlaubt noch einmal einen Blick auf die innere Einstellung zur Gesamtheit der Kampfkunst. Und gerade beim Falten der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt; kommen Ruhe und Präzision in der Ausführung noch einmal zum Tragen. Und da die Prinzipien der Kampfkunst auch im täglichen Leben äußerst wertvoll sind, wird mein Übungsoutfit auch zuhause ordentlich verstaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann gebe ich mal Intensivunterricht zum Thema "Waschen, Bügeln und Falten der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakama&lt;/span&gt;". Ihr könnt Euch ja schon mal anmelden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-4567354080666755486?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/4567354080666755486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=4567354080666755486' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4567354080666755486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/4567354080666755486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/kleider-machen-leute.html' title='Kleider machen Leute'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/RkW8d27gXbI/AAAAAAAAAAM/ET4eXPgwy2E/s72-c/hakama.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3405815064708515963</id><published>2007-05-09T21:30:00.000+02:00</published><updated>2007-05-11T17:08:46.786+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Budo oder bugei?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auszug aus der Wikipedia:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Budō (japanisch 武道, deutsch Militär-Weg, Kriegskunstweg, Weg des Krieges) ist der Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste, die – im Gegensatz zu den traditionellen Bujutsu Kriegskünsten – außer der Kampftechnik noch eine „innere“ Dō Lehre oder auch Philosophie beinhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Definition ist uns allen geläufig, mehr oder weniger im selben Wortlaut. Mittlerweile bin ich der Meinung, daß &lt;span style="font-style: italic;"&gt;budo&lt;/span&gt; nicht richtig auf mich (und auch andere) zutrifft. Deshalb habe ich angefangen, mich als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bugeisha&lt;/span&gt; zu bezeichnen. Spaßvögel könnten jetzt in ihrer Unwissenheit auf dumme Gedanken kommen, aber ich bin kein Transvestit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich hatte ich die seltene Gelegenheit, einem Hufschmied bei der Arbeit zuzusehen. Wer die Möglichkeit hat, sollte ebenfalls einem altgedienten Handwerker über die Schulter schauen. Ein solcher Zeitgenosse, der (wie in meinem Fall) das Handwerk von seinem Vater erlernt hat und sogar noch seinen Sohn dabei hat, damit der lernen kann, wird nie irgend etwas &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;versuchen&lt;/span&gt;. Er &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;macht&lt;/span&gt;, was nötig ist und führt vielleicht noch eine kleine Korrektur durch. Aber er wird nie großartig herumfummeln. Mein Hufschmied sah sich die zu erledigende Arbeit an und führte sie aus. Und was soll ich sagen? Es war perfekt; nicht maschinelle Perfektion, aber das Ergebnis entsprach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;genau&lt;/span&gt; dem, was wir brauchten. Ich war tief beeindruckt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Mann hat nie etwas anderes gemacht. Die jahrelange Arbeit mit seinen Werkzeugen und -stoffen hat ihn in ein Stadium gebracht, das ihm auf einen Blick jede Erkenntnis für seine Aufgabe wie ein offenes Buch darlegt; Wissen, vom Vater auf den Sohn auf dessen Sohn weiter gegeben und somit schon eine durchgängige Handwerkerschule. Ich muß nicht noch unbedingt erklären, daß dieser Mann vollkommen mit sich selbst im Reinen ist und allseits geachtet und beliebt ist. Er schöpft seine Zufriedenheit und Ausgeglichenheit aus seiner Passion. Letztendlich alles Ziele, die auch in der Kampfkunst verfolgt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich kommt auch bei Handwerkern eine sogenannte "eigene" Philosophie zum Tragen, die allerdings nicht in Schriftform existiert. In der Regel gibt es einen ethischen Leitfaden, aber die echten Dinge, die diese Handwerke ausmachen, werden mündlich weiter gegeben und entsprechen auch so einer Tradition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gei&lt;/span&gt; werden im japanischen Sprachgebrauch die traditionellen (Handwerks)-Künste bezeichnet. Da auch ich letztendlich in der Tradition einer Schule stehe und eine Lehre von meinem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; nahe gebracht bekomme, die er wiederum von seinem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; gelernt hat, versuche auch ich irgendwann den Blick für mein Werkeug (in diesem Fall das Schwert) zu bekommen, um das tun zu können, was just in diesem Moment getan werden muß. Dafür werde ich noch so manches Jahr im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; verbringen und das Erlernen meines Handwerks verfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;geisha&lt;/span&gt; ist also jemand, der die schönen Künste der Unterhaltung beherrscht und pflegt. Ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bugeisha&lt;/span&gt; beherrscht und pflegt ein Kriegshandwerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorgestern bekam ich diese Mail:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guten Morgen Lars !&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Bei Deinem letzten Text ist mir ganz spontan ein 75 jähriger Zimmermann wieder in den Sinn gekommen mit dem ich letztes Jahr unsere Holzterrasse einschl Rankgitter usw. gebaut habe. Er hat das Handwerk auch von seinem Vater gelernt. Seine Frau und er waren kinderlos bis sie in etwas gesetzterem Alter einen Jungen als Pflegekind aufgenommen und später adoptiert hatten. Junior ist jetzt Mitte 20 und ich brauche nicht erwähnen, welches Handwerk er inzwischen ausübt.&lt;br /&gt;Natürlich lernt er Arbeitsweisen, die im Zeitalter der maschinellen Vorfertigung des Holzes nur noch wenige kennenlernen dürfen. Wenn die Beiden anfangen wird zunächst das Material begutachtet und wenn das gut ist, geht über die Gesichter ein Lächeln und die Arbeit oder besser die Freude beginnt.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Gruß&lt;br /&gt;Lutz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3405815064708515963?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3405815064708515963/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3405815064708515963' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3405815064708515963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3405815064708515963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/budo-oder-bugei.html' title='Budo oder bugei?'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-7358928437973428652</id><published>2007-05-04T22:51:00.000+02:00</published><updated>2007-05-09T21:17:33.633+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Und leise rauschen die Wälder...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In den letzten Jahren habe ich an mir ein Phänomen entdeckt, das früher nicht so ausgeprägt war: ich bin gerne mitten in der Natur, ohne direkten Kontakt zu unserer sogenannten Zivilisation. Flüsse, Wälder, Wiesen und / oder Felder haben es mir angetan und dienen mir zur Inspiration in ganz praktischer Weise.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wälder: die Bäume wiegen sich im Wind, das Laub raschelt in der Brise...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Felder: Windböen biegen die Garben und zeichnen ein flüchtiges Muster...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wiesen: das Gras wogt hierhin und dorthin und Blumen sprenkeln das Grün...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flüssen: Wasser rauscht, Wellen bilden sich, verschwinden wieder; Kehrwasser gurgeln...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn wir Kampfkunst üben, verfallen wir gerne in einen zählbaren Rhythmus, der uns durch die&lt;span style="font-style: italic;"&gt; kata&lt;/span&gt; leitet. Wissenschaftler wollen festgestellt haben, daß unser Drang zu diesem gleichförmigen Rhythmus (ebenso wie in der westlichen Musik) daher rührt, daß wir in unserer kulturellen Entwicklung seit tausenden von Jahren von Reittieren abhängig waren, deren gleichförmiger Hufschlag sich in diesen Rhythmen widerspiegelt. Wenn wir aber japanische folkloristische Musik hören, erscheint sie uns in gewisser Weise unrhythmisch, um nicht zu sagen: atonal.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir lesen immer wieder gerne, daß sich asiatische Kampfkunstmeister von der Natur zu ihren Techniken inspirieren ließen.  Ein populärer Ausspruch Bruce Lees ist:"Be like water, my friend." Ähnliches hat man auch schon von anderen Meistern gehört. Er spricht explizit von Wasser, nicht davon, ein Pferd oder ein Ochse zu sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wasser hat keinen klar definierbaren Rhythmus. Es gibt keine gleichförmige Wiederholung in seiner Fließbewegung oder -geschwindigkeit. Dem Wind geht so etwas ebenso ab. Bäume, Blätter, Gräser oder Ähren biegen sich nicht immer gleich. Alles bewegt sich so, wie es die Situation erfordert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist sehr wichtig für uns, mit dem Fortschreiten der Übung das vorgefertigte, westliche Rhythmusmuster zu verlassen und der Situation angepaßt zu agieren. So bleibt der Geist klar für das Verständnis dafür, das der simulierte Kampf in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; sich nie wiederholen wird und ergibt sich nicht einer sklavischen Abstumpfung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muso shinden ryu&lt;/span&gt; für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;iaido&lt;/span&gt; gibt es die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;sanpogiri&lt;/span&gt;". In ihr wird der Angriff von 3 Leuten simuliert: einer, der gefährlichste, kommt von vorn, seine Handlanger von links und rechts. Zuerst wird der rechte Gegner beschäftigt, dann der linke und zuletzt derjenige, der sich vis-a-vis aufhält. Es lohnt sich, in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; die kurzen Pausen immer wieder anders zu setzen: 1,2 - 3; 1-2,3 oder --1,2 -  3 oder auch 1,2,3. Wir dürfen in unserer Vorstellung auf keinen Fall ein Muster beibehalten. Das wäre sonst eine Sackgasse innerhalb der Übung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geht vor die Tür. &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Get inspired!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-7358928437973428652?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/7358928437973428652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=7358928437973428652' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7358928437973428652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/7358928437973428652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/und-leise-rauschen-die-wlder.html' title='Und leise rauschen die Wälder...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-5507386694858315028</id><published>2007-05-02T21:59:00.000+02:00</published><updated>2007-05-09T21:18:11.827+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im und ums Dojo herum'/><title type='text'>Matahachi´s Stehcafe bei Sekigahara</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Manchmal schweifen Gedanken sehr ab. Ab und zu zum Beispiel stelle ich mir folgendes vor:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am einem frühen Morgen des Jahres 1600 bietet sich beim Dörfchen Sekigahara in der Provinz Gifu ein unglaublicher Anblick. 180000 Mann der Toyotomi und Tokugawa stehen sich gegenüber, bereit, die wichtigste Schlacht des japanischen Mittelalters zu schlagen. Zwischen den beiden Armeen öffnet der bis dahin unbescholtene Matahachi sein Büdchen, schmiert schon mal Stullen für den Verkauf, kocht Kaffee, hängt den Zeitungsständer mit der aktuelle Ausgabe der "Bild Shinbun" vor sein Kabuff und wartet auf Kundschaft, die jeden Morgen auf ein Schwätzchen vorbeischaut. Aber heute macht er das Geschäft seines Lebens! In der Halbzeit ihres Treffens entdecken die 180000 Gefolgsleute der Toyotomi und Tokugawa den ihnen bis dato unbekannten "Dursti-Shop". Sofort startet das Gerangel um die besten Plätze. Die Tokugawa sind einen Tacken schneller und die Toyotomi haben das Nachsehen, da die Lager bereits leer sind, als sie endlich an der Reihe sind. Das nachfolgende Geschubse und die (vereinzelten) Schlägereien gehen als die "Schlacht von Sekigahara" in die Geschichte ein. Die Tokugawa hatten leichtes Spiel, da sämtliche Toyotomi vergessen hatten, Stullen und Henkelmann mitzunehmen und somit ungestärkt den Tokugawa unterlegen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie komme ich auf sowas? In den meisten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; hat es sich eingebürgert, daß der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; bei einer längeren Übungseinheit eine Pause einbaut. Das ist für uns natürlich toll, denn wir wissen doch alle: Pausen sind das Schönste an so einem anstrengenden Tag! Noch besser ist allerdings, wenn diese Pausen eingehalten werden und am aller- allerbesten muß &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; von einem seiner Schüler darauf hingewiesen werden, daß die Pausenzeit beginnt und der Unterricht sofort unterbrochen werden muß! Verzögerungen, die jetzt noch eintreten, werden mit Murren und Knurren goutiert, bis es endlich soweit ist! Schnell ein Schluck Wasser, dann noch eine Zigarette, ein bissel herumschwafeln und widerwillig zur letzten Runde starten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Heere von Sekigahara waren sicherlich verdammt erschöpft und durstig. Ich kann mir nicht vorstellen, wie einer oder mehrere dieser Männer ihre Kriegsfürsten am Schlachtfeldrand aufsuchten, um sich eine Auszeit auszubitten. Sie hatten dazu keine Zeit. Hochkonzentriert boten sie alle ihre geistigen und körperlichen Kräfte auf, um das Überleben ihrerselbst und der Armee zu gewährleisten bzw ihren Teil dazu bei zu tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir uns wirklich auf etwas konzentrieren, vergeht die Zeit wie im Flug, das kennen wir alle. Ist es wirklich nötig, auf einer Pause zu bestehen? Wenn die Antwort ja ist, sind wir dann noch wirklich bei der Sache?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-5507386694858315028?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/5507386694858315028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=5507386694858315028' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5507386694858315028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5507386694858315028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/matahachis-stehcafe-bei-sekigahara.html' title='Matahachi´s Stehcafe bei Sekigahara'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-5361152891220775194</id><published>2007-05-01T10:58:00.000+02:00</published><updated>2007-05-09T21:18:45.080+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>Hüpf nicht so hoch...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, dem Motivationstrainer Jörg Löhr (der auch die Fußball- und die Handballnationalmannschaft unter seine Fittiche genommen hatte) bei einem Seminar zu besuchen. Während dieses Abends hat er eine sehr interessante Geschichte erzählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissenschaftler haben das Verhalten von Flöhen erforscht. Dazu nahmen sie eine gewisse Anzahl Flöhe und setzten sie in ein Glas. Was taten die Flöhe? Sie hüpften, wie es halt ihre Natur ist und natürlich sprangen sie über den Rand des Glases hinaus. Dann nahmen die Wissenschaftler einen Deckel und setzten den auf das Glas.  Die Flöhe sprangen wieder so hoch wie möglich und erreichten natürlich den Deckel. In der nächsten Zeit passten sie ihre Sprunghöhe an, um dem Hindernis "Deckel" nicht zu Nahe zu kommen - wer stößt sich schon gerne den Kopf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Wissenschaftler den Deckel abnahmen blieben die Flöhe bei ihrer limitierten Sprunghöhe und verließen das Glas nicht mehr.  Das eigentliche Experiment kam aber erst jetzt: die Herren in den weißen Kitteln nahmen eine neue Flohgruppe, die mit Gläsern oder Deckeln noch nie in Berührung gekommen war und setzten sie zu den anderen Flöhen ins Glas. Was passierte dann? Die frischen Flöhe sahen sich um und passten ihre Sprunghöhe der der Veteranengruppe im Glas an! Dieses Ergebnis ist sehr verblüffend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau das passiert auch in Gruppen von Menschen, ob im täglichen Leben oder im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;. Wir passen uns den Umständen und Gegebenheiten an und limitieren uns selbst. Genau das müssen wir vermeiden. Das heißt nicht, Vorgesetzte oder Lehrer zu übergehen, um uns in den Mittelpunkt zu stellen, sondern unsere wirkliche Leistungsfähigkeit auszuloten und somit der Gruppe einen größeren Gewinn zu erbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dein Chef oder Lehrer wird Dir sehr dankbar und sehr stolz auf Dich sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-5361152891220775194?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/5361152891220775194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=5361152891220775194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5361152891220775194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5361152891220775194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/05/hpf-nicht-so-hoch.html' title='Hüpf nicht so hoch...'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-3543726292428495905</id><published>2007-04-28T09:24:00.001+02:00</published><updated>2007-05-09T21:19:18.800+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Kurt Beck ist budoka</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Waschen und rasieren, naja...wenigstens waschen könnten sich so einige, bevor sie ins &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; gehen. Zähne putzen auch nicht vergessen. Die Leute werden angefaßt, sie fassen andere an oder hauchen ihnen ins Gesicht. Ekelattacke!!! Welche Verteidigung hilft dagegen?!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte daran denken, daß die Verbeugung, bevor man das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; betritt, eine symbolische Reinigung des Geistes ist, um den Stress und/oder den Ärger des Tages abzuwerfen. Vorher kann man noch den restlichen Schmutz abwerfen. Somit bleibt auch der gefürchtete "Käsefuß-&lt;span style="font-style: italic;"&gt;maegeri&lt;/span&gt;" eine Geheimtechnik!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Übung waschen können sich komischerweise alle...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-3543726292428495905?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/3543726292428495905/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=3543726292428495905' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3543726292428495905'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/3543726292428495905'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/04/kurt-beck-ist-budoka.html' title='Kurt Beck ist budoka'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-8868823634119235002</id><published>2007-04-28T09:22:00.000+02:00</published><updated>2007-05-09T21:19:42.839+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aus dem täglichen Leben'/><title type='text'>"Und so willst Du mich fertig machen?"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich komme mir manchmal vor wie in einer Endlosschleife. Es wird langweilig. Es passiert immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft denke ich, jegliche Art von Kampfkunst sollte nur im Verborgenen praktiziert werden. Stillschweigen bewahren. Den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gi&lt;/span&gt; zum Trocknen im eigenen Badezimmer aufhängen. Per Post bestelltes Übungszubehör sollte neutral verpackt sein, als wäre es eine Sendung eines einschlägigen Sexartikelhändlers. Niemand soll erfahren, wohin Du mehrfach die Woche gehst. Sag, es ist eine Muckibude; oder Du gehst zum Federball.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nein! Wir Dussel kokettieren ja doch dann und wann mit unserer Passion. Beim Bier mit den Kumpels; um diese nette Frau zu beeindrucken (oder den netten Mann, falls Du eine Frau bist); den Kollegen, weil man ja nach Feierabend doch etwas für sich selbst macht; oder einfach nur so, weil man ein interessantes Gespräch sucht oder bieten möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist er nicht weit weg und steht plötzlich vor Dir! Wie dieser ehemalige gute Kumpel von mir, der mir eines Tages eröffnete, dass er gegen mich antreten will. "Du kannst auch einen Tiefschutz tragen und auch Deinen Stock (Anm.: einer meiner &lt;span style="font-style: italic;"&gt;jo&lt;/span&gt;, beste weiße Eiche, 127 cm lang). Dann gucken wir mal..." Oder den Azubi im Büro, mit dem man herumblödelt, ausgetestet wird und der dann in einem schönen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nikkyo&lt;/span&gt; (Anm.: Beugetechnik am Handgelenk aus dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aikido&lt;/span&gt;) festgesetzt wird. Oder der Nachbar:"Also wenn ich Dich jetzt angreife, dann..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bingo! Solche Typen sind der echte Hauptgewinn! Ich habe von Leuten gehört, die so eine Herausforderung tatsächlich angenommen haben. Über den Ausgang habe ich bisher nie etwas gehört. Mich wundert es nicht. Euch etwa?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie o.g. Charaktere denken leider auch tausende Freizeit-Bruce-Lees oder -Steven-Seagals. Kampfkunst ist Selbstverteidigung, da lernt man, anderen ordentlich die Fresse zu polieren! Tut man das wirklich? Steht da nicht "Verteidigung"? Muss man da nicht erst einmal angegriffen werden? Lernt man da auch gezielte Provokation?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lässt sich die erlernte Technik tatsächlich anwenden? Gerade dann, wenn man erst seit ein paar Jahren übt? Techniken, die man im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; mit abgesprochenen Angriffen übt? Mit Angriffen, die darüber hinaus auch noch begrenzt sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich liegt zu den Kampfkünsten eine Fehlinterpretation vor, die durch den überflüssigen Drang, Wettkämpfe auszurichten, hervorgerufen wird. Wenn z.B. zwei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;karateka&lt;/span&gt; in einem Wettkampf gegeneinander antreten, muß einer angreifen, sonst gibt es ja keinen Kampf, der zu bewerten wäre. Das ist also Selbstverteidigung? Ah, ja. Und: dieser Kampf ist nicht frei von strikten Regeln, was die Angriffe angeht. Wer kommt darauf, das sowas "straßentauglich" (so ein Sch***wort) ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mal in einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt; einen Neuling erlebt, wie er sagte, er möchte diese Kampfkunst erlernen, weil er mindestens einmal in der Woche angegriffen wird. Mal ehrlich: der Typ brauchte kein Training, sondern einen Psychologen. Wenn ich angegriffen werde, dann trage ich an der Situation mindesten fünfzig Prozent Anteil, das sollte jedem klar sein. Je friedfertiger meine Einstellung zu meiner Umgebung ist, desto weniger Stress habe ich in meinem Umfeld. Darüber lohnt es sich doch einmal nachzudenken, oder? Natürlich kommen jetzt wieder die "Worst-case-Fuzzies" aus ihren Löchern gekrochen, so wie damals beim Kriegsdienstverweigererausschuß:" Stellen Sie sich vor, zwei Russen (Anm.: damals das gängige Feindbild während des Kalten Krieges) bedrohen Ihre Familie mit dem Tod und Sie haben ein automatisches Gewehr in Reichweite..." Mal im Ernst: wo soll das passieren? Bei Aldi an der Kühltheke? Im Waschkeller? Mein tägliches Leben spielt sich nicht in irgendwelchen Krisengebieten oder Horrorszenarien ab! Immer schön mit den Füßen am Boden bleiben, Herrschaften! (Apropos "worst case": die beiden Typen sind schneller tot als ein Lämmchen mit dem Schwanz wedelt, wenn es denn schon sein muß, darauf zu antworten!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal erkläre ist interessierten Leuten Kampfkunst als Videospiel. Du fängst im ersten Level an, lernst Deine ersten "Skills" und "Moves", rückst irgendwann in nächste Level vor oder startest das letzte Level neu. Am Ende erwartet Dich immer der Bossgegner, furchtbarer, als Du Dir vorstellen kannst - Du selbst! Und wenn Du es geschafft hast, Dein Ego zu besiegen, ist der Weg in´s nächste Level frei. Das bedeutet Arbeit, aber wer will schon ewig auf dem untersten Level bleiben oder im Mittelmaß ersticken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Frage die jeder für sich beantworten muß, ist: Was will Kampfkunst eigentlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-8868823634119235002?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/8868823634119235002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=8868823634119235002' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8868823634119235002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/8868823634119235002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/04/und-so-willst-du-mich-fertig-machen.html' title='&quot;Und so willst Du mich fertig machen?&quot;'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-5218772963226069353</id><published>2007-04-28T09:21:00.000+02:00</published><updated>2007-05-09T21:20:16.463+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auf der Matte'/><title type='text'>Respekt, wem Respekt gebührt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Manchmal können Graduierungen während der Übung eine echte Qual werden. Besonders stark trat das mal wieder bei einem der letzten Übungsabende hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sensei&lt;/span&gt; ist halt ab und zu mal nicht da. Das ist ja auch nichts schlimmes, gibt es doch immer einen der anderen Schüler, den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; mit der Leitung für diesen Abend betraut hat. Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht um einen Frischling, der erst seit ein paar Jahren der Lehre seines &lt;span style="font-style: italic;"&gt;senseis&lt;/span&gt; folgt, sondern um einen altgedienten Kämpen mit etlichen Jahren an Erfahrung und wahren Schätzen an Wissen um Technik und Philosophie. Das heißt nicht zwangsweise, dass genau dieser "Vertretungslehrer" auch gleichzeitig die zweithöchste Graduierung inne hat. Genau ihm vertraut &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sensei&lt;/span&gt; und deshalb wird er an diesem Abend unterrichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau diese Situation bemüßigt manche unserer Zeitgenossen zu einem Handeln, das vollkommen unangebracht ist. So auch diesmal. Ein Schüler, der zwar eine höhere Graduierung hat, aber nun einmal nicht die Übung leitet, startet wegen eines Details in einer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kata&lt;/span&gt; eine langwierige Diskussion, ob nun seine Version oder die des Übungsleiters richtig sei. Natürlich ist dieses Gespräch fruchtlos beendet worden. In der Pause allerdings sagte derselbe Schüler trotzig:" Ich bin &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nidan&lt;/span&gt;, er nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;shodan&lt;/span&gt;, da kann er mir erzählen, was er will! Wenn die Technik für mich falsch ist, ist sie falsch!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leute, das geht so nicht! Erst einmal läßt es jeden Respekt vermissen, der dem Übungsleiter zuteil sein sollte; zudem sollte dieser Schüler für alle anderen Übungsteilnehmer ein gutes Vorbild sein und die kata genau so ausführen wie sie ihm in just diesem Moment gezeigt wurde. Woher wollte er denn wissen, was der Lehrer in diesem Moment mitzuteilen hatte? Kann er sich sicher sein, das nicht vielleicht eine wichtige Erfahrung unter dem Schutt seines Egotrips verloren gegangen sein kann? Wir werden es leider nie erfahren. Eigentlich schade darum, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-5218772963226069353?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/5218772963226069353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=5218772963226069353' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5218772963226069353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/5218772963226069353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/04/respekt-wem-respekt-gebhrt.html' title='Respekt, wem Respekt gebührt'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7798410608744785395.post-6754289063223179955</id><published>2007-04-28T09:19:00.001+02:00</published><updated>2008-02-18T22:07:28.874+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Editorial'/><title type='text'>Warum?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich verbringe seit Jahren sehr viel Zeit mit Kampfkunst. Verdammt viel Zeit, ehrlich. Ich bin mittlerweile buchstäblich einmal um die Welt gereist, immer mein Trainingszeug im Gepäck, immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen und nicht zuletzt der Wahrheit. Wenn ich nicht auf der Matte stand, habe ich gelesen, was ich in die Finger bekam und mit Martial Arts zu tun hatte. Leider steht in den meisten Büchern ziemlicher Mist und die wirklich wichtigen Sachen werden eh nie angesprochen: es geht um die Lehre abseits der Technik!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder erlebe ich (und viele andere auch) Situationen im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dojo&lt;/span&gt;, bei denen mir die Haare zu Berge stehen: Respektloses Verhalten, das gar nicht als solches wahrgenommen wird; fürchterliche Gedanken, die geäußert werden; fragwürdige Haltungen zur ausgeführten Kampfkunst... Deshalb möchte ich in unregelmäßigen Abständen meine Gedanken zur Kampfkunst hier mitteilen, meistens aus einem aktuellen Anlass heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, Ihr mögt sowas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spass,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bambusregen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Update:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kommentarfunktion wurde für &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;alle&lt;/span&gt; Leser zugänglich gemacht. Ich bin für jedwede Diskussion offen, erwehre mich aber gegen jede Art von Beleidigung oder Diffamierung meiner oder dritter Personen. Kommentare dieser Art werden gelöscht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es empfiehlt sich, die Unterstützung für japanische Schriftzeichen zu verwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bambusregen ist ab sofort per eMail zu erreichen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bambusregen (at) web.de&lt;br /&gt;(Beim Mailen (at) durch @ ersetzen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Update:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Links wurden endlich neu sortiert. Wenn Sie Ihren Link auf "Bambusregen" sehen möchten, schicken Sie mir bitte eine Mail an o.g. Adresse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Update:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Buchbesprechungen erscheinen ab sofort unter "Aus der Paperback-ryu"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7798410608744785395-6754289063223179955?l=bambusregen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bambusregen.blogspot.com/feeds/6754289063223179955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7798410608744785395&amp;postID=6754289063223179955' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6754289063223179955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7798410608744785395/posts/default/6754289063223179955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bambusregen.blogspot.com/2007/04/warum.html' title='Warum?'/><author><name>Herr Bambusregen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01589603565096158984</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_iex04-m5n18/SYG2jYW4n0I/AAAAAAAAAPY/xEakDIZ77V0/S220/jasta99d.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
